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	<title>Borderline Zone - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-28T15:46:21Z</updated>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=432</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-01-02T19:22:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herzlich Willkommen auf borderline-zone.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Projekt beruht auf der Seite borderlinezone.org, die von 2009 bis 2018 verfügbar war und anschließend vom Netz genommen wurde. Die Seite enthielt umfangreiche und sehr gut recherchierte Informationen zur Borderline Persönlichkeitsstörung, bzw. deren Bedeutung für Partner betroffener Personen. Die Inhalte sind dabei teils wissenschaftlich fundiert, teils auch persönlich geprägt. Gerade letzteres war meiner Ansicht nach überwiegend ein Vorteil und machte die Seite einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Seite ranken sich in Online-Foren verschiedene Mythen. Demnach wurden die Inhalte von Dirk Sander aka Kronos während seiner Haft geschrieben. Diese verbüßte er demnach aufgrund einer Falschbeschuldigung, die zwei an Borderline erkrankte Ex-Partnerinnen gegen ihn erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich 2020 feststellen musste, dass die Seite vom Netz gegangen war, versuchte ich, die Initiatoren oder andere Beteiligte ausfindig zu machen. Leider war das äußerst schwierig und ich fand nur wenig Anhaltspunkte. Auf meine E-Mails und Foren-Einträge erhielt ich leider keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich daher entschieden, die Inhalte mithilfe des Internet-Archive web.archive.org wieder herzustellen und hier verfügbar zu machen. Ich verfolge mit der Seite keinerlei finanzielle Absicht, sie wird daher immer werbefrei bleiben. Bei Fragen zur Nutzung oder des Urheberrechts, insbesondere seitens des ursprünglichen Autors, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme unter info@borderline-zone.org sogar sehr freuen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&#039;text-align: center;&#039;&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;In Gedenken an Dirk Sander (Kronos) haben wir uns entschlossen, die Internetpräsenz „Borderlinezone“, für Ihn und vor allem in seinem Interesse weiter zu führen.&lt;br /&gt;
Seine Ausarbeitungen und Thesen haben vielen Menschen geholfen zu verstehen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht...“&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Allgemein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alte Hauptseite]]&lt;br /&gt;
*[[Vorwort]]&lt;br /&gt;
*[[Schlusswort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Persönlichkeitsstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Persönlichkeitsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Spezifische Persönlichkeitsstörungen|spezif. Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Borderline-Störung|Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Die Borderline-Störung im Spektrum ihrer Komorbiditäten|Borderlinespektrum]]&lt;br /&gt;
**[[Formenkreis Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[ICH Identität Borderline-Persönlichkeit|das ICH Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung Test]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 1]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 2]]&lt;br /&gt;
**[[Spaltung/Projektion|Spaltung]]&lt;br /&gt;
***[[Spaltung die Welt des Borderliners|Spaltung 1]]&lt;br /&gt;
***[[Das Sprungverhalten bzw. Spaltungsverhalten der Borderline-Störung in der intimen zwischenmenschlichen Beziehung|Sprung-verhalten BL]]&lt;br /&gt;
**[[Dissoziation|Dissoziation Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
***[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation ausführlich]]&lt;br /&gt;
**[[Selbstschädigendes- selbstverletzendes, suizidales Verhalten|Selbstverletzung]]&lt;br /&gt;
**[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktion BL]]&lt;br /&gt;
**[[Fallbeispiel M. (ein prädestiniertes Beispiel)|Der Fall M.]]&lt;br /&gt;
*[[Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus II]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
*[[Komplementärstörungen zur Borderline-Störung|Komplementärst. zu Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Die dependente Störung oder Hoffnung ist ihr bester Freund|Dependente Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Die abhängige/dependente Störung und ihre &amp;quot;Komorbidität&amp;quot;|Komorbidität]]&lt;br /&gt;
**[[Die Dependente- Borderline Beziehung|Beziehung Dependent/BL]]&lt;br /&gt;
**[[Die Narzisstisch- Dependente Beziehung|Beziehung Dependent/Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Selbstfragen dependenten Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Tips für Betroffene der dependenten Störung|Tips für Betroffene]]&lt;br /&gt;
*[[Histrionische Persönlichkeitsstörung|Histrionische Störung]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICH Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer gesunden Persönlichkeit|ICH Modell Gesund]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer Borderline-Persönlichkeit|ICH Modell Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell Die Ich-Struktur nach einer Borderline-Beziehung|ICH Modell nach Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer dependenten Persönlichkeit|ICH Modell Dependent]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer narzisstischen Persönlichkeit|ICH Modell Narzissmus]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer Depression|ICH Modell Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer ADHS Persönlichkeit|ICH Modell ADHS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beziehung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kommunikation mit einer Borderline-Persönlichkeit|Kommunikation]]&lt;br /&gt;
*[[Borderline-Persönlichkeit und ihre Gedanken|Ein ganz normaler Tag]]&lt;br /&gt;
*[[Der Sex der Versöhnung oder Das erneute Herstellen der Symbiose|Der Sex der Versöhnung]]&lt;br /&gt;
*[[Rat für Partner und Borderliner|Rat für die Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ist mein oder war mein Partner eine Borderline-Persönlichkeit, leidet er/sie unter einer Borderline-Störung?|Ist mein Partner Borderliner?]]&lt;br /&gt;
*[[Interview mit einer Borderline Persönlichkeit|Interview mit BL (Nicht vorhanden)]]&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns|Stress in BL- Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trennung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Trauerphasen]]&lt;br /&gt;
*[[Symptome in der Trennung|Die Symptome]]&lt;br /&gt;
*[[Ein Treffen in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Dir war es so|Mit Dir als BL war es so]]&lt;br /&gt;
*[[Ratschläge in der und für die Trennung einer Borderline-Beziehungen|Ratschläge in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Was Ihnen passieren kann als Ex- Partner des Borderliners|Was Ihnen passieren kann]]&lt;br /&gt;
*[[Paradoxum|Paradoxum nach Trennung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe und Hass&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Liebe und Hass oder Eros versus Thanatos]]&lt;br /&gt;
*[[Metapher zur Liebe: Wer hat das schönste Herz|Liebe, eine Methapher]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trauma &amp;amp; PTBS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Das Trauma]]&lt;br /&gt;
*[[Missbrauch]]&lt;br /&gt;
**[[Links zum Thema Missbrauch]]&lt;br /&gt;
*[[Mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung|mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörun]]&lt;br /&gt;
*[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkweise Seroquel]]&lt;br /&gt;
*[[depressiver Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Essstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Essstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Bulimie]]&lt;br /&gt;
**[[atypische Bulimie]]&lt;br /&gt;
*[[Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Anorexie Untergruppen|Untergruppen Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Die Entstehung der Anorexie|Entstehung Anorexie]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Essstörung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angststörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Angst]]&lt;br /&gt;
*[[Angststörung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodrama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biochemie &amp;amp; Gehirn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns]]&lt;br /&gt;
*[[Das menschliche Gehirn|Gehirn &amp;amp; limb.System]]&lt;br /&gt;
*[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlaf und Traum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Traum Schlaf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Therapie Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Therapieformen]]&lt;br /&gt;
*[[Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT)|die DBT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drogen &amp;amp; Alkohol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Drogen]]&lt;br /&gt;
*[[Entstehung der Sucht|Sucht &amp;amp; Entstehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ecstacy und Amphetamine]]&lt;br /&gt;
*[[Kokain und Crack]]&lt;br /&gt;
*[[Halluzinogene]]&lt;br /&gt;
*[[Opiate]]&lt;br /&gt;
*[[Drogen|Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Alkoholismus]]&lt;br /&gt;
**[[kontrolliertes Trinken]]&lt;br /&gt;
**[[A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!|Rückfallgefahren]]&lt;br /&gt;
**[[medi. Leitlinien Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 1]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 2]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 3]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Drogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begriffe &amp;amp; Medikamente&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Begriffsdefinitionen]]&lt;br /&gt;
*[[Seroxat|SSRI- Seroxat]]&lt;br /&gt;
*[[Neuroleptik]]&lt;br /&gt;
*[[Zopiclon]]&lt;br /&gt;
*[[Valium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit|med. Leitlinien Medi-Abhängigkei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alle Seiten]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf Dis-Stress|Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf anhaltenden Dis-Stress|Anhaltender Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADS/ADHS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Was ist ADS/ADHS ??]]&lt;br /&gt;
*[[Symptome ADHS]]&lt;br /&gt;
*[[Stärken ADHS]]&lt;br /&gt;
*[[AD(H)S Hochbegabte]]&lt;br /&gt;
*[[Behandlung ADHS]]&lt;br /&gt;
**[[Ritalin]]&lt;br /&gt;
**[[Behandlung ADHS Erwachsener mit Ritalin]]&lt;br /&gt;
*[[Erwachsene ADHS]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Erwachsene 1]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Erwachsene 2]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Erwachsene 3]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Erwachsene 4]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Erwachsene Präsentation]]&lt;br /&gt;
**[[AD(H)S Tests Erwachsene]]&lt;br /&gt;
*[[Kinder ADHS]]&lt;br /&gt;
**[[Behandlungswegweiser ADHS]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Test Kind]]&lt;br /&gt;
**[[ADHS Test Mädchen]]&lt;br /&gt;
*[[ADHS Lexika]]&lt;br /&gt;
*[[ADHS &amp;amp; Komorbidität]]&lt;br /&gt;
*[[Med. Leitlinien ADHS Erwachsene]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Unsere ToDo liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 Anfang 2025 wollen wir alle Seiten migriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 soll die Formatierung passen und die Seite somit abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sind einige Seiten von damals nur als PDF/PPP vorhanden. Da müssen wir uns drum kümmern, die Nutzungsrechte zu bekommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Symptome_ADHS&amp;diff=431</id>
		<title>Symptome ADHS</title>
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		<updated>2025-01-02T19:07:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite ist noch nicht Fertig.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Seite ist noch nicht Fertig.&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=430</id>
		<title>Was ist ADS/ADHS ??</title>
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		<updated>2025-01-02T18:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS) (ADHS), das H steht für das Hyperaktiv) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, (keine Persönlichkeitsstörung) die primär durch starke Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen an begonnen Dingen (sofern sie nicht das Interesse des Betroffenen haben), sowie eine Impulskontrollstörung (bei Hyperaktivität) gekennzeichnet ist. ADS tritt sehr häufig in Kombination mit der (H) Hyperaktivität (ist ein von Betroffenenschwer kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und gesteigertem Tatendrang. Der Betroffene muss ständig etwas tun. Anders gesagt &amp;quot;er dreht den ganzen Tag wie ein Brummkreisel und kommt kaum oder nicht zur Ruhe&amp;quot;) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel tritt das ADS gehäuft bei Frauen und das ADHS bei Männern auf. Dies mag an dem erhötem Testosteronwert der Männer gegenüber den Frauen liegen. Die Ursachen sind bis heute noch nicht, bzw. nur Teilweise geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben das ca. 4% aller Kinder unter die Diagnose ADS oder ADHS fallen. Jungen (das liegt an der Verhaltensauffälligkeit durch die Hyperaktivität) werden dreimal häufiger diagnostiziert als Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktum ist das für ADS wie auch ADHS eine biochemische Störung des Hirnstoffwechsels die Grundlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute gehen davon aus das ADS/ADHS hauptsächlich ein genetisch bedingtes Störungsbild ist, welches auf neurobiochemischer Ebene unter anderem mit einer striatofrontalen Dysfunktion erklärt wird. Für den Verlauf und die Ausprägung des ADS/ADHS spielen allerdings auch psychosoziale Faktoren eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in der Borderlinestörung ist das Spektrum, d.h. die Ausprägung des ADS/ADHS sehr unterschiedlich. Nicht alle Symptome sind bei jedem ADS-/ADHS-ler gleichermaßen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas sehr wichtiges muss hier vorab gesagt werden. Die Symptome einer ADHS und einer Borderlinestörung können sich (was sehr häufig der Fall ist) bis zu 20% überschneiden. Aus diesem Grunde glauben ADHS-ler sehr häufig an der Borderlinestörung zu leiden. Diese Selbstdiagnosen mögen noch gehen und richten in der Regel auch keinen Schaden an. Ein wesentlich größerer Schaden entsteht dadurch das sehr viele ADHS-ler als Borderliner diagnostiziert wurden und immer noch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ADHS Diagnose ist weit aus schwieriger und wesentlich umfangreicher als die Diagnose der Borderlinestörung und die ist schon schwierig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehldiagnosen und dem zufolge die Fehlbehandlungen haben schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und enden nicht selten im Suizid. Die Anzahl der Suizidversuche unter ADHS-lern ist enorm hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss zur Entwicklung in Deutschland.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das ADS/ADHS schon sehr lange. Erstmals wurde es fachlich 1902 von G. F. Still beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser dokumentierte in seinen Praxisnotizen das auffällig trotzige, aufbrausende, unaufmerksame sowie überaktive Verhalten einer Reihe von Kindern. Der Autor führte das Betragen jener Kinder auf einen sog. „defect in moral control“ zurück. Seiner Meinung nach handelte es sich dabei um ein erworbenes Störungsbild mit oftmals chronischem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40er und 50er Jahren wurde der Begriff der „minimal brain dysfunction“ (minimale cerebrale Dysfunktion, MCD) eingeführt, dessen Konzept in erster Linie von organischen Hirnschäden als Ursache für oben beschriebene Symptome ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem MCD-Modell wurde zunehmend Abstand genommen, da es z.B. auch Lern- oder Sprechstörungen miteinschloss und sich im Rahmen der diagnostischen Einordnung als zu unspezifisch erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen beschrieben spätere Arbeiten von Marwitt (1972) und Safer (1976) ein sog. „Hyperkinetisches Syndrom“, das Symptome wie Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und mangelnde Impulskontrolle umfasst. Vor allem Forschungsergebnisse von Douglas u. Peters (1979) stellten das Kriterium „Unaufmerksamkeit“ als möglichen Schwerpunkt des Störungsbildes heraus, was 1980 zur Aufnahme des Begriffes „Attention-Deficit Disorder (ADD)“ in die DSM-III führte. In der revidierten Fassung der DSM-III-R 1987 wurde das Krankheitskonzept des ADD um das Kriterium „Hyperaktivität“ erweitert und als „Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD/ADHS)“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frankfurt Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 in Frankfurt am Main)  ist der Verfasser des Struwwelpeters. Ab 1851 war er unter anderem Direktor der städtischen Nervenheilanstalt (&amp;quot;Anstalt für Irre und Epileptische&amp;quot;) in Frankfurt am Main. Er gilt als &#039;&#039;&#039;erster&#039;&#039;&#039; Vertreter der Jugendpsychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt ihn nicht den Stuwwelpeter? Hoffman beschrieb in seinem ein Kind mit dem Namen Zappelphilipp. Ob Hoffman, auf Grundlage seiner Tätigkeit als Psychiater und Direktor der damaligen Psychiatrie, definitiv psychische Störungsbilder, für einer sogar für Kinder verständlichen Sprache beschrieb und es vielleicht später als Hilfe ansah, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Buches beruhte nicht auf der Niederlegung von Störungsbildern sondern auf einem nicht gefundenem Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Weihnachten des Jahres 1844, als mein ältester Sohn drei Jahre alt war, ging ich in die Stadt, um demselben zum Festgeschenke ein Bilderbuch zu kaufen, wie es der Fassungskraft des kleinen menschlichen Wesens in solchem Alter entsprechend schien. Aber was fand ich? Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften begannen und schlossen, wie: &#039;Das brave Kind muss wahrhaft sein‘; oder: &#039;Brave Kinder müssen sich reinlich halten‘ usw.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann kam schließlich mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst für seinen Sohn ein Bilderbuch zu schreiben bzw. zu zeichnen. Das Geschenk hatte die erhoffte Wirkung und erzielte schließlich in Hoffmanns Bekanntenkreis großes Aufsehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Heft wurde eingebunden und auf den Weihnachtstisch gelegt. Die Wirkung auf den beschenkten Knaben war die erwartete; aber unerwartet war die auf einige erwachsene Freunde, die das Büchlein zu Gesicht bekamen. Von allen Seiten wurde ich aufgefordert, es drucken zu lassen und es zu veröffentlichen. Ich lehnte es anfangs ab; ich hatte nicht im entferntesten daran gedacht, als Kinderschriftsteller und Bilderbuchautor aufzutreten.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist das Hoffman sehr genau 4 Störungsbilder in seinem Buch beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den Zappelphilipp für das ADHS&lt;br /&gt;
*den Hans Guck in die Luft für das ADS&lt;br /&gt;
*den Suppenkasper für die Anorexie&lt;br /&gt;
*den Struwwelpeter für das a-soziale/dissoziale Verhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell bekannt ist das ADS / ADHS bzw. die Symptomatik in Deutschland seit Mitte der 80iger Jahre. Die Vereinigten Staaten sind uns da mal wieder weit voraus, denn dort ist die Symptomatik seit 1949 bekannt und wird seit 1949 in den Staaten mit Ritalin behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 27.12.2002 einigte sich das Ministerim für Gesundheit auf die offizielle Diagnose ADS/ADHS in Deutschland und deren Behandlung, auch für Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie anfangs in der Borderlinestörung gibt es bis heute nur sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS für Erwachsenen einwandfrei diagnostizieren können. Das hat und hatte wie bereits oben erwähnt oft eine Falschdiagnose (Borderlinepersönlichkeit) zur Folge, zumal bei 60% aller Borderlinepersönlichkeiten mit Hilfe der Uthascales im Kindesalter eine ADHS nachgewiesen werden konnte und wie bereits erwähnt sich Symptome bis zu 20% überschneiden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden Erwachsene leider erst seit 2003 diagnostiziert (wenn die Diagnose nicht bereits im Kindesalter gestellt wurde). Der Leidensweg dieser Betroffenen war, hier haben die Borderlinepersönlichkeiten deutlich Vorteile, und ist leider immer noch enorm. Ohne weiteres ist Deutschland auf dem Gebiet des AD(H)S bei Erwachsenen ein Entwicklungsland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fakten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*es gibt für Kinder und Jugendliche eine Unmenge an Kliniken die ADS/ADHS beahndeln&lt;br /&gt;
*es gibt zum jetzigen Zeitpunkt &#039;&#039;&#039;5 Fachkliniken&#039;&#039;&#039; (viele sagen zwar das sie AD(H)S behandeln, doch können es nicht, oder tun es gar nicht) die definitiv AD(H)S bei Erwachsenen behandeln&lt;br /&gt;
*es gibt sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS fehlerfrei diagnostizieren können&lt;br /&gt;
*spezielle Therapieverfahren die für ADS/ADHS bei Erwachsenen entwickelt wurden werden den Kliniken von den Krankenkassen nicht bezahlt&lt;br /&gt;
*es wird somit auf allgemeine (Verhaltens) Therapieverfahren zurückgegriffen und in Kliniken werden zum Bsp. immer noch Borderlinepersönlichkeiten und AD(H)S-ler durcheinender zusammengewürfelt, welches oft für beide Seiten in Katastrophen endet&lt;br /&gt;
*für den Rentenversicherungsträger gibt es ADS/ADHS im Erwachsenenalter überhaupt nicht, es ist eine &amp;quot;Modeerscheinung&amp;quot;, so wie es die Borderlinestörung am Anfang für den Rentenversicherungsträger war&lt;br /&gt;
*die Krankenkassen tun sich ungeheuer schwer bei der Genehmigung einer stationären AD(H)S- Therapie&lt;br /&gt;
*bei der Medikation (Methylphenidat) gibt es für Erwachsenen fast unüberwindliche Probleme von Seiten der Krankenkassen bei der Kostenübernahme, obwohl nachweislich eine alleinige Therapie nicht hilft und nachweislich nur diese Medikation hilft&lt;br /&gt;
*die Testverfahren sind sehr kostspielig und zeitaufwendig&lt;br /&gt;
*die wenigsten Ärzte besitzen die notwendige Ausstattung für die Testverfahren&lt;br /&gt;
*die Wartezeiten, bei entsprechenden Spezialisten, betragen oft bis 18 Monate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft tritt das ADS oder ADHS in Form von komorbiden Störungen auf. Das heisst, das weitere (wenigstens eine) Störung neben dem ADS bzw. ADHS existieren. Es gibt kontroverse Meinungen zur Komorbidität der AD(H)S mit der Borderlinestörung.  Einige behaupten das bei Nichtbehandlung des AD(H)S sich eine Borderlinestörung entwickeln kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Ich persönlich bin der Meinung, dass dies der grösste Blödsinn ist, den man schreiben oder publizieren kann. Allenfalls bilden sich starke, und die sind meistens sowieso vorhanden, Borderlinestrukturen heraus (siehe hierzu Symptome), welches allerdings noch lange keine Diagnose einer komorbiden Borderlinestörung, oder gar die alleinige Diagnose einer Borderlinestörung rechtfertigen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Die Unterscheidung zu anderen psychischen Störungen ist bei Erwachsenen nicht immer einfach. Wegen der Neigung zu depressiven Verstimmungen, und Reizbarkeit sowie allgemeiner Labilität ist besonders eine Verwechslung mit Bipolaren Störungen , Manie, und der Zyklothymie sowie der Borderline Persönlichkeitsstörung möglich. Bei bipolaren Störungen, Manie, und der Zyklothymie dauern die Stimmungsschwankungen in der Regel Wochen oder Monate bei ADHS wechselt die Stimmung eher von Tag zu Tag. Depressive Personönlichkeitszüge sind bei ADHS meist eher leichter Natur. Borderline Persönlichkeitsstörung haben einige Symptome gemeinsam mit ADHS sie neigen zu Impulsivität, affektiver Instabilität, Wutausbrüchen, und Gefühlen von Langeweile. Die Impulsivität bei ADHS ist aber typischerweise kurzdauernd und gedankenlos, dabei weniger getrieben. Auch die Wut bei ADHS ist meist kurzdauernd und episodisch, im Gegensatz zu der häufig anhaltenden Wut von Borderlinepatienten. ADHS Patienten haben weniger die für Borderline Persönlichkeitsstörungen typischen intensiven aber kurzen und konfliktreichen Beziehungen, sie sind seltener suizidal, sie neigen weniger zu Selbstverletzungsverhalten  Identitätsstörungen und Verlassenheitsgefühlen. Selten kann auch eine Verwechslung mit einer Schizophrenie möglich sein. Die genannten Erkrankungen sollten bei der Diagnose eines ADHS oder ADS definitiv ausgeschlossen worden sein. (H.Wender, Adults with ADHD, An Overview,  Annals of the New York Academy of Sciences 931:1-16 (2001))&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center; width: 50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 30%&amp;quot;|ADS/ADHS&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 40%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 30%&amp;quot;|Borderline-Persönlichkeitsstörung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|ICH-Fragmentierung?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Spaltung?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|niedere Abwehrmechanismen&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|Liebe (wie definiert)&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|kurzer Wechsel von Idealisierung  &amp;amp; Abwertung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|frei flottierende Angst&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|tragen von Masken&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Lügen als Überlebensstrategie&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|grenzenloser pathologischer Hass&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|innere Leere/sich nicht spüren&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|bewusstes Selbstverletzendes Verhalten&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Selbstabwertung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Opferrolle um geliebt zu werden&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|steht zu Gesagtem&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Partner ist prä-ödipale Mutter?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Beziehung wird wechselnd abgewertet &amp;amp; idealisiert&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Beziehung wird nach Beendigung völlig abgewertet&lt;br /&gt;
|ja/seltener nein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wäre um ein vielfaches fortzusetzen, doch glaube ich das reicht um klar darzulegen das eine komorbide Exestenz der Borderlinestörung bei einem AD(H)S - ler nicht möglich ist. Die Tabelle erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit und sagt auch nicht aus das Aufgeführtes zu je 100% bei beiden Klassifikationen zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AD/HS weist eine hohe genetische Prädisposition auf, wobei Zusammenhänge mit Veränderungen der  Noradrenalin- und Dopamintransporter-und -rezeptorgene diskutiert werden. ADHS wird nach der aktuellen Literatur &#039;&#039;&#039; nicht durch ein einziges Gen, sondern wahrscheinlich durch etwa 50 verschiedene Gene codiert,&#039;&#039;&#039; dabei handelt es sich nach der gegenwärtigen Literatur um solche die Enzyme, die den Neurotransmitterstoffwechsel, die Neurotransmittertransporter und Neurotransmitterrezeptoren codieren. Enstprechend vielfältig sind die Symptome und die begleitenden anderen psychischen Störungen. Umgekehrt bedeutet dies auch, dass die Erkrankung nicht notwendigerweise wie bei einem dominanten Erbgang von den Eltern auf die Kinder weitergegeben wird. Rauchen der Mütter in der Schwangerschaft und Frühgeburtlichkeit scheint ebenfalls eine ursächliche Rolle zu spielen. (möglicherweise eine der Erklärungen für eine Zunahme der Häufigkeit Niedriges Geburtsgewicht und vorzeitige Geburt (Frühgeborene) vergrößert das Risiko. Kinder die in oder vor der 34. Woche geboren werden haben ein &#039;&#039;&#039;fast 3-fach&#039;&#039;&#039; erhöhtes Risiko, Kinder die zum errechneten Geburtszeitpunkt geboren werden aber ein Geburtsgewicht von zwischen 1500 und 2499 Gramm haben haben ein um 90% erhöhtes Risiko, Kinder mit einem Geburtsgewicht von &#039;&#039;&#039;zwischen 2500 und 2999 noch ein 50% erhöhtes Risiko&#039;&#039;&#039;, verglichen mit Kindern von 3kg und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz genetischer Einflüsse scheint auch das Erziehungsverhalten eine Rolle zu spielen. Negativ wirken sich das Erziehungsverhalten insbesondere raue Bestrafungen durch die Mutter, nicht durchschaubare Bestrafung von Regelverletzungen durch die Mutter, geringer Ausdruck von mütterlicher Zuwendung, wenig mütterliche Erwartungen an und Förderung der Bildung des Nachwuchses, geringe Zeit die die Mütter ihren Kindern widmen, Schuldgefühle als wesentliches mütterliches Erziehungsmittel um das Verhalten des Kindes zu kontrollieren, geringe Aufsicht des Vaters und der Mutter, schlechte Kommunikation der Mutter oder des Vaters mit dem Kind aus. Auch hoher Fernsehkonsum bei Kleinkindern erhöht das Risiko Unter Berücksichtigung des unaufmerksamen Typus des ADS, der etwa doppelt so häufig wie der klassische hyperkinetische Typ ist, sind bis zu 10% der Schulkinder therapiebedürftig. Etwa 80% der Betroffenen mit therapierelevanten Symptomen sprechend auf eine Stimulanzientherapie an. AD(H)S führt nicht nur (aber auch nicht immer) zu schlechten Schulleistungen, Konflikte in den Familien, eine erhöhte Rate von Unfällen jeder Art mit schwereren Verletzungen, die spätere Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen (wird diskutiert) und Süchten führen zu vielen erheblichen Spätfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuropsychologisch gesehen handelt es sich bei ADS und ADHS überwiegend um eine Störung derexekutiven Funktionen, die nach klassischer Vorstellung im vorderen Hirnlappen oder Frontallappen lokalisiert sind. Wesentlicher ist allerdings eine Störung in der Zusammenarbeit verschiedener Hirngebiete, wobei der Frontallappen eine wichtige Rolle spielt. Funktionelle Kernspintomographien zeigen eine Störung von Regelkreisen zwischen dem Frontallappen, den Basalganglien, dem Balken, und dem Kleinhirn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gehirn1.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
|Davon sind insbesondere neuronale Regelkreise betroffen, die für die Regulation bzw. das Zusammenwirken von Motivation, Kognition, Emotion und dem Bewegungsverhalten verantwortlich sind. Da das Frontalhirn und das sogenannte Striatum (ein Teil der Basalganglien) in diesen Regelkreisen eine bedeutende Rolle spielen, spricht man auch von einer Striatofrontalen Dysfunktion. Diese ist zu einem Teil vererbt, eventuell aber auch pränatal (vorgeburtlich), also während der Schwangerschaft erworben. Geschwister haben 3 bis 5 mal so häufig ADHS wie Nicht-Geschwister; die biologischen Eltern von ADHS-Erkrankten sind in etwa 18 Prozent der Fälle ebenfalls betroffen. Die Regelkreise, auf welche sich der Begriff bezieht, haben einen elementaren Stellenwert für die Funktionsweise des frontalen Teils der Hirnrinde (Frontallappen) und somit für die sogenannten Exekutiven Funktionen. Sie sind wesentlich daran beteiligt, auf neuronaler Ebene das Zusammenwirken von Motivation, Emotion, Kognition und dem Bewegungsverhalten zu realisieren. Dysfunktionen (Funktionsstörungen) dieser Regelkreise führen zu einem Über- oder Unterangebot von Neurotransmittern (insbesondere von Dopamin und Noradrenalin) in bestimmten Hirnregionen und auf der Verhaltens- bzw. psychischen Ebene zu Störungen des Zusammenwirkens der genannten Funktionsbereiche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Stratofrontaler-regelkreis.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
|Vereinfachtes Schema der Basalganglien - mit Glutamat (rot), Dopamin-(blau) und GABA  (grün)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abkürzungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SNC Substantia nigra  pars compakta;&lt;br /&gt;
* SNR Substantia nigra  pars reticulata;&lt;br /&gt;
* GPI Globus pallidus internus;&lt;br /&gt;
* GPE Globus pallidus externus;&lt;br /&gt;
* STN Nucleus subthalamicus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Exekutiv.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gemeint ist damit eine Störung des&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Arbeits gedächtnisses  mit der Fähigkeit geistige oder vorgestellte Objekte im Kopf zu behalten und dort diese zu verändern. Damit auch die Fähigkeit mentale Objekte mit ihrer Geschichte und Zukunft in die Zeit eingebettet zu ordnen.&lt;br /&gt;
*Der Regulation von Affekten (Gefühlen) und Arousal,hierdurch kann der Affekt vom Antwortverhalten getrennt werden, es wird die Möglichkeit eröffnet &amp;quot;vernünftig&amp;quot; zu handeln.&lt;br /&gt;
*Der Internalisation von Sprache (oder des verbalen Arbeitsgedächtnisses) ermöglicht eine bewusste innere verbale Beschreibung und Reflexion die eine Selfinstruktion möglich macht. Hierdurch kann man seinen eigenen Regeln oder den Regeln Anderer oder der Gesellschaft folgen&lt;br /&gt;
*Der Herstellung oder die Synthese eines Verhaltensplans, der es einer Person ermöglicht eine kreative Antwort auf eine Situation zu finden, die aus dem eigenen Verhaltensrepertoire ausgewählt wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Wesentlich für die Funktion des exekutiven Systems ist dabei, dass zunächst die quasi instinkthafte gefühlsmäßige Verhaltensantwort im Sinne eines automatischen Reflexes auf eine gefühlsmäßige Wahrnehmung gehemmt wird. Diese Hemmung des direkten Anwortverhaltens verhindert, dass nicht relevante Ablenkungen unser Verhalten bestimmen. Hierdurch wird es auch möglich, trotz Pausen den Faden wieder aufzunehmen ohne den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu verlieren. Diese Hemmung des direkten Anwortverhaltens bedeutet, dass wir uns sagen könne: Halt inne, seh hin, hör zu, überlege bevor du handelst. Hierdurch wird zielgerichtetes Lernen und Handeln möglich. Es handelt sich bei ADS und ADHS damit nicht nur um eine Störung der Aufmerksamkeit sondern um eine Störung in der Verarbeitung des Wahrgenommenen die zu fehlerhaftem Verhalten oder zu Fehlverhalten führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diagnose&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Voraussetzung für die Diagnose ADHS müssen die Symptome mindestens seit sechs Monaten vorliegen und erstmals schon vor dem siebten Lebensjahr aufgetreten sein. Nach Krause (&amp;quot;ADHS im Erwachsenenalter&amp;quot;, 2005) kann sich ADS allerdings bei Frauen auch erst in der Pubertät zeigen. Auf jeden Fall müssen die Symptome deutliche Beeinträchtigungen für das tägliche Leben der betroffenen Person mit sich bringen. Ein Ausschluss von möglichen anderen Störungen, welche die hyperkinetischen Symptome besser erklären würden, ist dabei unerlässlich. Es darf zum Beispiel keine tiefgreifende Entwicklungsstörung, keine Schizophrenie oder keine andere psychotische Störung vorliegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Klassifizierung nach ICD und DSM&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;ICD-10&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (F90-F98)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Störung von Aktivität und Aufmerksamkeit (F90.0) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hyperkinetische Störung mit Störung des Sozialverhaltens (F90.1) &lt;br /&gt;
* Andere hyperkinetische Störungen (F90.8 oder F.90.9) &lt;br /&gt;
* Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F.98.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90 Hyperkinetische Störungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gruppe von Störungen ist charakterisiert durch einen frühen Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen, und eine Tendenz, von einer Tätigkeit zu einer anderen zu wechseln, ohne etwas zu Ende zu bringen; hinzu kommt eine desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität. Verschiedene andere Auffälligkeiten können zusätzlich vorliegen. Hyperkinetische Kinder sind oft achtlos und impulsiv, neigen zu Unfällen und werden oft bestraft, weil sie eher aus Unachtsamkeit als vorsätzlich       Regeln verletzen. Ihre Beziehung zu Erwachsenen ist oft von einer Distanzstörung und einem Mangel an normaler Vorsicht und Zurückhaltung geprägt. Bei anderen Kindern sind sie unbeliebt und können isoliert sein. Beeinträchtigung kognitiver Funktionen ist häufig, spezifische Verzögerungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung kommen überproportional oft vor. Sekundäre Komplikationen sind dissoziales Verhalten und niedriges Selbstwertgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exkl.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Affektive Störungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angststörungen&lt;br /&gt;
* Schizophrenie&lt;br /&gt;
* Tiefgreifende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entwicklungsstörungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeitsdefizit bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hyperaktivem Syndrom&lt;br /&gt;
* Hyperaktivitätsstörung&lt;br /&gt;
* Störung mit Hyperaktivität Exkl.: Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperkinetische Störung verbunden mit Störung des Sozialverhaltens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.8 Sonstige hyperkinetische Störungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.9 Hyperkinetische Störung, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperkinetische Reaktion der Kindheit oder des Jugendalters o.n.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperkinetisches Syndrom o.n.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre motorische Hyperaktivität fallen die beiden ersten Typen mit Aufmerksamkeitsdefizitstörung eher auf als der        nach außen nicht hyperkinetisch wirkende, unaufmerksame Typus. Dieser Typ scheint eher verträumt und ruhig zu sein. Innere Unruhe beziehungsweise gedankliche Umtriebigkeit und Impulsivität können jedoch genauso auftreten wie bei den anderen Typen. Oft kommt es erst relativ spät zu einem scheinbar unerklärlichen Versagen in der Schule oder im Beruf. Es wird vermutet, dass Mädchen in dieser Gruppe stärker vertreten sind als in den beiden anderen und deshalb seltener diagnostiziert werden. Von Frau Dr. Simchen wird der Begriff &#039;&#039;Hypoaktiv&#039;&#039; für den unaufmerksamen Typ der ADS benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit und Aktivität zu Hause.        Gekennzeichnet durch mindestens drei dieser Aufmerksamkeitsschwierigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Kurze Dauer spontaner Aktivitäten.&lt;br /&gt;
# Mangelnde Ausdauer beim Spielen.&lt;br /&gt;
# Überhäufiges Wechseln zwischen verschiedenen Aktivitäten.&lt;br /&gt;
# Stark beeinträchtigte Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben, die von Erwachsenen gestellt werden.&lt;br /&gt;
# Ungewöhnlich hohe Ablenkbarkeit während schulischer Arbeiten wie Hausaufgaben oder Lesen.&lt;br /&gt;
# Ständige motorische Unruhe (rennen, hüpfen, Füße wippen etc.).&lt;br /&gt;
# Bemerkenswert ausgeprägte Zappeligkeit und Bewegungsunruhe während spontaner Beschäftigungen.&lt;br /&gt;
# Bemerkenswert ausgeprägte Aktivität in Situationen, die relative Ruhe verlangen (wie z. B. Mahlzeiten, Reisen, Besuche, Gottesdienst).&lt;br /&gt;
# Schwierigkeiten, sitzen zu bleiben, wenn es verlangt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit und Aktivität im Kindergarten oder in der Schule (falls zutreffend). Gekennzeichnet durch mindestens drei dieser Aufmerksamkeitsschwierigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Außergewöhnlich geringe Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben.&lt;br /&gt;
# Außergewöhnlich hohe Ablenkbarkeit, d.h. häufiges Zuwenden zu externen Stimuli.&lt;br /&gt;
# Überhäufiger Wechsel zwischen verschiedenen Aktivitäten, wenn mehrere zur Auswahl stehen.&lt;br /&gt;
# Extrem kurze Dauer von spielerischen Beschäftigungen.&lt;br /&gt;
# Beständige und exzessive motorische Unruhe (Rennen, Hüpfen, Füße wippen etc.) in Situationen, in denen freie Aktivität erlaubt ist.&lt;br /&gt;
# Bemerkenswert ausgeprägte Zappeligkeit und motorische Unruhe in strukturierten Situationen.&lt;br /&gt;
# Extrem viel Nebenaktivitäten bei der Erledigung von Aufgaben.&lt;br /&gt;
# Fehlende Fähigkeit, auf dem Stuhl sitzenbleiben zu können, wenn es verlangt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben darf es sich nicht um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung (F84), Manie (F30), Depression (F32) oder Angststörung (F41) handeln, die Symptomatik sollte vor dem 6. Lebensjahr beginnen und mindestens 6 Monate andauern und der IQ muss einen Wert von 50 überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== DSM-IV ====&lt;br /&gt;
Das Diagnostische Manual DSM-IV unterteilt in drei ADS-Erscheinungsbilder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ADS, kombinierter Typ (häufigste Erscheinungsform mit allen drei Kernsymptomen) (314.01) &lt;br /&gt;
* ADS, vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ (primär Hyperaktivität und Impulsivität, geringe Aufmerksamkeitsstörung (314.01) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ADS, vorwiegend unaufmerksamer Typ (primär Aufmerksamkeitsstörung, geringe Hyperaktivität und Impulsivität (314.00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre motorische Hyperaktivität fallen die beiden ersten Typen mit Aufmerksamkeitsdefizitstörung eher auf als der        nach außen nicht hyperkinetisch wirkende, unaufmerksame Typus. Dieser Typ scheint eher verträumt und ruhig zu sein. Innere Unruhe beziehungsweise gedankliche Umtriebigkeit und Impulsivität können jedoch genauso auftreten wie bei den anderen Typen. Oft kommt es erst relativ spät zu einem scheinbar unerklärlichen Versagen in der Schule oder im Beruf. Es wird vermutet, dass Mädchen in dieser Gruppe stärker vertreten sind als in den beiden anderen und deshalb seltener diagnostiziert werden. Von Frau Dr. Simchen wird der Begriff &#039;&#039;Hypoaktiv  für den unaufmerksamen Typ der ADS benutzt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A1 Unaufmerksamkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs (oder mehr) der folgenden Symptome von Unaufmerksamkeit sind während der letzten sechs Monate in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessen Ausmaß vorhanden gewesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* beachtet häufig Einzelheiten nicht oder macht Flüchtigkeitsfehler         bei den Schularbeiten, bei der Arbeit oder bei anderen Tätigkeiten &lt;br /&gt;
* hat oft Schwierigkeiten, längere Zeit die Aufmerksamkeit bei         Aufgaben oder beim Spielen aufrechtzuerhalten &lt;br /&gt;
* scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere ihn/sie ansprechen &lt;br /&gt;
* führt häufig Anweisungen anderer nicht vollständig durch und kann         Schularbeiten, andere Arbeiten oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht zu         Ende bringen (nicht aufgrund oppositionellem Verhaltens oder         Verständigungsschwierigkeiten) &lt;br /&gt;
* hat häufig Schwierigkeiten, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren &lt;br /&gt;
* vermeidet häufig, oder hat eine Abneigung gegen oder beschäftigt         sich häufig nur widerwillig mit Aufgaben, die länger dauernde geistige         Anstrengungen erfordern (wie Mitarbeit im Unterricht oder Hausaufgaben) &lt;br /&gt;
* verliert häufig Gegenstände, die für Aufgaben oder Aktivitäten         benötigt werden (z.B. Spielsachen, Hausaufgabenhefte, Stifte, Bücher         oder Werkzeug) &lt;br /&gt;
* lässt sich oft durch äußere Reize leicht ablenken &lt;br /&gt;
* ist bei Alltagstätigkeiten häufig vergesslich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;A2 Hyperaktivität und Impulsivität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs (oder mehr) der folgenden Symptome der Hyperaktivität und Impulsivität sind während der letzten sechs Monate beständig in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessenen Ausmaß vorhanden gewesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hyperaktivität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zappelt häufig mit Händen oder Füssen oder rutscht auf dem Stuhl herum &lt;br /&gt;
* steht in der Klasse oder in Situationen, in denen Sitzen bleiben erwartet wird, häufig auf &lt;br /&gt;
* läuft herum oder klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann dies auf ein subjektives Unruhegefühl beschränkt bleiben) &lt;br /&gt;
* hat häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen oder sich mit Freizeitaktivitäten ruhig zu beschäftigen &lt;br /&gt;
* ist häufig &amp;quot;auf Achse&amp;quot; oder handelt oftmals, als wäre er/sie &amp;quot;getrieben&amp;quot; &lt;br /&gt;
* redet häufig übermäßig viel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Impulsivität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* platzt häufig mit Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist&lt;br /&gt;
* kann nur schwer warten, bis er/sie an der Reihe ist&lt;br /&gt;
* unterbricht und stört andere häufig (platzt z.B. in Gespräche oder Spiele anderer hinein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einige Symptome der Hyperaktivität-Impulsivität oder Unaufmerksamkeit, die Beeinträchtigungen verursachen, treten bereits vor dem Alter von sieben Jahren auf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beeinträchtigungen durch diese Symptome zeigen sich in zwei oder mehr Bereichen (z.B. in der Schule bzw. am Arbeitsplatz und zu Hause)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es müssen deutliche Hinweise auf klinisch bedeutsame Beeinträchtigungen in sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsbereichen vorhanden sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Symptome treten nicht ausschließlich im Verlauf einer sog. tief greifenden Entwicklungsstörung, einer Schizophrenie oder einer anderen psychotischen Störung auf und können auch nicht durch eine andere psychische Störung besser erklärt werden (z.B. Affektive Störung, Angststörung, Dissoziative Störung oder eine Persönlichkeitsstörung)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Subtypen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TYP 1:&#039;&#039;&#039; Wenn die Kriterien A1 und A2 während der letzten sechs Monate erfüllt waren: DSM-IV 314.01 (ICD-10 F90.00) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Mischtypus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TYP2:&#039;&#039;&#039; Wenn Kriterium A1, nicht aber Kriterium A2 während der letzten sechs Monate erfüllt war: DSM-IV 314.0 (ICD-10 F98.8) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend Unaufmerksamer Typus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TYP3:&#039;&#039;&#039; Wenn Kriterium A2, nicht aber Kriterium A1 während der letzten sechs Monate erfüllt war: DSM-IV 314.O1 (ICD-10 F90.1) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typus&lt;br /&gt;
* Bei Personen (besonders Jugendlichen und Erwachsenen), die zum gegenwärtigen Zeitpunkt ADHS-Symptome zeigen, aber nicht mehr alle Kriterien erfüllen, wird &amp;quot;teilremittiert&amp;quot; spezifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Alterskriterium wird durch neuere Studien in Frage gestellt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben ersichtlich ist, verlangt das DSM IV, dass die Symptome bereits vor dem 7. Lebensjahr auftreten, damit die Diagnose gestellt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verlangen im übrigen auch die deutsche Leitlinien (Krankenkassen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einteilung wird mittlerweile häufig angezweifelt. Neuere Studien weisen darauf hin, dass ADHS auch bei Jugendlichen nach dem 13. Lebensjahr beginnen kann. Die Symptome, Beeinträchtigung und Komplikationen unterscheiden sich bei späterem Auftreten nicht von denen die bei dem in den diagnostischen Kriterien geforderten frühen Auftreten vorhanden sind.  Vermutlich wird deshalb das Alterskriterium in zukünftigen Klassifikationen geändert werden. Zu berücksichtigen ist, dass die diagnostischen Kriterien einem Alles oder Nichts Prinzip folgen, das nicht immer gerechtfertigt ist. Man muss davon ausgehen,  dass es viele Menschen gibt, bei denen leichte Anzeichen von ADS oder ADHS vorhanden sind, die aber mit der Intensität ihrer Symptome noch unterhalb der Schwelle liegen, bei der eine Diagnose gestellt werden kann. Bei diesen Menschen können Lebensumstände dazu führen, dass die diagnostische Schwelle überschritten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ADHS muss derzeit definitionsgemäß vor dem 7. Lebensjahr vorhanden gewesen sein. Die Diagnose schließt immer eine Familien-, Eigen- und wenn möglich eine Fremdanamnese unter Einbeziehung von Arzt-, Kindergarten-, Schulberichten unter Verwendung von Fragebogen, Rating Scales, Zeugnissen u. a. ein.  Um das Syndrom zu diagnostizieren sollte es zu deutlichen und klinisch relevanten Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADHS Diffenzialdiagnosen und Komorbidität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seh- und Hörstörungen&lt;br /&gt;
* Absence- Epilepsie&lt;br /&gt;
* Schädel- Hirn- Trauma /Enzephalitis/ Chorea Minor, andere Hirnschäden, degenerative Hirnerkrankungen&lt;br /&gt;
* Angstkrankheiten&lt;br /&gt;
* Schlafmangel&lt;br /&gt;
* Depression/Manie&lt;br /&gt;
* Vernachlässigung/Misshandlung/zerrüttete, chaotische Familien&lt;br /&gt;
* Tourette- Störung&lt;br /&gt;
* Medikamenten NW/Drogen/Schwermetallvergiftung&lt;br /&gt;
* Fragiles X Syndrom&lt;br /&gt;
* Schilddrüsenüberfunktion&lt;br /&gt;
* fetales Alkoholsyndrom&lt;br /&gt;
* Mangelernährung/Hypoglykämie&lt;br /&gt;
* Phenyketonurie&lt;br /&gt;
* Posttraumatische Belastungsstörung&lt;br /&gt;
* Persönlichkeitsstörung&lt;br /&gt;
* Borderline-Persönlichkeitsstörung&lt;br /&gt;
* Intelligenzmangel/geistiger Behinderung&lt;br /&gt;
* isolierte Lese- Rechtschreibschwäche&lt;br /&gt;
* Schizophrenie&lt;br /&gt;
* Hirntumor&lt;br /&gt;
* Reyesyndrom&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=429</id>
		<title>Was ist ADS/ADHS ??</title>
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		<updated>2025-01-02T18:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS) (ADHS), das H steht für das Hyperaktiv) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, (keine Persönlichkeitsstörung) die primär durch starke Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen an begonnen Dingen (sofern sie nicht das Interesse des Betroffenen haben), sowie eine Impulskontrollstörung (bei Hyperaktivität) gekennzeichnet ist. ADS tritt sehr häufig in Kombination mit der (H) Hyperaktivität (ist ein von Betroffenenschwer kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und gesteigertem Tatendrang. Der Betroffene muss ständig etwas tun. Anders gesagt &amp;quot;er dreht den ganzen Tag wie ein Brummkreisel und kommt kaum oder nicht zur Ruhe&amp;quot;) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel tritt das ADS gehäuft bei Frauen und das ADHS bei Männern auf. Dies mag an dem erhötem Testosteronwert der Männer gegenüber den Frauen liegen. Die Ursachen sind bis heute noch nicht, bzw. nur Teilweise geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben das ca. 4% aller Kinder unter die Diagnose ADS oder ADHS fallen. Jungen (das liegt an der Verhaltensauffälligkeit durch die Hyperaktivität) werden dreimal häufiger diagnostiziert als Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktum ist das für ADS wie auch ADHS eine biochemische Störung des Hirnstoffwechsels die Grundlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute gehen davon aus das ADS/ADHS hauptsächlich ein genetisch bedingtes Störungsbild ist, welches auf neurobiochemischer Ebene unter anderem mit einer striatofrontalen Dysfunktion erklärt wird. Für den Verlauf und die Ausprägung des ADS/ADHS spielen allerdings auch psychosoziale Faktoren eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in der Borderlinestörung ist das Spektrum, d.h. die Ausprägung des ADS/ADHS sehr unterschiedlich. Nicht alle Symptome sind bei jedem ADS-/ADHS-ler gleichermaßen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas sehr wichtiges muss hier vorab gesagt werden. Die Symptome einer ADHS und einer Borderlinestörung können sich (was sehr häufig der Fall ist) bis zu 20% überschneiden. Aus diesem Grunde glauben ADHS-ler sehr häufig an der Borderlinestörung zu leiden. Diese Selbstdiagnosen mögen noch gehen und richten in der Regel auch keinen Schaden an. Ein wesentlich größerer Schaden entsteht dadurch das sehr viele ADHS-ler als Borderliner diagnostiziert wurden und immer noch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ADHS Diagnose ist weit aus schwieriger und wesentlich umfangreicher als die Diagnose der Borderlinestörung und die ist schon schwierig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehldiagnosen und dem zufolge die Fehlbehandlungen haben schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und enden nicht selten im Suizid. Die Anzahl der Suizidversuche unter ADHS-lern ist enorm hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss zur Entwicklung in Deutschland.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das ADS/ADHS schon sehr lange. Erstmals wurde es fachlich 1902 von G. F. Still beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser dokumentierte in seinen Praxisnotizen das auffällig trotzige, aufbrausende, unaufmerksame sowie überaktive Verhalten einer Reihe von Kindern. Der Autor führte das Betragen jener Kinder auf einen sog. „defect in moral control“ zurück. Seiner Meinung nach handelte es sich dabei um ein erworbenes Störungsbild mit oftmals chronischem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40er und 50er Jahren wurde der Begriff der „minimal brain dysfunction“ (minimale cerebrale Dysfunktion, MCD) eingeführt, dessen Konzept in erster Linie von organischen Hirnschäden als Ursache für oben beschriebene Symptome ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem MCD-Modell wurde zunehmend Abstand genommen, da es z.B. auch Lern- oder Sprechstörungen miteinschloss und sich im Rahmen der diagnostischen Einordnung als zu unspezifisch erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen beschrieben spätere Arbeiten von Marwitt (1972) und Safer (1976) ein sog. „Hyperkinetisches Syndrom“, das Symptome wie Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und mangelnde Impulskontrolle umfasst. Vor allem Forschungsergebnisse von Douglas u. Peters (1979) stellten das Kriterium „Unaufmerksamkeit“ als möglichen Schwerpunkt des Störungsbildes heraus, was 1980 zur Aufnahme des Begriffes „Attention-Deficit Disorder (ADD)“ in die DSM-III führte. In der revidierten Fassung der DSM-III-R 1987 wurde das Krankheitskonzept des ADD um das Kriterium „Hyperaktivität“ erweitert und als „Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD/ADHS)“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frankfurt Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 in Frankfurt am Main)  ist der Verfasser des Struwwelpeters. Ab 1851 war er unter anderem Direktor der städtischen Nervenheilanstalt (&amp;quot;Anstalt für Irre und Epileptische&amp;quot;) in Frankfurt am Main. Er gilt als &#039;&#039;&#039;erster&#039;&#039;&#039; Vertreter der Jugendpsychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt ihn nicht den Stuwwelpeter? Hoffman beschrieb in seinem ein Kind mit dem Namen Zappelphilipp. Ob Hoffman, auf Grundlage seiner Tätigkeit als Psychiater und Direktor der damaligen Psychiatrie, definitiv psychische Störungsbilder, für einer sogar für Kinder verständlichen Sprache beschrieb und es vielleicht später als Hilfe ansah, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Buches beruhte nicht auf der Niederlegung von Störungsbildern sondern auf einem nicht gefundenem Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Weihnachten des Jahres 1844, als mein ältester Sohn drei Jahre alt war, ging ich in die Stadt, um demselben zum Festgeschenke ein Bilderbuch zu kaufen, wie es der Fassungskraft des kleinen menschlichen Wesens in solchem Alter entsprechend schien. Aber was fand ich? Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften begannen und schlossen, wie: &#039;Das brave Kind muss wahrhaft sein‘; oder: &#039;Brave Kinder müssen sich reinlich halten‘ usw.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann kam schließlich mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst für seinen Sohn ein Bilderbuch zu schreiben bzw. zu zeichnen. Das Geschenk hatte die erhoffte Wirkung und erzielte schließlich in Hoffmanns Bekanntenkreis großes Aufsehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Heft wurde eingebunden und auf den Weihnachtstisch gelegt. Die Wirkung auf den beschenkten Knaben war die erwartete; aber unerwartet war die auf einige erwachsene Freunde, die das Büchlein zu Gesicht bekamen. Von allen Seiten wurde ich aufgefordert, es drucken zu lassen und es zu veröffentlichen. Ich lehnte es anfangs ab; ich hatte nicht im entferntesten daran gedacht, als Kinderschriftsteller und Bilderbuchautor aufzutreten.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist das Hoffman sehr genau 4 Störungsbilder in seinem Buch beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den Zappelphilipp für das ADHS&lt;br /&gt;
*den Hans Guck in die Luft für das ADS&lt;br /&gt;
*den Suppenkasper für die Anorexie&lt;br /&gt;
*den Struwwelpeter für das a-soziale/dissoziale Verhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell bekannt ist das ADS / ADHS bzw. die Symptomatik in Deutschland seit Mitte der 80iger Jahre. Die Vereinigten Staaten sind uns da mal wieder weit voraus, denn dort ist die Symptomatik seit 1949 bekannt und wird seit 1949 in den Staaten mit Ritalin behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 27.12.2002 einigte sich das Ministerim für Gesundheit auf die offizielle Diagnose ADS/ADHS in Deutschland und deren Behandlung, auch für Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie anfangs in der Borderlinestörung gibt es bis heute nur sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS für Erwachsenen einwandfrei diagnostizieren können. Das hat und hatte wie bereits oben erwähnt oft eine Falschdiagnose (Borderlinepersönlichkeit) zur Folge, zumal bei 60% aller Borderlinepersönlichkeiten mit Hilfe der Uthascales im Kindesalter eine ADHS nachgewiesen werden konnte und wie bereits erwähnt sich Symptome bis zu 20% überschneiden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden Erwachsene leider erst seit 2003 diagnostiziert (wenn die Diagnose nicht bereits im Kindesalter gestellt wurde). Der Leidensweg dieser Betroffenen war, hier haben die Borderlinepersönlichkeiten deutlich Vorteile, und ist leider immer noch enorm. Ohne weiteres ist Deutschland auf dem Gebiet des AD(H)S bei Erwachsenen ein Entwicklungsland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fakten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*es gibt für Kinder und Jugendliche eine Unmenge an Kliniken die ADS/ADHS beahndeln&lt;br /&gt;
*es gibt zum jetzigen Zeitpunkt &#039;&#039;&#039;5 Fachkliniken&#039;&#039;&#039; (viele sagen zwar das sie AD(H)S behandeln, doch können es nicht, oder tun es gar nicht) die definitiv AD(H)S bei Erwachsenen behandeln&lt;br /&gt;
*es gibt sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS fehlerfrei diagnostizieren können&lt;br /&gt;
*spezielle Therapieverfahren die für ADS/ADHS bei Erwachsenen entwickelt wurden werden den Kliniken von den Krankenkassen nicht bezahlt&lt;br /&gt;
*es wird somit auf allgemeine (Verhaltens) Therapieverfahren zurückgegriffen und in Kliniken werden zum Bsp. immer noch Borderlinepersönlichkeiten und AD(H)S-ler durcheinender zusammengewürfelt, welches oft für beide Seiten in Katastrophen endet&lt;br /&gt;
*für den Rentenversicherungsträger gibt es ADS/ADHS im Erwachsenenalter überhaupt nicht, es ist eine &amp;quot;Modeerscheinung&amp;quot;, so wie es die Borderlinestörung am Anfang für den Rentenversicherungsträger war&lt;br /&gt;
*die Krankenkassen tun sich ungeheuer schwer bei der Genehmigung einer stationären AD(H)S- Therapie&lt;br /&gt;
*bei der Medikation (Methylphenidat) gibt es für Erwachsenen fast unüberwindliche Probleme von Seiten der Krankenkassen bei der Kostenübernahme, obwohl nachweislich eine alleinige Therapie nicht hilft und nachweislich nur diese Medikation hilft&lt;br /&gt;
*die Testverfahren sind sehr kostspielig und zeitaufwendig&lt;br /&gt;
*die wenigsten Ärzte besitzen die notwendige Ausstattung für die Testverfahren&lt;br /&gt;
*die Wartezeiten, bei entsprechenden Spezialisten, betragen oft bis 18 Monate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft tritt das ADS oder ADHS in Form von komorbiden Störungen auf. Das heisst, das weitere (wenigstens eine) Störung neben dem ADS bzw. ADHS existieren. Es gibt kontroverse Meinungen zur Komorbidität der AD(H)S mit der Borderlinestörung.  Einige behaupten das bei Nichtbehandlung des AD(H)S sich eine Borderlinestörung entwickeln kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Ich persönlich bin der Meinung, dass dies der grösste Blödsinn ist, den man schreiben oder publizieren kann. Allenfalls bilden sich starke, und die sind meistens sowieso vorhanden, Borderlinestrukturen heraus (siehe hierzu Symptome), welches allerdings noch lange keine Diagnose einer komorbiden Borderlinestörung, oder gar die alleinige Diagnose einer Borderlinestörung rechtfertigen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Die Unterscheidung zu anderen psychischen Störungen ist bei Erwachsenen nicht immer einfach. Wegen der Neigung zu depressiven Verstimmungen, und Reizbarkeit sowie allgemeiner Labilität ist besonders eine Verwechslung mit Bipolaren Störungen , Manie, und der Zyklothymie sowie der Borderline Persönlichkeitsstörung möglich. Bei bipolaren Störungen, Manie, und der Zyklothymie dauern die Stimmungsschwankungen in der Regel Wochen oder Monate bei ADHS wechselt die Stimmung eher von Tag zu Tag. Depressive Personönlichkeitszüge sind bei ADHS meist eher leichter Natur. Borderline Persönlichkeitsstörung haben einige Symptome gemeinsam mit ADHS sie neigen zu Impulsivität, affektiver Instabilität, Wutausbrüchen, und Gefühlen von Langeweile. Die Impulsivität bei ADHS ist aber typischerweise kurzdauernd und gedankenlos, dabei weniger getrieben. Auch die Wut bei ADHS ist meist kurzdauernd und episodisch, im Gegensatz zu der häufig anhaltenden Wut von Borderlinepatienten. ADHS Patienten haben weniger die für Borderline Persönlichkeitsstörungen typischen intensiven aber kurzen und konfliktreichen Beziehungen, sie sind seltener suizidal, sie neigen weniger zu Selbstverletzungsverhalten  Identitätsstörungen und Verlassenheitsgefühlen. Selten kann auch eine Verwechslung mit einer Schizophrenie möglich sein. Die genannten Erkrankungen sollten bei der Diagnose eines ADHS oder ADS definitiv ausgeschlossen worden sein. (H.Wender, Adults with ADHD, An Overview,  Annals of the New York Academy of Sciences 931:1-16 (2001))&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center; width: 50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 30%&amp;quot;|ADS/ADHS&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 40%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 30%&amp;quot;|Borderline-Persönlichkeitsstörung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|ICH-Fragmentierung?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Spaltung?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|niedere Abwehrmechanismen&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|Liebe (wie definiert)&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|kurzer Wechsel von Idealisierung  &amp;amp; Abwertung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|frei flottierende Angst&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|tragen von Masken&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Lügen als Überlebensstrategie&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|grenzenloser pathologischer Hass&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|innere Leere/sich nicht spüren&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|bewusstes Selbstverletzendes Verhalten&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Selbstabwertung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Opferrolle um geliebt zu werden&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|steht zu Gesagtem&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Partner ist prä-ödipale Mutter?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Beziehung wird wechselnd abgewertet &amp;amp; idealisiert&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Beziehung wird nach Beendigung völlig abgewertet&lt;br /&gt;
|ja/seltener nein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wäre um ein vielfaches fortzusetzen, doch glaube ich das reicht um klar darzulegen das eine komorbide Exestenz der Borderlinestörung bei einem AD(H)S - ler nicht möglich ist. Die Tabelle erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit und sagt auch nicht aus das Aufgeführtes zu je 100% bei beiden Klassifikationen zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AD/HS weist eine hohe genetische Prädisposition auf, wobei Zusammenhänge mit Veränderungen der  Noradrenalin- und Dopamintransporter-und -rezeptorgene diskutiert werden. ADHS wird nach der aktuellen Literatur &#039;&#039;&#039; nicht durch ein einziges Gen, sondern wahrscheinlich durch etwa 50 verschiedene Gene codiert,&#039;&#039;&#039; dabei handelt es sich nach der gegenwärtigen Literatur um solche die Enzyme, die den Neurotransmitterstoffwechsel, die Neurotransmittertransporter und Neurotransmitterrezeptoren codieren. Enstprechend vielfältig sind die Symptome und die begleitenden anderen psychischen Störungen. Umgekehrt bedeutet dies auch, dass die Erkrankung nicht notwendigerweise wie bei einem dominanten Erbgang von den Eltern auf die Kinder weitergegeben wird. Rauchen der Mütter in der Schwangerschaft und Frühgeburtlichkeit scheint ebenfalls eine ursächliche Rolle zu spielen. (möglicherweise eine der Erklärungen für eine Zunahme der Häufigkeit Niedriges Geburtsgewicht und vorzeitige Geburt (Frühgeborene) vergrößert das Risiko. Kinder die in oder vor der 34. Woche geboren werden haben ein &#039;&#039;&#039;fast 3-fach&#039;&#039;&#039; erhöhtes Risiko, Kinder die zum errechneten Geburtszeitpunkt geboren werden aber ein Geburtsgewicht von zwischen 1500 und 2499 Gramm haben haben ein um 90% erhöhtes Risiko, Kinder mit einem Geburtsgewicht von &#039;&#039;&#039;zwischen 2500 und 2999 noch ein 50% erhöhtes Risiko&#039;&#039;&#039;, verglichen mit Kindern von 3kg und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz genetischer Einflüsse scheint auch das Erziehungsverhalten eine Rolle zu spielen. Negativ wirken sich das Erziehungsverhalten insbesondere raue Bestrafungen durch die Mutter, nicht durchschaubare Bestrafung von Regelverletzungen durch die Mutter, geringer Ausdruck von mütterlicher Zuwendung, wenig mütterliche Erwartungen an und Förderung der Bildung des Nachwuchses, geringe Zeit die die Mütter ihren Kindern widmen, Schuldgefühle als wesentliches mütterliches Erziehungsmittel um das Verhalten des Kindes zu kontrollieren, geringe Aufsicht des Vaters und der Mutter, schlechte Kommunikation der Mutter oder des Vaters mit dem Kind aus. Auch hoher Fernsehkonsum bei Kleinkindern erhöht das Risiko Unter Berücksichtigung des unaufmerksamen Typus des ADS, der etwa doppelt so häufig wie der klassische hyperkinetische Typ ist, sind bis zu 10% der Schulkinder therapiebedürftig. Etwa 80% der Betroffenen mit therapierelevanten Symptomen sprechend auf eine Stimulanzientherapie an. AD(H)S führt nicht nur (aber auch nicht immer) zu schlechten Schulleistungen, Konflikte in den Familien, eine erhöhte Rate von Unfällen jeder Art mit schwereren Verletzungen, die spätere Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen (wird diskutiert) und Süchten führen zu vielen erheblichen Spätfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuropsychologisch gesehen handelt es sich bei ADS und ADHS überwiegend um eine Störung derexekutiven Funktionen, die nach klassischer Vorstellung im vorderen Hirnlappen oder Frontallappen lokalisiert sind. Wesentlicher ist allerdings eine Störung in der Zusammenarbeit verschiedener Hirngebiete, wobei der Frontallappen eine wichtige Rolle spielt. Funktionelle Kernspintomographien zeigen eine Störung von Regelkreisen zwischen dem Frontallappen, den Basalganglien, dem Balken, und dem Kleinhirn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gehirn1.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
|Davon sind insbesondere neuronale Regelkreise betroffen, die für die Regulation bzw. das Zusammenwirken von Motivation, Kognition, Emotion und dem Bewegungsverhalten verantwortlich sind. Da das Frontalhirn und das sogenannte Striatum (ein Teil der Basalganglien) in diesen Regelkreisen eine bedeutende Rolle spielen, spricht man auch von einer Striatofrontalen Dysfunktion. Diese ist zu einem Teil vererbt, eventuell aber auch pränatal (vorgeburtlich), also während der Schwangerschaft erworben. Geschwister haben 3 bis 5 mal so häufig ADHS wie Nicht-Geschwister; die biologischen Eltern von ADHS-Erkrankten sind in etwa 18 Prozent der Fälle ebenfalls betroffen. Die Regelkreise, auf welche sich der Begriff bezieht, haben einen elementaren Stellenwert für die Funktionsweise des frontalen Teils der Hirnrinde (Frontallappen) und somit für die sogenannten Exekutiven Funktionen. Sie sind wesentlich daran beteiligt, auf neuronaler Ebene das Zusammenwirken von Motivation, Emotion, Kognition und dem Bewegungsverhalten zu realisieren. Dysfunktionen (Funktionsstörungen) dieser Regelkreise führen zu einem Über- oder Unterangebot von Neurotransmittern (insbesondere von Dopamin und Noradrenalin) in bestimmten Hirnregionen und auf der Verhaltens- bzw. psychischen Ebene zu Störungen des Zusammenwirkens der genannten Funktionsbereiche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Stratofrontaler-regelkreis.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
|Vereinfachtes Schema der Basalganglien - mit Glutamat (rot), Dopamin-(blau) und GABA  (grün)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abkürzungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SNC Substantia nigra  pars compakta;&lt;br /&gt;
* SNR Substantia nigra  pars reticulata;&lt;br /&gt;
* GPI Globus pallidus internus;&lt;br /&gt;
* GPE Globus pallidus externus;&lt;br /&gt;
* STN Nucleus subthalamicus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Exekutiv.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gemeint ist damit eine Störung des&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Arbeits gedächtnisses  mit der Fähigkeit geistige oder vorgestellte Objekte im Kopf zu behalten und dort diese zu verändern. Damit auch die Fähigkeit mentale Objekte mit ihrer Geschichte und Zukunft in die Zeit eingebettet zu ordnen.&lt;br /&gt;
*Der Regulation von Affekten (Gefühlen) und Arousal,hierdurch kann der Affekt vom Antwortverhalten getrennt werden, es wird die Möglichkeit eröffnet &amp;quot;vernünftig&amp;quot; zu handeln.&lt;br /&gt;
*Der Internalisation von Sprache (oder des verbalen Arbeitsgedächtnisses) ermöglicht eine bewusste innere verbale Beschreibung und Reflexion die eine Selfinstruktion möglich macht. Hierdurch kann man seinen eigenen Regeln oder den Regeln Anderer oder der Gesellschaft folgen&lt;br /&gt;
*Der Herstellung oder die Synthese eines Verhaltensplans, der es einer Person ermöglicht eine kreative Antwort auf eine Situation zu finden, die aus dem eigenen Verhaltensrepertoire ausgewählt wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Wesentlich für die Funktion des exekutiven Systems ist dabei, dass zunächst die quasi instinkthafte gefühlsmäßige Verhaltensantwort im Sinne eines automatischen Reflexes auf eine gefühlsmäßige Wahrnehmung gehemmt wird. Diese Hemmung des direkten Anwortverhaltens verhindert, dass nicht relevante Ablenkungen unser Verhalten bestimmen. Hierdurch wird es auch möglich, trotz Pausen den Faden wieder aufzunehmen ohne den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu verlieren. Diese Hemmung des direkten Anwortverhaltens bedeutet, dass wir uns sagen könne: Halt inne, seh hin, hör zu, überlege bevor du handelst. Hierdurch wird zielgerichtetes Lernen und Handeln möglich. Es handelt sich bei ADS und ADHS damit nicht nur um eine Störung der Aufmerksamkeit sondern um eine Störung in der Verarbeitung des Wahrgenommenen die zu fehlerhaftem Verhalten oder zu Fehlverhalten führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diagnose&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Voraussetzung für die Diagnose ADHS müssen die Symptome mindestens seit sechs Monaten vorliegen und erstmals schon vor dem siebten Lebensjahr aufgetreten sein. Nach Krause (&amp;quot;ADHS im Erwachsenenalter&amp;quot;, 2005) kann sich ADS allerdings bei Frauen auch erst in der Pubertät zeigen. Auf jeden Fall müssen die Symptome deutliche Beeinträchtigungen für das tägliche Leben der betroffenen Person mit sich bringen. Ein Ausschluss von möglichen anderen Störungen, welche die hyperkinetischen Symptome besser erklären würden, ist dabei unerlässlich. Es darf zum Beispiel keine tiefgreifende Entwicklungsstörung, keine Schizophrenie oder keine andere psychotische Störung vorliegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassifizierung nach ICD und DSM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICD-10Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (F90-F98)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Störung von Aktivität und Aufmerksamkeit (F90.0) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hyperkinetische Störung mit Störung des Sozialverhaltens (F90.1) &lt;br /&gt;
* Andere hyperkinetische Störungen (F90.8 oder F.90.9) &lt;br /&gt;
* Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F.98.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90 Hyperkinetische Störungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gruppe von Störungen ist charakterisiert durch einen frühen Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen, und eine Tendenz, von einer Tätigkeit zu einer anderen zu wechseln, ohne etwas zu Ende zu bringen; hinzu kommt eine desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität. Verschiedene andere Auffälligkeiten können zusätzlich vorliegen. Hyperkinetische Kinder sind oft achtlos und impulsiv, neigen zu Unfällen und werden oft bestraft, weil sie eher aus Unachtsamkeit als vorsätzlich       Regeln verletzen. Ihre Beziehung zu Erwachsenen ist oft von einer Distanzstörung und einem Mangel an normaler Vorsicht und Zurückhaltung geprägt. Bei anderen Kindern sind sie unbeliebt und können isoliert sein. Beeinträchtigung kognitiver Funktionen ist häufig, spezifische Verzögerungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung kommen überproportional oft vor. Sekundäre Komplikationen sind dissoziales Verhalten und niedriges Selbstwertgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exkl.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Affektive Störungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Angststörungen&lt;br /&gt;
* Schizophrenie&lt;br /&gt;
* Tiefgreifende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entwicklungsstörungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeitsdefizit bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hyperaktivem Syndrom&lt;br /&gt;
* Hyperaktivitätsstörung&lt;br /&gt;
* Störung mit Hyperaktivität Exkl.: Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperkinetische Störung verbunden mit Störung des Sozialverhaltens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.8 Sonstige hyperkinetische Störungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F90.9 Hyperkinetische Störung, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperkinetische Reaktion der Kindheit oder des Jugendalters o.n.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperkinetisches Syndrom o.n.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre motorische Hyperaktivität fallen die beiden ersten Typen mit Aufmerksamkeitsdefizitstörung eher auf als der        nach außen nicht hyperkinetisch wirkende, unaufmerksame Typus. Dieser Typ scheint eher verträumt und ruhig zu sein. Innere Unruhe beziehungsweise gedankliche Umtriebigkeit und Impulsivität können jedoch genauso auftreten wie bei den anderen Typen. Oft kommt es erst relativ spät zu einem scheinbar unerklärlichen Versagen in der Schule oder im Beruf. Es wird vermutet, dass Mädchen in dieser Gruppe stärker vertreten sind als in den beiden anderen und deshalb seltener diagnostiziert werden. Von Frau Dr. Simchen wird der Begriff &#039;&#039;Hypoaktiv&#039;&#039; für den unaufmerksamen Typ der ADS benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit und Aktivität zu Hause.        Gekennzeichnet durch mindestens drei dieser Aufmerksamkeitsschwierigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Kurze Dauer spontaner Aktivitäten.&lt;br /&gt;
# Mangelnde Ausdauer beim Spielen.&lt;br /&gt;
# Überhäufiges Wechseln zwischen verschiedenen Aktivitäten.&lt;br /&gt;
# Stark beeinträchtigte Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben, die von Erwachsenen gestellt werden.&lt;br /&gt;
# Ungewöhnlich hohe Ablenkbarkeit während schulischer Arbeiten wie Hausaufgaben oder Lesen.&lt;br /&gt;
# Ständige motorische Unruhe (rennen, hüpfen, Füße wippen etc.).&lt;br /&gt;
# Bemerkenswert ausgeprägte Zappeligkeit und Bewegungsunruhe während spontaner Beschäftigungen.&lt;br /&gt;
# Bemerkenswert ausgeprägte Aktivität in Situationen, die relative Ruhe verlangen (wie z. B. Mahlzeiten, Reisen, Besuche, Gottesdienst).&lt;br /&gt;
# Schwierigkeiten, sitzen zu bleiben, wenn es verlangt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B. In Bezug auf Alter und Entwicklungsstand nachweisbare Abnormität von Aufmerksamkeit und Aktivität im Kindergarten oder in der Schule (falls zutreffend). Gekennzeichnet durch mindestens drei dieser Aufmerksamkeitsschwierigkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Außergewöhnlich geringe Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben.&lt;br /&gt;
# Außergewöhnlich hohe Ablenkbarkeit, d.h. häufiges Zuwenden zu externen Stimuli.&lt;br /&gt;
# Überhäufiger Wechsel zwischen verschiedenen Aktivitäten, wenn mehrere zur Auswahl stehen.&lt;br /&gt;
# Extrem kurze Dauer von spielerischen Beschäftigungen.&lt;br /&gt;
# Beständige und exzessive motorische Unruhe (Rennen, Hüpfen, Füße wippen etc.) in Situationen, in denen freie Aktivität erlaubt ist.&lt;br /&gt;
# Bemerkenswert ausgeprägte Zappeligkeit und motorische Unruhe in strukturierten Situationen.&lt;br /&gt;
# Extrem viel Nebenaktivitäten bei der Erledigung von Aufgaben.&lt;br /&gt;
# Fehlende Fähigkeit, auf dem Stuhl sitzenbleiben zu können, wenn es verlangt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben darf es sich nicht um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung (F84), Manie (F30), Depression (F32) oder Angststörung (F41) handeln, die Symptomatik sollte vor dem 6. Lebensjahr beginnen und mindestens 6 Monate andauern und der IQ muss einen Wert von 50 überschreiten.&lt;br /&gt;
----DSM-IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Seite ist noch nicht Fertig.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<updated>2025-01-02T17:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;ads/adhs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<updated>2025-01-02T17:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;ADS/ADHS&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-07-28T14:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herzlich Willkommen auf borderline-zone.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Projekt beruht auf der Seite borderlinezone.org, die von 2009 bis 2018 verfügbar war und anschließend vom Netz genommen wurde. Die Seite enthielt umfangreiche und sehr gut recherchierte Informationen zur Borderline Persönlichkeitsstörung, bzw. deren Bedeutung für Partner betroffener Personen. Die Inhalte sind dabei teils wissenschaftlich fundiert, teils auch persönlich geprägt. Gerade letzteres war meiner Ansicht nach überwiegend ein Vorteil und machte die Seite einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Seite ranken sich in Online-Foren verschiedene Mythen. Demnach wurden die Inhalte von Dirk Sander aka Kronos während seiner Haft geschrieben. Diese verbüßte er demnach aufgrund einer Falschbeschuldigung, die zwei an Borderline erkrankte Ex-Partnerinnen gegen ihn erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich 2020 feststellen musste, dass die Seite vom Netz gegangen war, versuchte ich, die Initiatoren oder andere Beteiligte ausfindig zu machen. Leider war das äußerst schwierig und ich fand nur wenig Anhaltspunkte. Auf meine E-Mails und Foren-Einträge erhielt ich leider keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich daher entschieden, die Inhalte mithilfe des Internet-Archive web.archive.org wieder herzustellen und hier verfügbar zu machen. Ich verfolge mit der Seite keinerlei finanzielle Absicht, sie wird daher immer werbefrei bleiben. Bei Fragen zur Nutzung oder des Urheberrechts, insbesondere seitens des ursprünglichen Autors, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme unter info@borderline-zone.org sogar sehr freuen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&#039;text-align: center;&#039;&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;In Gedenken an Dirk Sander (Kronos) haben wir uns entschlossen, die Internetpräsenz „Borderlinezone“, für Ihn und vor allem in seinem Interesse weiter zu führen.&lt;br /&gt;
Seine Ausarbeitungen und Thesen haben vielen Menschen geholfen zu verstehen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht...“&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Allgemein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alte Hauptseite]]&lt;br /&gt;
*[[Vorwort]]&lt;br /&gt;
*[[Schlusswort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Persönlichkeitsstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Persönlichkeitsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[spezifische Persönlichkeitsstörungen|spezif. Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Borderline-Störung|Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Die Borderline-Störung im Spektrum ihrer Komorbiditäten|Borderlinespektrum]]&lt;br /&gt;
**[[Formenkreis Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[ICH Identität Borderline-Persönlichkeit|das ICH Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung Test]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 1]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 2]]&lt;br /&gt;
**[[Spaltung/Projektion|Spaltung]]&lt;br /&gt;
***[[Spaltung die Welt des Borderliners|Spaltung 1]]&lt;br /&gt;
***[[Das Sprungverhalten bzw. Spaltungsverhalten der Borderline-Störung in der intimen zwischenmenschlichen Beziehung|Sprung-verhalten BL]]&lt;br /&gt;
**[[Dissoziation|Dissoziation Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
***[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation ausführlich]]&lt;br /&gt;
**[[selbstschädigendes- selbstverletzendes, suizidales Verhalten|Selbstverletzung]]&lt;br /&gt;
**[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktion BL]]&lt;br /&gt;
**[[Fallbeispiel M. (ein prädestiniertes Beispiel)|Der Fall M.]]&lt;br /&gt;
*[[Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus II]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
*[[Komplementärstörungen zur Borderline-Störung|Komplementärst. zu Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Die dependente Störung oder  Hoffnung ist ihr bester Freund |Dependente Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Die abhängige/dependente Störung und ihre &amp;quot;Komorbidität&amp;quot;|Komorbidität]]&lt;br /&gt;
**[[Die Dependente- Borderline Beziehung|Beziehung Dependent/BL]]&lt;br /&gt;
**[[Die Narzisstisch- Dependente Beziehung|Beziehung Dependent/Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Selbstfragen dependenten Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Tips für Betroffene der dependenten Störung |Tips für Betroffene]]&lt;br /&gt;
*[[histrionische Persönlichkeitsstörung|Histrionische Störung]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICH Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer gesunden Persönlichkeit|ICH Modell Gesund]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell  einer Borderline-Persönlichkeit|ICH Modell Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell Die Ich-Struktur nach einer Borderline-Beziehung|ICH Modell nach Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer dependenten Persönlichkeit|ICH Modell Dependent]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer narzisstischen Persönlichkeit|ICH Modell Narzissmus]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer Depression|ICH Modell Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer ADHS Persönlichkeit|ICH Modell ADHS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beziehung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kommunikation mit einer Borderline-Persönlichkeit|Kommunikation]]&lt;br /&gt;
*[[Borderline-Persönlichkeit und ihre Gedanken|Ein ganz normaler Tag]]&lt;br /&gt;
*[[Der Sex der Versöhnung oder Das erneute Herstellen der Symbiose|Der Sex der Versöhnung]]&lt;br /&gt;
*[[Rat für Partner und Borderliner|Rat für die Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ist mein oder war mein Partner eine Borderline-Persönlichkeit, leidet er/sie unter einer Borderline-Störung?|Ist mein Partner Borderliner?]]&lt;br /&gt;
*[[Interview mit einer Borderline Persönlichkeit|Interview mit BL (Nicht vorhanden)]]&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns|Stress in BL- Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trennung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Trauerphasen]]&lt;br /&gt;
*[[Symptome in der Trennung|Die Symptome]]&lt;br /&gt;
*[[Ein Treffen in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Dir war es so|Mit Dir als BL war es so]]&lt;br /&gt;
*[[Ratschläge in der und für die Trennung einer Borderline-Beziehungen|Ratschläge in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Was Ihnen passieren kann als Ex- Partner des Borderliners|Was Ihnen passieren kann]]&lt;br /&gt;
*[[Paradoxum|Paradoxum nach Trennung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe und Hass&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Liebe und Hass oder Eros versus Thanatos]]&lt;br /&gt;
*[[Metapher zur Liebe: Wer hat das schönste Herz|Liebe, eine Methapher]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trauma &amp;amp; PTBS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Das Trauma]]&lt;br /&gt;
*[[Missbrauch]]&lt;br /&gt;
**[[Links zum Thema Missbrauch]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkweise Seroquel]]&lt;br /&gt;
*[[depressiver Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Essstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Essstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Bulimie]]&lt;br /&gt;
**[[atypische Bulimie]]&lt;br /&gt;
*[[Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Anorexie Untergruppen|Untergruppen Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Die Entstehung der Anorexie|Entstehung Anorexie]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Essstörung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angststörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Angst]]&lt;br /&gt;
*[[Angststörung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodrama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biochemie &amp;amp; Gehirn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns]]&lt;br /&gt;
*[[Das menschliche Gehirn|Gehirn &amp;amp; limb.System]]&lt;br /&gt;
*[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlaf und Traum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Traum Schlaf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Therapie Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Therapieformen]]&lt;br /&gt;
*[[Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT)|die DBT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drogen &amp;amp; Alkohol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Drogen]]&lt;br /&gt;
*[[Entstehung der Sucht|Sucht &amp;amp; Entstehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ecstacy und Amphetamine]]&lt;br /&gt;
*[[Kokain und Crack]]&lt;br /&gt;
*[[Halluzinogene]]&lt;br /&gt;
*[[Opiate]]&lt;br /&gt;
*[[Drogen|Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Alkoholismus]]&lt;br /&gt;
**[[kontrolliertes Trinken]]&lt;br /&gt;
**[[A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!|Rückfallgefahren]]&lt;br /&gt;
**[[medi. Leitlinien Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 1]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 2]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 3]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Drogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begriffe &amp;amp; Medikamente&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Begriffsdefinitionen]]&lt;br /&gt;
*[[Seroxat|SSRI- Seroxat]]&lt;br /&gt;
*[[Neuroleptik]]&lt;br /&gt;
*[[Zopiclon]]&lt;br /&gt;
*[[Valium]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alle Seiten]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf Dis-Stress|Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf anhaltenden Dis-Stress|Anhaltender Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Was ist ADS/ADHS ??]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Unsere ToDo liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 Anfang 2025 wollen wir alle Seiten migriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 soll die Formatierung passen und die Seite somit abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sind einige Seiten von damals nur als PDF/PPP vorhanden. Da müssen wir uns drum kümmern, die Nutzungsrechte zu bekommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Mediz._Leitlinien_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungen&amp;diff=423</id>
		<title>Mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Mediz._Leitlinien_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungen&amp;diff=423"/>
		<updated>2024-07-28T14:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: LukasW verschob die Seite Mediz. Leitlinien Persönlichkeits- Störung nach Mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen: Schreibfehler.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026085528/http://www.borderlinezone.org/persstoerung/med-leitlinien-ps.pdf mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen</title>
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		<updated>2024-07-28T14:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<title>Mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung</title>
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		<updated>2024-07-28T14:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: LukasW verschob die Seite Mediz. Leitlinien postramatische Belastungs Störung nach Mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung: Schreibfehler.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20180903022110/http://www.borderlinezone.org/trauma/med-leitlinien-ptsb.pdf Mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=419</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-07-28T14:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herzlich Willkommen auf borderline-zone.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Projekt beruht auf der Seite borderlinezone.org, die von 2009 bis 2018 verfügbar war und anschließend vom Netz genommen wurde. Die Seite enthielt umfangreiche und sehr gut recherchierte Informationen zur Borderline Persönlichkeitsstörung, bzw. deren Bedeutung für Partner betroffener Personen. Die Inhalte sind dabei teils wissenschaftlich fundiert, teils auch persönlich geprägt. Gerade letzteres war meiner Ansicht nach überwiegend ein Vorteil und machte die Seite einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Seite ranken sich in Online-Foren verschiedene Mythen. Demnach wurden die Inhalte von Dirk Sander aka Kronos während seiner Haft geschrieben. Diese verbüßte er demnach aufgrund einer Falschbeschuldigung, die zwei an Borderline erkrankte Ex-Partnerinnen gegen ihn erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich 2020 feststellen musste, dass die Seite vom Netz gegangen war, versuchte ich, die Initiatoren oder andere Beteiligte ausfindig zu machen. Leider war das äußerst schwierig und ich fand nur wenig Anhaltspunkte. Auf meine E-Mails und Foren-Einträge erhielt ich leider keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich daher entschieden, die Inhalte mithilfe des Internet-Archive web.archive.org wieder herzustellen und hier verfügbar zu machen. Ich verfolge mit der Seite keinerlei finanzielle Absicht, sie wird daher immer werbefrei bleiben. Bei Fragen zur Nutzung oder des Urheberrechts, insbesondere seitens des ursprünglichen Autors, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme unter info@borderline-zone.org sogar sehr freuen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&#039;text-align: center;&#039;&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;In Gedenken an Dirk Sander (Kronos) haben wir uns entschlossen, die Internetpräsenz „Borderlinezone“, für Ihn und vor allem in seinem Interesse weiter zu führen.&lt;br /&gt;
Seine Ausarbeitungen und Thesen haben vielen Menschen geholfen zu verstehen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht...“&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Allgemein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alte Hauptseite]]&lt;br /&gt;
*[[Vorwort]]&lt;br /&gt;
*[[Schlusswort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Persönlichkeitsstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Persönlichkeitsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[spezifische Persönlichkeitsstörungen|spezif. Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Borderline-Störung|Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Die Borderline-Störung im Spektrum ihrer Komorbiditäten|Borderlinespektrum]]&lt;br /&gt;
**[[Formenkreis Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[ICH Identität Borderline-Persönlichkeit|das ICH Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung Test]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 1]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 2]]&lt;br /&gt;
**[[Spaltung/Projektion|Spaltung]]&lt;br /&gt;
***[[Spaltung die Welt des Borderliners|Spaltung 1]]&lt;br /&gt;
***[[Das Sprungverhalten bzw. Spaltungsverhalten der Borderline-Störung in der intimen zwischenmenschlichen Beziehung|Sprung-verhalten BL]]&lt;br /&gt;
**[[Dissoziation|Dissoziation Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
***[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation ausführlich]]&lt;br /&gt;
**[[selbstschädigendes- selbstverletzendes, suizidales Verhalten|Selbstverletzung]]&lt;br /&gt;
**[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktion BL]]&lt;br /&gt;
**[[Fallbeispiel M. (ein prädestiniertes Beispiel)|Der Fall M.]]&lt;br /&gt;
*[[Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus II]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
*[[Komplementärstörungen zur Borderline-Störung|Komplementärst. zu Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Die dependente Störung oder  Hoffnung ist ihr bester Freund |Dependente Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Die abhängige/dependente Störung und ihre &amp;quot;Komorbidität&amp;quot;|Komorbidität]]&lt;br /&gt;
**[[Die Dependente- Borderline Beziehung|Beziehung Dependent/BL]]&lt;br /&gt;
**[[Die Narzisstisch- Dependente Beziehung|Beziehung Dependent/Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Selbstfragen dependenten Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Tips für Betroffene der dependenten Störung |Tips für Betroffene]]&lt;br /&gt;
*[[histrionische Persönlichkeitsstörung|Histrionische Störung]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICH Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer gesunden Persönlichkeit|ICH Modell Gesund]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell  einer Borderline-Persönlichkeit|ICH Modell Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell Die Ich-Struktur nach einer Borderline-Beziehung|ICH Modell nach Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer dependenten Persönlichkeit|ICH Modell Dependent]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer narzisstischen Persönlichkeit|ICH Modell Narzissmus]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer Depression|ICH Modell Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer ADHS Persönlichkeit|ICH Modell ADHS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beziehung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kommunikation mit einer Borderline-Persönlichkeit|Kommunikation]]&lt;br /&gt;
*[[Borderline-Persönlichkeit und ihre Gedanken|Ein ganz normaler Tag]]&lt;br /&gt;
*[[Der Sex der Versöhnung oder Das erneute Herstellen der Symbiose|Der Sex der Versöhnung]]&lt;br /&gt;
*[[Rat für Partner und Borderliner|Rat für die Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ist mein oder war mein Partner eine Borderline-Persönlichkeit, leidet er/sie unter einer Borderline-Störung?|Ist mein Partner Borderliner?]]&lt;br /&gt;
*[[Interview mit einer Borderline Persönlichkeit|Interview mit BL (Nicht vorhanden)]]&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns|Stress in BL- Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trennung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Trauerphasen]]&lt;br /&gt;
*[[Symptome in der Trennung|Die Symptome]]&lt;br /&gt;
*[[Ein Treffen in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Dir war es so|Mit Dir als BL war es so]]&lt;br /&gt;
*[[Ratschläge in der und für die Trennung einer Borderline-Beziehungen|Ratschläge in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Was Ihnen passieren kann als Ex- Partner des Borderliners|Was Ihnen passieren kann]]&lt;br /&gt;
*[[Paradoxum|Paradoxum nach Trennung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe und Hass&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Liebe und Hass oder Eros versus Thanatos]]&lt;br /&gt;
*[[Metapher zur Liebe: Wer hat das schönste Herz|Liebe, eine Methapher]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trauma &amp;amp; PTBS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Das Trauma]]&lt;br /&gt;
*[[Missbrauch]]&lt;br /&gt;
**[[Links zum Thema Missbrauch]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkweise Seroquel]]&lt;br /&gt;
*[[depressiver Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Essstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Essstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Bulimie]]&lt;br /&gt;
**[[atypische Bulimie]]&lt;br /&gt;
*[[Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Anorexie Untergruppen|Untergruppen Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Die Entstehung der Anorexie|Entstehung Anorexie]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Essstörung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angststörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Angst]]&lt;br /&gt;
*[[Angststörung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodrama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biochemie &amp;amp; Gehirn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns]]&lt;br /&gt;
*[[Das menschliche Gehirn|Gehirn &amp;amp; limb.System]]&lt;br /&gt;
*[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlaf und Traum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Traum Schlaf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Therapie Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Therapieformen]]&lt;br /&gt;
*[[Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT)|die DBT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drogen &amp;amp; Alkohol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Drogen]]&lt;br /&gt;
*[[Entstehung der Sucht|Sucht &amp;amp; Entstehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ecstacy und Amphetamine]]&lt;br /&gt;
*[[Kokain und Crack]]&lt;br /&gt;
*[[Halluzinogene]]&lt;br /&gt;
*[[Opiate]]&lt;br /&gt;
*[[Drogen|Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Alkoholismus]]&lt;br /&gt;
**[[kontrolliertes Trinken]]&lt;br /&gt;
**[[A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!|Rückfallgefahren]]&lt;br /&gt;
**[[medi. Leitlinien Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 1]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 2]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 3]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Drogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begriffe &amp;amp; Medikamente&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Begriffsdefinitionen]]&lt;br /&gt;
*[[Seroxat|SSRI- Seroxat]]&lt;br /&gt;
*[[Neuroleptik]]&lt;br /&gt;
*[[Zopiclon]]&lt;br /&gt;
*[[Valium]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alle Seiten]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf Dis-Stress|Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf anhaltenden Dis-Stress|Anhaltender Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Was ist ADS/ADHS ??]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Unsere ToDo liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 Anfang 2025 wollen wir alle Seiten migriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 soll die Formatierung passen und die Seite somit abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sind einige Seiten von damals nur als PDF/PPP vorhanden. Da müssen wir uns drum kümmern, die Nutzungsrechte zu bekommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Mediz._Leitlinien_Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung&amp;diff=418</id>
		<title>Mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Mediz._Leitlinien_Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung&amp;diff=418"/>
		<updated>2024-07-28T14:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=417</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=417"/>
		<updated>2024-07-28T13:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herzlich Willkommen auf borderline-zone.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Projekt beruht auf der Seite borderlinezone.org, die von 2009 bis 2018 verfügbar war und anschließend vom Netz genommen wurde. Die Seite enthielt umfangreiche und sehr gut recherchierte Informationen zur Borderline Persönlichkeitsstörung, bzw. deren Bedeutung für Partner betroffener Personen. Die Inhalte sind dabei teils wissenschaftlich fundiert, teils auch persönlich geprägt. Gerade letzteres war meiner Ansicht nach überwiegend ein Vorteil und machte die Seite einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Seite ranken sich in Online-Foren verschiedene Mythen. Demnach wurden die Inhalte von Dirk Sander aka Kronos während seiner Haft geschrieben. Diese verbüßte er demnach aufgrund einer Falschbeschuldigung, die zwei an Borderline erkrankte Ex-Partnerinnen gegen ihn erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich 2020 feststellen musste, dass die Seite vom Netz gegangen war, versuchte ich, die Initiatoren oder andere Beteiligte ausfindig zu machen. Leider war das äußerst schwierig und ich fand nur wenig Anhaltspunkte. Auf meine E-Mails und Foren-Einträge erhielt ich leider keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich daher entschieden, die Inhalte mithilfe des Internet-Archive web.archive.org wieder herzustellen und hier verfügbar zu machen. Ich verfolge mit der Seite keinerlei finanzielle Absicht, sie wird daher immer werbefrei bleiben. Bei Fragen zur Nutzung oder des Urheberrechts, insbesondere seitens des ursprünglichen Autors, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme unter info@borderline-zone.org sogar sehr freuen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&#039;text-align: center;&#039;&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;In Gedenken an Dirk Sander (Kronos) haben wir uns entschlossen, die Internetpräsenz „Borderlinezone“, für Ihn und vor allem in seinem Interesse weiter zu führen.&lt;br /&gt;
Seine Ausarbeitungen und Thesen haben vielen Menschen geholfen zu verstehen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht...“&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Allgemein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alte Hauptseite]]&lt;br /&gt;
*[[Vorwort]]&lt;br /&gt;
*[[Schlusswort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Persönlichkeitsstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Persönlichkeitsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[spezifische Persönlichkeitsstörungen|spezif. Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Borderline-Störung|Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Die Borderline-Störung im Spektrum ihrer Komorbiditäten|Borderlinespektrum]]&lt;br /&gt;
**[[Formenkreis Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[ICH Identität Borderline-Persönlichkeit|das ICH Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung Test]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 1]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 2]]&lt;br /&gt;
**[[Spaltung/Projektion|Spaltung]]&lt;br /&gt;
***[[Spaltung die Welt des Borderliners|Spaltung 1]]&lt;br /&gt;
***[[Das Sprungverhalten bzw. Spaltungsverhalten der Borderline-Störung in der intimen zwischenmenschlichen Beziehung|Sprung-verhalten BL]]&lt;br /&gt;
**[[Dissoziation|Dissoziation Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
***[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation ausführlich]]&lt;br /&gt;
**[[selbstschädigendes- selbstverletzendes, suizidales Verhalten|Selbstverletzung]]&lt;br /&gt;
**[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktion BL]]&lt;br /&gt;
**[[Fallbeispiel M. (ein prädestiniertes Beispiel)|Der Fall M.]]&lt;br /&gt;
*[[Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus II]]&lt;br /&gt;
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**[[Narzissmus nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
*[[Komplementärstörungen zur Borderline-Störung|Komplementärst. zu Borderline]]&lt;br /&gt;
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**[[Die abhängige/dependente Störung und ihre &amp;quot;Komorbidität&amp;quot;|Komorbidität]]&lt;br /&gt;
**[[Die Dependente- Borderline Beziehung|Beziehung Dependent/BL]]&lt;br /&gt;
**[[Die Narzisstisch- Dependente Beziehung|Beziehung Dependent/Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Selbstfragen dependenten Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Tips für Betroffene der dependenten Störung |Tips für Betroffene]]&lt;br /&gt;
*[[histrionische Persönlichkeitsstörung|Histrionische Störung]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICH Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer gesunden Persönlichkeit|ICH Modell Gesund]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell  einer Borderline-Persönlichkeit|ICH Modell Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell Die Ich-Struktur nach einer Borderline-Beziehung|ICH Modell nach Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer dependenten Persönlichkeit|ICH Modell Dependent]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer narzisstischen Persönlichkeit|ICH Modell Narzissmus]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer Depression|ICH Modell Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer ADHS Persönlichkeit|ICH Modell ADHS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beziehung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kommunikation mit einer Borderline-Persönlichkeit|Kommunikation]]&lt;br /&gt;
*[[Borderline-Persönlichkeit und ihre Gedanken|Ein ganz normaler Tag]]&lt;br /&gt;
*[[Der Sex der Versöhnung oder Das erneute Herstellen der Symbiose|Der Sex der Versöhnung]]&lt;br /&gt;
*[[Rat für Partner und Borderliner|Rat für die Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ist mein oder war mein Partner eine Borderline-Persönlichkeit, leidet er/sie unter einer Borderline-Störung?|Ist mein Partner Borderliner?]]&lt;br /&gt;
*[[Interview mit einer Borderline Persönlichkeit|Interview mit BL (Nicht vorhanden)]]&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns|Stress in BL- Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trennung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Trauerphasen]]&lt;br /&gt;
*[[Symptome in der Trennung|Die Symptome]]&lt;br /&gt;
*[[Ein Treffen in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Dir war es so|Mit Dir als BL war es so]]&lt;br /&gt;
*[[Ratschläge in der und für die Trennung einer Borderline-Beziehungen|Ratschläge in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Was Ihnen passieren kann als Ex- Partner des Borderliners|Was Ihnen passieren kann]]&lt;br /&gt;
*[[Paradoxum|Paradoxum nach Trennung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe und Hass&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Liebe und Hass oder Eros versus Thanatos]]&lt;br /&gt;
*[[Metapher zur Liebe: Wer hat das schönste Herz|Liebe, eine Methapher]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trauma &amp;amp; PTBS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Das Trauma]]&lt;br /&gt;
*[[Missbrauch]]&lt;br /&gt;
**[[Links zum Thema Missbrauch]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien postramatische Belastungs Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkweise Seroquel]]&lt;br /&gt;
*[[depressiver Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Essstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Essstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Bulimie]]&lt;br /&gt;
**[[atypische Bulimie]]&lt;br /&gt;
*[[Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Anorexie Untergruppen|Untergruppen Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Die Entstehung der Anorexie|Entstehung Anorexie]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Essstörung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angststörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Angst]]&lt;br /&gt;
*[[Angststörung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodrama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biochemie &amp;amp; Gehirn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns]]&lt;br /&gt;
*[[Das menschliche Gehirn|Gehirn &amp;amp; limb.System]]&lt;br /&gt;
*[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlaf und Traum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Traum Schlaf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Therapie Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Therapieformen]]&lt;br /&gt;
*[[Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT)|die DBT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drogen &amp;amp; Alkohol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Drogen]]&lt;br /&gt;
*[[Entstehung der Sucht|Sucht &amp;amp; Entstehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ecstacy und Amphetamine]]&lt;br /&gt;
*[[Kokain und Crack]]&lt;br /&gt;
*[[Halluzinogene]]&lt;br /&gt;
*[[Opiate]]&lt;br /&gt;
*[[Drogen|Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Alkoholismus]]&lt;br /&gt;
**[[kontrolliertes Trinken]]&lt;br /&gt;
**[[A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!|Rückfallgefahren]]&lt;br /&gt;
**[[medi. Leitlinien Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 1]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 2]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 3]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Drogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begriffe &amp;amp; Medikamente&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Begriffsdefinitionen]]&lt;br /&gt;
*[[Seroxat|SSRI- Seroxat]]&lt;br /&gt;
*[[Neuroleptik]]&lt;br /&gt;
*[[Zopiclon]]&lt;br /&gt;
*[[Valium]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alle Seiten]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf Dis-Stress|Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf anhaltenden Dis-Stress|Anhaltender Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Was ist ADS/ADHS ??]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Unsere ToDo liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 Anfang 2025 wollen wir alle Seiten migriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 soll die Formatierung passen und die Seite somit abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sind einige Seiten von damals nur als PDF/PPP vorhanden. Da müssen wir uns drum kümmern, die Nutzungsrechte zu bekommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Links_zum_Thema_Missbrauch&amp;diff=416</id>
		<title>Links zum Thema Missbrauch</title>
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		<updated>2024-07-28T13:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Rechtlicher Hinweis zu unserem Angebot:   Wir übernehmen keine Verantwortung für die Richtigkeit der auf der jeweiligen verzeichneten Webseite veröffentlich…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rechtlicher Hinweis zu unserem Angebot:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir übernehmen keine Verantwortung für die Richtigkeit der auf der jeweiligen verzeichneten Webseite veröffentlichten Inhalte, für deren Rechtmäßigkeit oder für die Erfüllung von Urheberrechtsbestimmungen im Zusammenhang mit den auf der jeweiligen Webseite veröffentlichten Inhalten. Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.  Wir haben auf dieser Homepage Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt: Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage angebrachten Links die zu Angeboten Dritter führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Links zum Thema Missbrauch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Achtung manche Seiten können triggern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlaufseite für Opfer von Missbrauch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://weisser-ring.de/ der Weisse Ring]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlaufseite - Missbraucht WILDWASSER bietet Informationen für Frauen, die als Mädchen sexuell misshandelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.wildwasser.de/ Wildwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.gegen-missbrauch.de/ gegen Missbrauch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt - und Informationsstelle für Opfer von seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt in der Kindheit und Partnerschaft e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.schotterblume.de/ Schotterblume]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kinderseelen weinen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://web.archive.org/web/20180720051440/http://www.kinderschreie.de/01_home/index1.htm Kinderschreie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist das Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://beepage.de/html/uber_mich.html beepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franziska hat ihre Seite für ganz verschiedene Menschen gemacht, die aber alle etwas gemeinsam haben: sie erleben oder haben Dinge erlebt mit denen sie nicht klar kommen oder klar kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://franzistraum.beepworld.de/index.htm Franzi beepworld] Link wenn man angemeldet ist [http://www.beepworld.de/members2/franzistraum/ nur mit beepworld anmeldung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlaufstelle für Männer, die sexuell missbraucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.tauwetter.de/de/ Tauwetter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliches einer Überlebenden und Borderlinerin, die offen Bereiche ihrer Lebensabschnitte vom Missbrauch über Therapie bis zur Strafanzeige mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lichtweg.de/ Lichtweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite einer Betroffenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://web.archive.org/web/20180819024447/http://www.missbrauch.org/ Maria La Force]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Mediz._Leitlinien_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungen&amp;diff=415</id>
		<title>Mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen</title>
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		<updated>2024-07-28T13:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026085528/http://www.borderlinezone.org/persstoerung/med-leitlinien-ps.pdf Mediz. Leitlinien Persönlichkeits- Störung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Med._Leitlinien_Medi-Abh%C3%A4ngigkeit&amp;diff=414</id>
		<title>Med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit</title>
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		<updated>2024-07-28T11:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20180903145348/http://www.borderlinezone.org/definition/med-leitlinien-medis-abhaeng.pdf Med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Zopiclon</title>
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		<updated>2024-07-28T11:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161129000219/http://www.borderlinezone.org/medis/zopiclon/zopiclon/index.htm Zopiclon]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Neuroleptik</title>
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		<updated>2024-07-28T11:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20180903012014/http://www.borderlinezone.org/medis/neurol.pdf Neuroleptik]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Geschichte_3&amp;diff=411</id>
		<title>Geschichte 3</title>
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		<updated>2024-07-28T11:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026085532/http://www.borderlinezone.org/alkohol/geschichte2.htm Geschichte 3]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Geschichte 2</title>
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		<updated>2024-07-28T11:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026084620/http://www.borderlinezone.org/alkohol/geschichte1.htm Geschichte 2]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!</title>
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		<updated>2024-07-28T11:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026093321/http://www.borderlinezone.org/alkohol/alkohol-rueckfallgefahren.pdf A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026093340/http://www.borderlinezone.org/alkohol/postakute-behandlung-alkoholbedingter-stoerungen.pdf Medi. Leitlinien Alkohol]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kontrolliertes Trinken</title>
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		<updated>2024-07-28T11:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026093332/http://www.borderlinezone.org/alkohol/trinken.pdf Kontrolliertes Trinken]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20180903065307/http://www.borderlinezone.org/definition/med-leitlinien-drogen.pdf Med. Leitlinien Drogen]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<updated>2024-07-28T11:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Depressiver Server</title>
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		<updated>2024-07-28T11:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Wirkweise_Seroquel&amp;diff=401</id>
		<title>Wirkweise Seroquel</title>
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		<updated>2024-07-28T11:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Mediz. Leitlinien Posttraumatische Belastungsstörung</title>
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		<updated>2024-07-28T10:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>BL - Test 2</title>
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		<updated>2024-07-28T10:55:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<title>BL - Test 1</title>
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		<updated>2024-07-28T10:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Formenkreis Borderline</title>
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		<updated>2024-07-28T10:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Mediz._Leitlinien_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungen&amp;diff=396</id>
		<title>Mediz. Leitlinien Persönlichkeitsstörungen</title>
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		<updated>2024-07-28T10:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.   Es kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat im Original ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sein, dass die Seite nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link [https://web.archive.org/web/20161026085528/http://www.borderlinezone.org/persstoerung/med-leitlinien-ps.pdf Mediz. Leitlinien Persönlichkeits- Störung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=BL_-_Test_2&amp;diff=395</id>
		<title>BL - Test 2</title>
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		<updated>2024-07-28T10:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.  Es kann auch gut sein…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gut sein, dass Sie nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026084508/http://www.borderlinezone.org/bord/bord_test/bltest.htm BL - Test 2]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>BL - Test 1</title>
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		<updated>2024-07-28T10:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.  Es kann auch gut sein…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gut sein, dass Sie nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20161026084204/http://www.borderlinezone.org/bord/bord_test/test1.htm BL - Test 1]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Borderline-St%C3%B6rung_Test&amp;diff=393</id>
		<title>Borderline-Störung Test</title>
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		<updated>2024-07-28T10:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Nachfolgend haben wir Ihnen 2 Test zur Verfügung gestellt mit dessen Hilfe Sie relativ genau die Wahrscheinlichkeit einer vorhandenen Borderlinepersönlichkei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nachfolgend haben wir Ihnen 2 Test zur Verfügung gestellt mit dessen Hilfe Sie relativ genau die Wahrscheinlichkeit einer vorhandenen Borderlinepersönlichkeitsstörung für sich herausfinden können. Bedenken Sie bitte, die Tests bieten keine Diagnose. Sie liefern lediglich Anhaltspunkte zur Wahrscheinlichkeit.  Beachten Sie das es schwierig ist den 2. Test für sich oder eine andere Person (z.B. Ihr Partner) zu machen, da Sie immer über den Filter der Wahrnehmung handeln würden. Normalerweise sollte dies eine außenstehende Person tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1. Test basiert auf dem BSI von Conte 1980 und dient der Selbsteinschätzung (52 Fragen). Verwenden Sie diesen zur Verifizierung des Test Nr. 2, oder als Anhaltspunkt zu Test 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2. Test basiert auf dem diagnostische Interview von Gunderson und Zanarini 1983 in der Modifikation 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserer Meinung nach sollte diese Interviews von jedem Psychotherapeuten, Analytiker etc. angewendet werden um weitestgehend Fehleinschätzungen zu vermeiden, bzw. dem Patienten bestmöglich helfen zu können. Leider ist dies noch immer bei vielen Therapeuten nicht der Fall, da diese Tests Geld kosten und bezahlt werden müssen vom Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erwähnen wären auch der Rohrschach- Test oder der Baum- Test. Beide können aber hier nicht dargestellt werden, zumal der Rohrschachtest eine Kunst ist die nur sehr wenige beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der 2. Test ist für Sie vereinfacht. Er beinhaltet 115 Fragen und Antworten. Vier Bereiche werden erfasst&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Affektivität,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Kognition, (Gegenbegriff zur Emotion = bezeichnet alle psychischen Vorgänge die etwas mit Erkennen und Wissen zu tun haben),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Impulshandlungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) zwischenmenschliche Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Gehen Sie für den 2.Test wie folgt vor:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Alle Fragen werden mit 2=Ja, 1=Wahrscheinlich, 0=Nein bewertet. (weitere Erläuterungen im Test)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Addieren Sie für jeden Bereich die Statement Scores (Ergebnis) um den Section Score (Ergebnis) zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Übertragen Sie den Section Score in den skalierten Section Score (Ergebnis) für den Bereich. (0-2 oder 0-3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Übertragen Sie den skalierten Section Score am Ende in die Auswertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Addieren Sie die einzelnen Section Score um Ihr Ergebnis zu erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;!! Achtung !!  !! Achtung !! !! Achtung !! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einige von Ihnen werden Testergebnisse erhalten die auf eine Borderlin-Störung schließen lassen, doch in Wirklichkeit eine ADHS aufweisen. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen Sie dazu bitte auf die den AD(H)S Komplex, lesen dort nach und testen sich erneut. [[Was ist ADS/ADHS ??|ADS/ADHS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachten Sie bitte das die Tests Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern kann. Um eine BPS zu diagnostizieren bedarf es mehr.&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Formenkreis_Borderline&amp;diff=392</id>
		<title>Formenkreis Borderline</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Formenkreis_Borderline&amp;diff=392"/>
		<updated>2024-07-28T10:29:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite hat ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.  Es kann auch gut sein…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite hat ein Copyright. Daher können wir diese Seite leider nicht migrieren, bis wir uns um die Nutzungsrechte gekümmert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch gut sein, dass Sie nur als PDF oder PPP zur Verfügung steht. Externer Link: [https://web.archive.org/web/20160504010919/http://borderlinezone.org/bord/formenkreis-borderline.pps Formenkreis Borderline]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=391</id>
		<title>Was ist ADS/ADHS ??</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=391"/>
		<updated>2024-07-26T14:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS) (ADHS), das H steht für das Hyperaktiv) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, (keine Persönlichkeitsstörung) die primär durch starke Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen an begonnen Dingen (sofern sie nicht das Interesse des Betroffenen haben), sowie eine Impulskontrollstörung (bei Hyperaktivität) gekennzeichnet ist. ADS tritt sehr häufig in Kombination mit der (H) Hyperaktivität (ist ein von Betroffenenschwer kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und gesteigertem Tatendrang. Der Betroffene muss ständig etwas tun. Anders gesagt &amp;quot;er dreht den ganzen Tag wie ein Brummkreisel und kommt kaum oder nicht zur Ruhe&amp;quot;) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel tritt das ADS gehäuft bei Frauen und das ADHS bei Männern auf. Dies mag an dem erhötem Testosteronwert der Männer gegenüber den Frauen liegen. Die Ursachen sind bis heute noch nicht, bzw. nur Teilweise geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben das ca. 4% aller Kinder unter die Diagnose ADS oder ADHS fallen. Jungen (das liegt an der Verhaltensauffälligkeit durch die Hyperaktivität) werden dreimal häufiger diagnostiziert als Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktum ist das für ADS wie auch ADHS eine biochemische Störung des Hirnstoffwechsels die Grundlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute gehen davon aus das ADS/ADHS hauptsächlich ein genetisch bedingtes Störungsbild ist, welches auf neurobiochemischer Ebene unter anderem mit einer striatofrontalen Dysfunktion erklärt wird. Für den Verlauf und die Ausprägung des ADS/ADHS spielen allerdings auch psychosoziale Faktoren eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in der Borderlinestörung ist das Spektrum, d.h. die Ausprägung des ADS/ADHS sehr unterschiedlich. Nicht alle Symptome sind bei jedem ADS-/ADHS-ler gleichermaßen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas sehr wichtiges muss hier vorab gesagt werden. Die Symptome einer ADHS und einer Borderlinestörung können sich (was sehr häufig der Fall ist) bis zu 20% überschneiden. Aus diesem Grunde glauben ADHS-ler sehr häufig an der Borderlinestörung zu leiden. Diese Selbstdiagnosen mögen noch gehen und richten in der Regel auch keinen Schaden an. Ein wesentlich größerer Schaden entsteht dadurch das sehr viele ADHS-ler als Borderliner diagnostiziert wurden und immer noch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ADHS Diagnose ist weit aus schwieriger und wesentlich umfangreicher als die Diagnose der Borderlinestörung und die ist schon schwierig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehldiagnosen und dem zufolge die Fehlbehandlungen haben schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und enden nicht selten im Suizid. Die Anzahl der Suizidversuche unter ADHS-lern ist enorm hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss zur Entwicklung in Deutschland.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das ADS/ADHS schon sehr lange. Erstmals wurde es fachlich 1902 von G. F. Still beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser dokumentierte in seinen Praxisnotizen das auffällig trotzige, aufbrausende, unaufmerksame sowie überaktive Verhalten einer Reihe von Kindern. Der Autor führte das Betragen jener Kinder auf einen sog. „defect in moral control“ zurück. Seiner Meinung nach handelte es sich dabei um ein erworbenes Störungsbild mit oftmals chronischem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40er und 50er Jahren wurde der Begriff der „minimal brain dysfunction“ (minimale cerebrale Dysfunktion, MCD) eingeführt, dessen Konzept in erster Linie von organischen Hirnschäden als Ursache für oben beschriebene Symptome ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem MCD-Modell wurde zunehmend Abstand genommen, da es z.B. auch Lern- oder Sprechstörungen miteinschloss und sich im Rahmen der diagnostischen Einordnung als zu unspezifisch erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen beschrieben spätere Arbeiten von Marwitt (1972) und Safer (1976) ein sog. „Hyperkinetisches Syndrom“, das Symptome wie Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und mangelnde Impulskontrolle umfasst. Vor allem Forschungsergebnisse von Douglas u. Peters (1979) stellten das Kriterium „Unaufmerksamkeit“ als möglichen Schwerpunkt des Störungsbildes heraus, was 1980 zur Aufnahme des Begriffes „Attention-Deficit Disorder (ADD)“ in die DSM-III führte. In der revidierten Fassung der DSM-III-R 1987 wurde das Krankheitskonzept des ADD um das Kriterium „Hyperaktivität“ erweitert und als „Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD/ADHS)“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frankfurt Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 in Frankfurt am Main)  ist der Verfasser des Struwwelpeters. Ab 1851 war er unter anderem Direktor der städtischen Nervenheilanstalt (&amp;quot;Anstalt für Irre und Epileptische&amp;quot;) in Frankfurt am Main. Er gilt als &#039;&#039;&#039;erster&#039;&#039;&#039; Vertreter der Jugendpsychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt ihn nicht den Stuwwelpeter? Hoffman beschrieb in seinem ein Kind mit dem Namen Zappelphilipp. Ob Hoffman, auf Grundlage seiner Tätigkeit als Psychiater und Direktor der damaligen Psychiatrie, definitiv psychische Störungsbilder, für einer sogar für Kinder verständlichen Sprache beschrieb und es vielleicht später als Hilfe ansah, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Buches beruhte nicht auf der Niederlegung von Störungsbildern sondern auf einem nicht gefundenem Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Weihnachten des Jahres 1844, als mein ältester Sohn drei Jahre alt war, ging ich in die Stadt, um demselben zum Festgeschenke ein Bilderbuch zu kaufen, wie es der Fassungskraft des kleinen menschlichen Wesens in solchem Alter entsprechend schien. Aber was fand ich? Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften begannen und schlossen, wie: &#039;Das brave Kind muss wahrhaft sein‘; oder: &#039;Brave Kinder müssen sich reinlich halten‘ usw.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann kam schließlich mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst für seinen Sohn ein Bilderbuch zu schreiben bzw. zu zeichnen. Das Geschenk hatte die erhoffte Wirkung und erzielte schließlich in Hoffmanns Bekanntenkreis großes Aufsehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Heft wurde eingebunden und auf den Weihnachtstisch gelegt. Die Wirkung auf den beschenkten Knaben war die erwartete; aber unerwartet war die auf einige erwachsene Freunde, die das Büchlein zu Gesicht bekamen. Von allen Seiten wurde ich aufgefordert, es drucken zu lassen und es zu veröffentlichen. Ich lehnte es anfangs ab; ich hatte nicht im entferntesten daran gedacht, als Kinderschriftsteller und Bilderbuchautor aufzutreten.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist das Hoffman sehr genau 4 Störungsbilder in seinem Buch beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den Zappelphilipp für das ADHS&lt;br /&gt;
*den Hans Guck in die Luft für das ADS&lt;br /&gt;
*den Suppenkasper für die Anorexie&lt;br /&gt;
*den Struwwelpeter für das a-soziale/dissoziale Verhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell bekannt ist das ADS / ADHS bzw. die Symptomatik in Deutschland seit Mitte der 80iger Jahre. Die Vereinigten Staaten sind uns da mal wieder weit voraus, denn dort ist die Symptomatik seit 1949 bekannt und wird seit 1949 in den Staaten mit Ritalin behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 27.12.2002 einigte sich das Ministerim für Gesundheit auf die offizielle Diagnose ADS/ADHS in Deutschland und deren Behandlung, auch für Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie anfangs in der Borderlinestörung gibt es bis heute nur sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS für Erwachsenen einwandfrei diagnostizieren können. Das hat und hatte wie bereits oben erwähnt oft eine Falschdiagnose (Borderlinepersönlichkeit) zur Folge, zumal bei 60% aller Borderlinepersönlichkeiten mit Hilfe der Uthascales im Kindesalter eine ADHS nachgewiesen werden konnte und wie bereits erwähnt sich Symptome bis zu 20% überschneiden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden Erwachsene leider erst seit 2003 diagnostiziert (wenn die Diagnose nicht bereits im Kindesalter gestellt wurde). Der Leidensweg dieser Betroffenen war, hier haben die Borderlinepersönlichkeiten deutlich Vorteile, und ist leider immer noch enorm. Ohne weiteres ist Deutschland auf dem Gebiet des AD(H)S bei Erwachsenen ein Entwicklungsland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fakten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*es gibt für Kinder und Jugendliche eine Unmenge an Kliniken die ADS/ADHS beahndeln&lt;br /&gt;
*es gibt zum jetzigen Zeitpunkt &#039;&#039;&#039;5 Fachkliniken&#039;&#039;&#039; (viele sagen zwar das sie AD(H)S behandeln, doch können es nicht, oder tun es gar nicht) die definitiv AD(H)S bei Erwachsenen behandeln&lt;br /&gt;
*es gibt sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS fehlerfrei diagnostizieren können&lt;br /&gt;
*spezielle Therapieverfahren die für ADS/ADHS bei Erwachsenen entwickelt wurden werden den Kliniken von den Krankenkassen nicht bezahlt&lt;br /&gt;
*es wird somit auf allgemeine (Verhaltens) Therapieverfahren zurückgegriffen und in Kliniken werden zum Bsp. immer noch Borderlinepersönlichkeiten und AD(H)S-ler durcheinender zusammengewürfelt, welches oft für beide Seiten in Katastrophen endet&lt;br /&gt;
*für den Rentenversicherungsträger gibt es ADS/ADHS im Erwachsenenalter überhaupt nicht, es ist eine &amp;quot;Modeerscheinung&amp;quot;, so wie es die Borderlinestörung am Anfang für den Rentenversicherungsträger war&lt;br /&gt;
*die Krankenkassen tun sich ungeheuer schwer bei der Genehmigung einer stationären AD(H)S- Therapie&lt;br /&gt;
*bei der Medikation (Methylphenidat) gibt es für Erwachsenen fast unüberwindliche Probleme von Seiten der Krankenkassen bei der Kostenübernahme, obwohl nachweislich eine alleinige Therapie nicht hilft und nachweislich nur diese Medikation hilft&lt;br /&gt;
*die Testverfahren sind sehr kostspielig und zeitaufwendig&lt;br /&gt;
*die wenigsten Ärzte besitzen die notwendige Ausstattung für die Testverfahren&lt;br /&gt;
*die Wartezeiten, bei entsprechenden Spezialisten, betragen oft bis 18 Monate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft tritt das ADS oder ADHS in Form von komorbiden Störungen auf. Das heisst, das weitere (wenigstens eine) Störung neben dem ADS bzw. ADHS existieren. Es gibt kontroverse Meinungen zur Komorbidität der AD(H)S mit der Borderlinestörung.  Einige behaupten das bei Nichtbehandlung des AD(H)S sich eine Borderlinestörung entwickeln kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Ich persönlich bin der Meinung, dass dies der grösste Blödsinn ist, den man schreiben oder publizieren kann. Allenfalls bilden sich starke, und die sind meistens sowieso vorhanden, Borderlinestrukturen heraus (siehe hierzu Symptome), welches allerdings noch lange keine Diagnose einer komorbiden Borderlinestörung, oder gar die alleinige Diagnose einer Borderlinestörung rechtfertigen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Die Unterscheidung zu anderen psychischen Störungen ist bei Erwachsenen nicht immer einfach. Wegen der Neigung zu depressiven Verstimmungen, und Reizbarkeit sowie allgemeiner Labilität ist besonders eine Verwechslung mit Bipolaren Störungen , Manie, und der Zyklothymie sowie der Borderline Persönlichkeitsstörung möglich. Bei bipolaren Störungen, Manie, und der Zyklothymie dauern die Stimmungsschwankungen in der Regel Wochen oder Monate bei ADHS wechselt die Stimmung eher von Tag zu Tag. Depressive Personönlichkeitszüge sind bei ADHS meist eher leichter Natur. Borderline Persönlichkeitsstörung haben einige Symptome gemeinsam mit ADHS sie neigen zu Impulsivität, affektiver Instabilität, Wutausbrüchen, und Gefühlen von Langeweile. Die Impulsivität bei ADHS ist aber typischerweise kurzdauernd und gedankenlos, dabei weniger getrieben. Auch die Wut bei ADHS ist meist kurzdauernd und episodisch, im Gegensatz zu der häufig anhaltenden Wut von Borderlinepatienten. ADHS Patienten haben weniger die für Borderline Persönlichkeitsstörungen typischen intensiven aber kurzen und konfliktreichen Beziehungen, sie sind seltener suizidal, sie neigen weniger zu Selbstverletzungsverhalten  Identitätsstörungen und Verlassenheitsgefühlen. Selten kann auch eine Verwechslung mit einer Schizophrenie möglich sein. Die genannten Erkrankungen sollten bei der Diagnose eines ADHS oder ADS definitiv ausgeschlossen worden sein. (H.Wender, Adults with ADHD, An Overview,  Annals of the New York Academy of Sciences 931:1-16 (2001))&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center; width: 50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 30%&amp;quot;|ADS/ADHS&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 40%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width: 30%&amp;quot;|Borderline-Persönlichkeitsstörung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|ICH-Fragmentierung?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Spaltung?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|niedere Abwehrmechanismen&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|Liebe (wie definiert)&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|kurzer Wechsel von Idealisierung  &amp;amp; Abwertung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|frei flottierende Angst&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|tragen von Masken&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Lügen als Überlebensstrategie&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|grenzenloser pathologischer Hass&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|innere Leere/sich nicht spüren&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|bewusstes Selbstverletzendes Verhalten&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Selbstabwertung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Opferrolle um geliebt zu werden&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|steht zu Gesagtem&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Partner ist prä-ödipale Mutter?&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Beziehung wird wechselnd abgewertet &amp;amp; idealisiert&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|Beziehung wird nach Beendigung völlig abgewertet&lt;br /&gt;
|ja/seltener nein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wäre um ein vielfaches fortzusetzen, doch glaube ich das reicht um klar darzulegen das eine komorbide Exestenz der Borderlinestörung bei einem AD(H)S - ler nicht möglich ist. Die Tabelle erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit und sagt auch nicht aus das Aufgeführtes zu je 100% bei beiden Klassifikationen zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AD/HS weist eine hohe genetische Prädisposition auf, wobei Zusammenhänge mit Veränderungen der  Noradrenalin- und Dopamintransporter-und -rezeptorgene diskutiert werden. ADHS wird nach der aktuellen Literatur &#039;&#039;&#039; nicht durch ein einziges Gen, sondern wahrscheinlich durch etwa 50 verschiedene Gene codiert,&#039;&#039;&#039; dabei handelt es sich nach der gegenwärtigen Literatur um solche die Enzyme, die den Neurotransmitterstoffwechsel, die Neurotransmittertransporter und Neurotransmitterrezeptoren codieren. Enstprechend vielfältig sind die Symptome und die begleitenden anderen psychischen Störungen. Umgekehrt bedeutet dies auch, dass die Erkrankung nicht notwendigerweise wie bei einem dominanten Erbgang von den Eltern auf die Kinder weitergegeben wird. Rauchen der Mütter in der Schwangerschaft und Frühgeburtlichkeit scheint ebenfalls eine ursächliche Rolle zu spielen. (möglicherweise eine der Erklärungen für eine Zunahme der Häufigkeit Niedriges Geburtsgewicht und vorzeitige Geburt (Frühgeborene) vergrößert das Risiko. Kinder die in oder vor der 34. Woche geboren werden haben ein &#039;&#039;&#039;fast 3-fach&#039;&#039;&#039; erhöhtes Risiko, Kinder die zum errechneten Geburtszeitpunkt geboren werden aber ein Geburtsgewicht von zwischen 1500 und 2499 Gramm haben haben ein um 90% erhöhtes Risiko, Kinder mit einem Geburtsgewicht von &#039;&#039;&#039;zwischen 2500 und 2999 noch ein 50% erhöhtes Risiko&#039;&#039;&#039;, verglichen mit Kindern von 3kg und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz genetischer Einflüsse scheint auch das Erziehungsverhalten eine Rolle zu spielen. Negativ wirken sich das Erziehungsverhalten insbesondere raue Bestrafungen durch die Mutter, nicht durchschaubare Bestrafung von Regelverletzungen durch die Mutter, geringer Ausdruck von mütterlicher Zuwendung, wenig mütterliche Erwartungen an und Förderung der Bildung des Nachwuchses, geringe Zeit die die Mütter ihren Kindern widmen, Schuldgefühle als wesentliches mütterliches Erziehungsmittel um das Verhalten des Kindes zu kontrollieren, geringe Aufsicht des Vaters und der Mutter, schlechte Kommunikation der Mutter oder des Vaters mit dem Kind aus. Auch hoher Fernsehkonsum bei Kleinkindern erhöht das Risiko Unter Berücksichtigung des unaufmerksamen Typus des ADS, der etwa doppelt so häufig wie der klassische hyperkinetische Typ ist, sind bis zu 10% der Schulkinder therapiebedürftig. Etwa 80% der Betroffenen mit therapierelevanten Symptomen sprechend auf eine Stimulanzientherapie an. AD(H)S führt nicht nur (aber auch nicht immer) zu schlechten Schulleistungen, Konflikte in den Familien, eine erhöhte Rate von Unfällen jeder Art mit schwereren Verletzungen, die spätere Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen (wird diskutiert) und Süchten führen zu vielen erheblichen Spätfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuropsychologisch gesehen handelt es sich bei ADS und ADHS überwiegend um eine Störung derexekutiven Funktionen, die nach klassischer Vorstellung im vorderen Hirnlappen oder Frontallappen lokalisiert sind. Wesentlicher ist allerdings eine Störung in der Zusammenarbeit verschiedener Hirngebiete, wobei der Frontallappen eine wichtige Rolle spielt. Funktionelle Kernspintomographien zeigen eine Störung von Regelkreisen zwischen dem Frontallappen, den Basalganglien, dem Balken, und dem Kleinhirn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon sind insbesondere neuronale Regelkreise betroffen, die für die Regulation bzw. das Zusammenwirken von Motivation, Kognition, Emotion und dem Bewegungsverhalten verantwortlich sind. Da das Frontalhirn und das sogenannte Striatum (ein Teil der Basalganglien) in diesen Regelkreisen eine bedeutende Rolle spielen, spricht man auch von einer Striatofrontalen Dysfunktion. Diese ist zu einem Teil vererbt, eventuell aber auch pränatal (vorgeburtlich), also während der Schwangerschaft erworben. Geschwister haben 3 bis 5 mal so häufig ADHS wie Nicht-Geschwister; die biologischen Eltern von ADHS-Erkrankten sind in etwa 18 Prozent der Fälle ebenfalls betroffen. Die Regelkreise, auf welche sich der Begriff bezieht, haben einen elementaren Stellenwert für die Funktionsweise des frontalen Teils der Hirnrinde (Frontallappen) und somit für die sogenannten Exekutiven Funktionen. Sie sind wesentlich daran beteiligt, auf neuronaler Ebene das Zusammenwirken von Motivation, Emotion, Kognition und dem Bewegungsverhalten zu realisieren. Dysfunktionen (Funktionsstörungen) dieser Regelkreise führen zu einem Über- oder Unterangebot von Neurotransmittern (insbesondere von Dopamin und Noradrenalin) in bestimmten Hirnregionen und auf der Verhaltens- bzw. psychischen Ebene zu Störungen des Zusammenwirkens der genannten Funktionsbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfachtes Schema der Basalganglien - mit Glutamat (rot), Dopamin-(blau) und GABA  (grün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abkürzungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SNC Substantia nigra  pars compakta; &lt;br /&gt;
* SNR Substantia nigra  pars reticulata; &lt;br /&gt;
* GPI Globus pallidus internus;&lt;br /&gt;
* GPE Globus pallidus externus; &lt;br /&gt;
* STN Nucleus subthalamicus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeint ist damit eine Störung des&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Arbeits gedächtnisses  mit der Fähigkeit geistige oder vorgestellte Objekte im Kopf zu behalten und dort diese zu verändern. Damit auch die Fähigkeit mentale Objekte mit ihrer Geschichte und Zukunft in die Zeit eingebettet zu ordnen.		&lt;br /&gt;
*Der Regulation von Affekten (Gefühlen) und Arousal,hierdurch kann der Affekt vom Antwortverhalten getrennt werden, es wird die Möglichkeit eröffnet &amp;quot;vernünftig&amp;quot; zu handeln. &lt;br /&gt;
*Der Internalisation von Sprache (oder des verbalen Arbeitsgedächtnisses) ermöglicht eine bewusste innere verbale Beschreibung und Reflexion die eine Selfinstruktion möglich macht. Hierdurch kann man seinen eigenen Regeln oder den Regeln Anderer oder der Gesellschaft folgen&lt;br /&gt;
*Der Herstellung oder die Synthese eines Verhaltensplans, der es einer Person ermöglicht eine kreative Antwort auf eine Situation zu finden, die aus dem eigenen Verhaltensrepertoire ausgewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für die Funktion des exekutiven Systems ist dabei, dass zunächst die quasi instinkthafte gefühlsmäßige Verhaltensantwort im Sinne eines automatischen Reflexes auf eine gefühlsmäßige Wahrnehmung gehemmt wird. Diese Hemmung des direkten Anwortverhaltens verhindert, dass nicht relevante Ablenkungen unser Verhalten bestimmen. Hierdurch wird es auch möglich, trotz Pausen den Faden wieder aufzunehmen ohne den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu verlieren. Diese Hemmung des direkten Anwortverhaltens bedeutet, dass wir uns sagen könne: Halt inne, seh hin, hör zu, überlege bevor du handelst. Hierdurch wird zielgerichtetes Lernen und Handeln möglich. Es handelt sich bei ADS und ADHS damit nicht nur um eine Störung der Aufmerksamkeit sondern um eine Störung in der Verarbeitung des Wahrgenommenen die zu fehlerhaftem Verhalten oder zu Fehlverhalten führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diagnose&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Voraussetzung für die Diagnose ADHS müssen die Symptome mindestens seit sechs Monaten vorliegen und erstmals schon vor dem siebten Lebensjahr aufgetreten sein. Nach Krause (&amp;quot;ADHS im Erwachsenenalter&amp;quot;, 2005) kann sich ADS allerdings bei Frauen auch erst in der Pubertät zeigen. Auf jeden Fall müssen die Symptome deutliche Beeinträchtigungen für das tägliche Leben der betroffenen Person mit sich bringen. Ein Ausschluss von möglichen anderen Störungen, welche die hyperkinetischen Symptome besser erklären würden, ist dabei unerlässlich. Es darf zum Beispiel keine tiefgreifende Entwicklungsstörung, keine Schizophrenie oder keine andere psychotische Störung vorliegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassifizierung nach ICD und DSM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Seite ist noch nicht Fertig.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=390</id>
		<title>Was ist ADS/ADHS ??</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=390"/>
		<updated>2024-07-26T10:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS) (ADHS), das H steht für das Hyperaktiv) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, (keine Persönlichkeitsstörung) die primär durch starke Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen an begonnen Dingen (sofern sie nicht das Interesse des Betroffenen haben), sowie eine Impulskontrollstörung (bei Hyperaktivität) gekennzeichnet ist. ADS tritt sehr häufig in Kombination mit der (H) Hyperaktivität (ist ein von Betroffenenschwer kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und gesteigertem Tatendrang. Der Betroffene muss ständig etwas tun. Anders gesagt &amp;quot;er dreht den ganzen Tag wie ein Brummkreisel und kommt kaum oder nicht zur Ruhe&amp;quot;) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel tritt das ADS gehäuft bei Frauen und das ADHS bei Männern auf. Dies mag an dem erhötem Testosteronwert der Männer gegenüber den Frauen liegen. Die Ursachen sind bis heute noch nicht, bzw. nur Teilweise geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben das ca. 4% aller Kinder unter die Diagnose ADS oder ADHS fallen. Jungen (das liegt an der Verhaltensauffälligkeit durch die Hyperaktivität) werden dreimal häufiger diagnostiziert als Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktum ist das für ADS wie auch ADHS eine biochemische Störung des Hirnstoffwechsels die Grundlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute gehen davon aus das ADS/ADHS hauptsächlich ein genetisch bedingtes Störungsbild ist, welches auf neurobiochemischer Ebene unter anderem mit einer striatofrontalen Dysfunktion erklärt wird. Für den Verlauf und die Ausprägung des ADS/ADHS spielen allerdings auch psychosoziale Faktoren eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in der Borderlinestörung ist das Spektrum, d.h. die Ausprägung des ADS/ADHS sehr unterschiedlich. Nicht alle Symptome sind bei jedem ADS-/ADHS-ler gleichermaßen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas sehr wichtiges muss hier vorab gesagt werden. Die Symptome einer ADHS und einer Borderlinestörung können sich (was sehr häufig der Fall ist) bis zu 20% überschneiden. Aus diesem Grunde glauben ADHS-ler sehr häufig an der Borderlinestörung zu leiden. Diese Selbstdiagnosen mögen noch gehen und richten in der Regel auch keinen Schaden an. Ein wesentlich größerer Schaden entsteht dadurch das sehr viele ADHS-ler als Borderliner diagnostiziert wurden und immer noch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ADHS Diagnose ist weit aus schwieriger und wesentlich umfangreicher als die Diagnose der Borderlinestörung und die ist schon schwierig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehldiagnosen und dem zufolge die Fehlbehandlungen haben schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und enden nicht selten im Suizid. Die Anzahl der Suizidversuche unter ADHS-lern ist enorm hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss zur Entwicklung in Deutschland.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das ADS/ADHS schon sehr lange. Erstmals wurde es fachlich 1902 von G. F. Still beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser dokumentierte in seinen Praxisnotizen das auffällig trotzige, aufbrausende, unaufmerksame sowie überaktive Verhalten einer Reihe von Kindern. Der Autor führte das Betragen jener Kinder auf einen sog. „defect in moral control“ zurück. Seiner Meinung nach handelte es sich dabei um ein erworbenes Störungsbild mit oftmals chronischem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40er und 50er Jahren wurde der Begriff der „minimal brain dysfunction“ (minimale cerebrale Dysfunktion, MCD) eingeführt, dessen Konzept in erster Linie von organischen Hirnschäden als Ursache für oben beschriebene Symptome ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem MCD-Modell wurde zunehmend Abstand genommen, da es z.B. auch Lern- oder Sprechstörungen miteinschloss und sich im Rahmen der diagnostischen Einordnung als zu unspezifisch erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen beschrieben spätere Arbeiten von Marwitt (1972) und Safer (1976) ein sog. „Hyperkinetisches Syndrom“, das Symptome wie Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und mangelnde Impulskontrolle umfasst. Vor allem Forschungsergebnisse von Douglas u. Peters (1979) stellten das Kriterium „Unaufmerksamkeit“ als möglichen Schwerpunkt des Störungsbildes heraus, was 1980 zur Aufnahme des Begriffes „Attention-Deficit Disorder (ADD)“ in die DSM-III führte. In der revidierten Fassung der DSM-III-R 1987 wurde das Krankheitskonzept des ADD um das Kriterium „Hyperaktivität“ erweitert und als „Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD/ADHS)“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frankfurt Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 in Frankfurt am Main)  ist der Verfasser des Struwwelpeters. Ab 1851 war er unter anderem Direktor der städtischen Nervenheilanstalt (&amp;quot;Anstalt für Irre und Epileptische&amp;quot;) in Frankfurt am Main. Er gilt als &#039;&#039;&#039;erster&#039;&#039;&#039; Vertreter der Jugendpsychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt ihn nicht den Stuwwelpeter? Hoffman beschrieb in seinem ein Kind mit dem Namen Zappelphilipp. Ob Hoffman, auf Grundlage seiner Tätigkeit als Psychiater und Direktor der damaligen Psychiatrie, definitiv psychische Störungsbilder, für einer sogar für Kinder verständlichen Sprache beschrieb und es vielleicht später als Hilfe ansah, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Buches beruhte nicht auf der Niederlegung von Störungsbildern sondern auf einem nicht gefundenem Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Weihnachten des Jahres 1844, als mein ältester Sohn drei Jahre alt war, ging ich in die Stadt, um demselben zum Festgeschenke ein Bilderbuch zu kaufen, wie es der Fassungskraft des kleinen menschlichen Wesens in solchem Alter entsprechend schien. Aber was fand ich? Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften begannen und schlossen, wie: &#039;Das brave Kind muss wahrhaft sein‘; oder: &#039;Brave Kinder müssen sich reinlich halten‘ usw.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann kam schließlich mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst für seinen Sohn ein Bilderbuch zu schreiben bzw. zu zeichnen. Das Geschenk hatte die erhoffte Wirkung und erzielte schließlich in Hoffmanns Bekanntenkreis großes Aufsehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Heft wurde eingebunden und auf den Weihnachtstisch gelegt. Die Wirkung auf den beschenkten Knaben war die erwartete; aber unerwartet war die auf einige erwachsene Freunde, die das Büchlein zu Gesicht bekamen. Von allen Seiten wurde ich aufgefordert, es drucken zu lassen und es zu veröffentlichen. Ich lehnte es anfangs ab; ich hatte nicht im entferntesten daran gedacht, als Kinderschriftsteller und Bilderbuchautor aufzutreten.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist das Hoffman sehr genau 4 Störungsbilder in seinem Buch beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den Zappelphilipp für das ADHS&lt;br /&gt;
*den Hans Guck in die Luft für das ADS&lt;br /&gt;
*den Suppenkasper für die Anorexie&lt;br /&gt;
*den Struwwelpeter für das a-soziale/dissoziale Verhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell bekannt ist das ADS / ADHS bzw. die Symptomatik in Deutschland seit Mitte der 80iger Jahre. Die Vereinigten Staaten sind uns da mal wieder weit voraus, denn dort ist die Symptomatik seit 1949 bekannt und wird seit 1949 in den Staaten mit Ritalin behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 27.12.2002 einigte sich das Ministerim für Gesundheit auf die offizielle Diagnose ADS/ADHS in Deutschland und deren Behandlung, auch für Erwachsenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie anfangs in der Borderlinestörung gibt es bis heute nur sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS für Erwachsenen einwandfrei diagnostizieren können. Das hat und hatte wie bereits oben erwähnt oft eine Falschdiagnose (Borderlinepersönlichkeit) zur Folge, zumal bei 60% aller Borderlinepersönlichkeiten mit Hilfe der Uthascales im Kindesalter eine ADHS nachgewiesen werden konnte und wie bereits erwähnt sich Symptome bis zu 20% überschneiden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden Erwachsene leider erst seit 2003 diagnostiziert (wenn die Diagnose nicht bereits im Kindesalter gestellt wurde). Der Leidensweg dieser Betroffenen war, hier haben die Borderlinepersönlichkeiten deutlich Vorteile, und ist leider immer noch enorm. Ohne weiteres ist Deutschland auf dem Gebiet des AD(H)S bei Erwachsenen ein Entwicklungsland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fakten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*es gibt für Kinder und Jugendliche eine Unmenge an Kliniken die ADS/ADHS beahndeln&lt;br /&gt;
*es gibt zum jetzigen Zeitpunkt &#039;&#039;&#039;5 Fachkliniken&#039;&#039;&#039; (viele sagen zwar das sie AD(H)S behandeln, doch können es nicht, oder tun es gar nicht) die definitiv AD(H)S bei Erwachsenen behandeln&lt;br /&gt;
*es gibt sehr wenige Spezialisten die ADS/ADHS fehlerfrei diagnostizieren können&lt;br /&gt;
*spezielle Therapieverfahren die für ADS/ADHS bei Erwachsenen entwickelt wurden werden den Kliniken von den Krankenkassen nicht bezahlt&lt;br /&gt;
*es wird somit auf allgemeine (Verhaltens) Therapieverfahren zurückgegriffen und in Kliniken werden zum Bsp. immer noch Borderlinepersönlichkeiten und AD(H)S-ler durcheinender zusammengewürfelt, welches oft für beide Seiten in Katastrophen endet&lt;br /&gt;
*für den Rentenversicherungsträger gibt es ADS/ADHS im Erwachsenenalter überhaupt nicht, es ist eine &amp;quot;Modeerscheinung&amp;quot;, so wie es die Borderlinestörung am Anfang für den Rentenversicherungsträger war&lt;br /&gt;
*die Krankenkassen tun sich ungeheuer schwer bei der Genehmigung einer stationären AD(H)S- Therapie&lt;br /&gt;
*bei der Medikation (Methylphenidat) gibt es für Erwachsenen fast unüberwindliche Probleme von Seiten der Krankenkassen bei der Kostenübernahme, obwohl nachweislich eine alleinige Therapie nicht hilft und nachweislich nur diese Medikation hilft&lt;br /&gt;
*die Testverfahren sind sehr kostspielig und zeitaufwendig&lt;br /&gt;
*die wenigsten Ärzte besitzen die notwendige Ausstattung für die Testverfahren&lt;br /&gt;
*die Wartezeiten, bei entsprechenden Spezialisten, betragen oft bis 18 Monate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft tritt das ADS oder ADHS in Form von komorbiden Störungen auf. Das heisst, das weitere (wenigstens eine) Störung neben dem ADS bzw. ADHS existieren. Es gibt kontroverse Meinungen zur Komorbidität der AD(H)S mit der Borderlinestörung.  Einige behaupten das bei Nichtbehandlung des AD(H)S sich eine Borderlinestörung entwickeln kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Ich persönlich bin der Meinung, dass dies der grösste Blödsinn ist, den man schreiben oder publizieren kann. Allenfalls bilden sich starke, und die sind meistens sowieso vorhanden, Borderlinestrukturen heraus (siehe hierzu Symptome), welches allerdings noch lange keine Diagnose einer komorbiden Borderlinestörung, oder gar die alleinige Diagnose einer Borderlinestörung rechtfertigen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Die Unterscheidung zu anderen psychischen Störungen ist bei Erwachsenen nicht immer einfach. Wegen der Neigung zu depressiven Verstimmungen, und Reizbarkeit sowie allgemeiner Labilität ist besonders eine Verwechslung mit Bipolaren Störungen , Manie, und der Zyklothymie sowie der Borderline Persönlichkeitsstörung möglich. Bei bipolaren Störungen, Manie, und der Zyklothymie dauern die Stimmungsschwankungen in der Regel Wochen oder Monate bei ADHS wechselt die &lt;br /&gt;
			Stimmung &lt;br /&gt;
			eher &lt;br /&gt;
			von &lt;br /&gt;
			Tag &lt;br /&gt;
			zu &lt;br /&gt;
			Tag. &lt;br /&gt;
			Depressive &lt;br /&gt;
			Personönlichkeitszüge &lt;br /&gt;
			sind &lt;br /&gt;
			bei &lt;br /&gt;
			ADHS &lt;br /&gt;
			meist &lt;br /&gt;
			eher &lt;br /&gt;
			leichter &lt;br /&gt;
			Natur. &lt;br /&gt;
			Borderline &lt;br /&gt;
			Persönlichkeitsstörung &lt;br /&gt;
			haben &lt;br /&gt;
			einige &lt;br /&gt;
			Symptome &lt;br /&gt;
			gemeinsam &lt;br /&gt;
			mit &lt;br /&gt;
			ADHS &lt;br /&gt;
			sie &lt;br /&gt;
			neigen &lt;br /&gt;
			zu &lt;br /&gt;
			Impulsivität, &lt;br /&gt;
			affektiver &lt;br /&gt;
			Instabilität, &lt;br /&gt;
			Wutausbrüchen, &lt;br /&gt;
			und &lt;br /&gt;
			Gefühlen &lt;br /&gt;
			von &lt;br /&gt;
			Langeweile. &lt;br /&gt;
			Die &lt;br /&gt;
			Impulsivität &lt;br /&gt;
			bei &lt;br /&gt;
			ADHS &lt;br /&gt;
			ist &lt;br /&gt;
			aber &lt;br /&gt;
			typischerweise &lt;br /&gt;
			kurzdauernd &lt;br /&gt;
			und &lt;br /&gt;
			gedankenlos, &lt;br /&gt;
			dabei &lt;br /&gt;
			weniger &lt;br /&gt;
			getrieben.  &lt;br /&gt;
			Auch &lt;br /&gt;
			die &lt;br /&gt;
			Wut &lt;br /&gt;
			bei &lt;br /&gt;
			ADHS &lt;br /&gt;
			ist &lt;br /&gt;
			meist &lt;br /&gt;
			kurzdauernd &lt;br /&gt;
			und &lt;br /&gt;
			episodisch, &lt;br /&gt;
			im &lt;br /&gt;
			Gegensatz &lt;br /&gt;
			zu &lt;br /&gt;
			der &lt;br /&gt;
			häufig &lt;br /&gt;
			anhaltenden &lt;br /&gt;
			Wut &lt;br /&gt;
			von Borderlinepatienten. &lt;br /&gt;
			ADHS &lt;br /&gt;
			Patienten &lt;br /&gt;
			haben &lt;br /&gt;
			weniger &lt;br /&gt;
			die &lt;br /&gt;
			für &lt;br /&gt;
			Borderline &lt;br /&gt;
			Persönlichkeitsstörungen &lt;br /&gt;
			typischen &lt;br /&gt;
			intensiven &lt;br /&gt;
			aber &lt;br /&gt;
			kurzen &lt;br /&gt;
			und &lt;br /&gt;
			konfliktreichen &lt;br /&gt;
			Beziehungen, &lt;br /&gt;
			sie &lt;br /&gt;
			sind &lt;br /&gt;
			seltener &lt;br /&gt;
			suizidal, &lt;br /&gt;
			sie &lt;br /&gt;
			neigen &lt;br /&gt;
			weniger &lt;br /&gt;
			zu&lt;br /&gt;
			Selbstverletzungsverhalten  Identitätsstörungen &lt;br /&gt;
			und &lt;br /&gt;
			Verlassenheitsgefühlen. &lt;br /&gt;
			Selten &lt;br /&gt;
			kann &lt;br /&gt;
			auch &lt;br /&gt;
			eine &lt;br /&gt;
			Verwechslung &lt;br /&gt;
			mit &lt;br /&gt;
			einer&lt;br /&gt;
			Schizophrenie&lt;br /&gt;
			möglich &lt;br /&gt;
			sein. &lt;br /&gt;
			Die &lt;br /&gt;
			genannten &lt;br /&gt;
			Erkrankungen s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Seite ist noch nicht Fertig.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=389</id>
		<title>Was ist ADS/ADHS ??</title>
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		<updated>2024-07-23T21:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS) (ADHS), das H steht für das Hyperaktiv) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, (keine Persönlichkeitsstörung) die primär durch starke Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen an begonnen Dingen (sofern sie nicht das Interesse des Betroffenen haben), sowie eine Impulskontrollstörung (bei Hyperaktivität) gekennzeichnet ist. ADS tritt sehr häufig in Kombination mit der (H) Hyperaktivität (ist ein von Betroffenenschwer kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und gesteigertem Tatendrang. Der Betroffene muss ständig etwas tun. Anders gesagt &amp;quot;er dreht den ganzen Tag wie ein Brummkreisel und kommt kaum oder nicht zur Ruhe&amp;quot;) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel tritt das ADS gehäuft bei Frauen und das ADHS bei Männern auf. Dies mag an dem erhötem Testosteronwert der Männer gegenüber den Frauen liegen. Die Ursachen sind bis heute noch nicht, bzw. nur Teilweise geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben das ca. 4% aller Kinder unter die Diagnose ADS oder ADHS fallen. Jungen (das liegt an der Verhaltensauffälligkeit durch die Hyperaktivität) werden dreimal häufiger diagnostiziert als Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktum ist das für ADS wie auch ADHS eine biochemische Störung des Hirnstoffwechsels die Grundlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute gehen davon aus das ADS/ADHS hauptsächlich ein genetisch bedingtes Störungsbild ist, welches auf neurobiochemischer Ebene unter anderem mit einer striatofrontalen Dysfunktion erklärt wird. Für den Verlauf und die Ausprägung des ADS/ADHS spielen allerdings auch psychosoziale Faktoren eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in der Borderlinestörung ist das Spektrum, d.h. die Ausprägung des ADS/ADHS sehr unterschiedlich. Nicht alle Symptome sind bei jedem ADS-/ADHS-ler gleichermaßen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas sehr wichtiges muss hier vorab gesagt werden. Die Symptome einer ADHS und einer Borderlinestörung können sich (was sehr häufig der Fall ist) bis zu 20% überschneiden. Aus diesem Grunde glauben ADHS-ler sehr häufig an der Borderlinestörung zu leiden. Diese Selbstdiagnosen mögen noch gehen und richten in der Regel auch keinen Schaden an. Ein wesentlich größerer Schaden entsteht dadurch das sehr viele ADHS-ler als Borderliner diagnostiziert wurden und immer noch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ADHS Diagnose ist weit aus schwieriger und wesentlich umfangreicher als die Diagnose der Borderlinestörung und die ist schon schwierig genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fehldiagnosen und dem zufolge die Fehlbehandlungen haben schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und enden nicht selten im Suizid. Die Anzahl der Suizidversuche unter ADHS-lern ist enorm hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dazu ein kurzer Abriss zur Entwicklung in Deutschland.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das ADS/ADHS schon sehr lange. Erstmals wurde es fachlich 1902 von G. F. Still beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser dokumentierte in seinen Praxisnotizen das auffällig trotzige, aufbrausende, unaufmerksame sowie überaktive Verhalten einer Reihe von Kindern. Der Autor führte das Betragen jener Kinder auf einen sog. „defect in moral control“ zurück. Seiner Meinung nach handelte es sich dabei um ein erworbenes Störungsbild mit oftmals chronischem Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40er und 50er Jahren wurde der Begriff der „minimal brain dysfunction“ (minimale cerebrale Dysfunktion, MCD) eingeführt, dessen Konzept in erster Linie von organischen Hirnschäden als Ursache für oben beschriebene Symptome ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem MCD-Modell wurde zunehmend Abstand genommen, da es z.B. auch Lern- oder Sprechstörungen miteinschloss und sich im Rahmen der diagnostischen Einordnung als zu unspezifisch erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle dessen beschrieben spätere Arbeiten von Marwitt (1972) und Safer (1976) ein sog. „Hyperkinetisches Syndrom“, das Symptome wie Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität und mangelnde Impulskontrolle umfasst. Vor allem Forschungsergebnisse von Douglas u. Peters (1979) stellten das Kriterium „Unaufmerksamkeit“ als möglichen Schwerpunkt des Störungsbildes heraus, was 1980 zur Aufnahme des Begriffes „Attention-Deficit Disorder (ADD)“ in die DSM-III führte. In der revidierten Fassung der DSM-III-R 1987 wurde das Krankheitskonzept des ADD um das Kriterium „Hyperaktivität“ erweitert und als „Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD/ADHS)“ definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frankfurt Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 in Frankfurt am Main)  ist der Verfasser des Struwwelpeters. Ab 1851 war er unter anderem Direktor der städtischen Nervenheilanstalt (&amp;quot;Anstalt für Irre und Epileptische&amp;quot;) in Frankfurt am Main. Er gilt als &#039;&#039;&#039;erster&#039;&#039;&#039; Vertreter der Jugendpsychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kennt ihn nicht den Stuwwelpeter? Hoffman beschrieb in seinem ein Kind mit dem Namen Zappelphilipp. Ob Hoffman, auf Grundlage seiner Tätigkeit als Psychiater und Direktor der damaligen Psychiatrie, definitiv psychische Störungsbilder, für einer sogar für Kinder verständlichen Sprache beschrieb und es vielleicht später als Hilfe ansah, wissen wir nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Buches beruhte nicht auf der Niederlegung von Störungsbildern sondern auf einem nicht gefundenem Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Weihnachten des Jahres 1844, als mein ältester Sohn drei Jahre alt war, ging ich in die Stadt, um demselben zum Festgeschenke ein Bilderbuch zu kaufen, wie es der Fassungskraft des kleinen menschlichen Wesens in solchem Alter entsprechend schien. Aber was fand ich? Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften begannen und schlossen, wie: &#039;Das brave Kind muss wahrhaft sein‘; oder: &#039;Brave Kinder müssen sich reinlich halten‘ usw.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann kam schließlich mit einem leeren Schreibheft zurück und beschloss, selbst für seinen Sohn ein Bilderbuch zu schreiben bzw. zu zeichnen. Das Geschenk hatte die erhoffte Wirkung und erzielte schließlich in Hoffmanns Bekanntenkreis großes Aufsehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Heft wurde eingebunden und auf den Weihnachtstisch gelegt. Die Wirkung auf den beschenkten Knaben war die erwartete; aber unerwartet war die auf einige erwachsene Freunde, die das Büchlein zu Gesicht bekamen. Von allen Seiten wurde ich aufgefordert, es drucken zu lassen und es zu veröffentlichen. Ich lehnte es anfangs ab; ich hatte nicht im entferntesten daran gedacht, als Kinderschriftsteller und Bilderbuchautor aufzutreten.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist das Hoffman sehr genau 4 Störungsbilder in seinem Buch beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den Zappelphilipp für das ADHS&lt;br /&gt;
*den Hans Guck in die Luft für das ADS&lt;br /&gt;
*den Suppenkasper für die Anorexie&lt;br /&gt;
*den Struwwelpeter für das a-soziale/dissoziale Verhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Seite ist noch nicht Fertig.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=388</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2024-07-23T21:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herzlich Willkommen auf borderline-zone.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Projekt beruht auf der Seite borderlinezone.org, die von 2009 bis 2018 verfügbar war und anschließend vom Netz genommen wurde. Die Seite enthielt umfangreiche und sehr gut recherchierte Informationen zur Borderline Persönlichkeitsstörung, bzw. deren Bedeutung für Partner betroffener Personen. Die Inhalte sind dabei teils wissenschaftlich fundiert, teils auch persönlich geprägt. Gerade letzteres war meiner Ansicht nach überwiegend ein Vorteil und machte die Seite einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Seite ranken sich in Online-Foren verschiedene Mythen. Demnach wurden die Inhalte von Dirk Sander aka Kronos während seiner Haft geschrieben. Diese verbüßte er demnach aufgrund einer Falschbeschuldigung, die zwei an Borderline erkrankte Ex-Partnerinnen gegen ihn erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich 2020 feststellen musste, dass die Seite vom Netz gegangen war, versuchte ich, die Initiatoren oder andere Beteiligte ausfindig zu machen. Leider war das äußerst schwierig und ich fand nur wenig Anhaltspunkte. Auf meine E-Mails und Foren-Einträge erhielt ich leider keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich daher entschieden, die Inhalte mithilfe des Internet-Archive web.archive.org wieder herzustellen und hier verfügbar zu machen. Ich verfolge mit der Seite keinerlei finanzielle Absicht, sie wird daher immer werbefrei bleiben. Bei Fragen zur Nutzung oder des Urheberrechts, insbesondere seitens des ursprünglichen Autors, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme unter info@borderline-zone.org sogar sehr freuen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&#039;text-align: center;&#039;&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;In Gedenken an Dirk Sander (Kronos) haben wir uns entschlossen, die Internetpräsenz „Borderlinezone“, für Ihn und vor allem in seinem Interesse weiter zu führen.&lt;br /&gt;
Seine Ausarbeitungen und Thesen haben vielen Menschen geholfen zu verstehen.&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht...“&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:5&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Allgemein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alte Hauptseite]]&lt;br /&gt;
*[[Vorwort]]&lt;br /&gt;
*[[Schlusswort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Persönlichkeitsstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Persönlichkeitsstörung]]&lt;br /&gt;
*[[spezifische Persönlichkeitsstörungen|spezif. Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Borderline-Störung|Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Die Borderline-Störung im Spektrum ihrer Komorbiditäten|Borderlinespektrum]]&lt;br /&gt;
**[[Formenkreis Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[ICH Identität Borderline-Persönlichkeit|das ICH Borderline]]&lt;br /&gt;
**[[Borderline-Störung Test]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 1]]&lt;br /&gt;
***[[BL - Test 2]]&lt;br /&gt;
**[[Spaltung/Projektion|Spaltung]]&lt;br /&gt;
***[[Spaltung die Welt des Borderliners|Spaltung 1]]&lt;br /&gt;
***[[Das Sprungverhalten bzw. Spaltungsverhalten der Borderline-Störung in der intimen zwischenmenschlichen Beziehung|Sprung-verhalten BL]]&lt;br /&gt;
**[[Dissoziation|Dissoziation Borderline-Störung]]&lt;br /&gt;
***[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation ausführlich]]&lt;br /&gt;
**[[selbstschädigendes- selbstverletzendes, suizidales Verhalten|Selbstverletzung]]&lt;br /&gt;
**[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktion BL]]&lt;br /&gt;
**[[Fallbeispiel M. (ein prädestiniertes Beispiel)|Der Fall M.]]&lt;br /&gt;
*[[Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus II]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach DSM-IV]]&lt;br /&gt;
**[[Narzissmus nach ICD-10]]&lt;br /&gt;
*[[Komplementärstörungen zur Borderline-Störung|Komplementärst. zu Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Die dependente Störung oder  Hoffnung ist ihr bester Freund |Dependente Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Die abhängige/dependente Störung und ihre &amp;quot;Komorbidität&amp;quot;|Komorbidität]]&lt;br /&gt;
**[[Die Dependente- Borderline Beziehung|Beziehung Dependent/BL]]&lt;br /&gt;
**[[Die Narzisstisch- Dependente Beziehung|Beziehung Dependent/Narzissmus]]&lt;br /&gt;
**[[Selbstfragen dependenten Störung]]&lt;br /&gt;
**[[Tips für Betroffene der dependenten Störung |Tips für Betroffene]]&lt;br /&gt;
*[[histrionische Persönlichkeitsstörung|Histrionische Störung]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Persönlichkeits- Störung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICH Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer gesunden Persönlichkeit|ICH Modell Gesund]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell  einer Borderline-Persönlichkeit|ICH Modell Borderline]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell Die Ich-Struktur nach einer Borderline-Beziehung|ICH Modell nach Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer dependenten Persönlichkeit|ICH Modell Dependent]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer narzisstischen Persönlichkeit|ICH Modell Narzissmus]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer Depression|ICH Modell Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodynamisches Modell einer ADHS Persönlichkeit|ICH Modell ADHS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beziehung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Kommunikation mit einer Borderline-Persönlichkeit|Kommunikation]]&lt;br /&gt;
*[[Borderline-Persönlichkeit und ihre Gedanken|Ein ganz normaler Tag]]&lt;br /&gt;
*[[Der Sex der Versöhnung oder Das erneute Herstellen der Symbiose|Der Sex der Versöhnung]]&lt;br /&gt;
*[[Rat für Partner und Borderliner|Rat für die Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ist mein oder war mein Partner eine Borderline-Persönlichkeit, leidet er/sie unter einer Borderline-Störung?|Ist mein Partner Borderliner?]]&lt;br /&gt;
*[[Interview mit einer Borderline Persönlichkeit|Interview mit BL (Nicht vorhanden)]]&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns|Stress in BL- Beziehung]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trennung &amp;amp; Borderline&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Die Trauerphasen]]&lt;br /&gt;
*[[Symptome in der Trennung|Die Symptome]]&lt;br /&gt;
*[[Ein Treffen in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Dir war es so|Mit Dir als BL war es so]]&lt;br /&gt;
*[[Ratschläge in der und für die Trennung einer Borderline-Beziehungen|Ratschläge in der Trennung]]&lt;br /&gt;
*[[Was Ihnen passieren kann als Ex- Partner des Borderliners|Was Ihnen passieren kann]]&lt;br /&gt;
*[[Paradoxum|Paradoxum nach Trennung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liebe und Hass&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Liebe und Hass oder Eros versus Thanatos]]&lt;br /&gt;
*[[Metapher zur Liebe: Wer hat das schönste Herz|Liebe, eine Methapher]]&lt;br /&gt;
*[[WAS IST GLÜCK? oder der &amp;quot;G&amp;quot; Punkt im Gehirn|Was ist Glück?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trauma &amp;amp; PTBS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Das Trauma]]&lt;br /&gt;
*[[Missbrauch]]&lt;br /&gt;
**[[Links zum Thema Missbrauch]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien postramatische Belastungs Störung]]&lt;br /&gt;
*[[Die dissoziativen Störungen|Dissoziation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Depression]]&lt;br /&gt;
*[[Wirkweise Seroquel]]&lt;br /&gt;
*[[depressiver Server]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Essstörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Essstörung]]&lt;br /&gt;
*[[Bulimie]]&lt;br /&gt;
**[[atypische Bulimie]]&lt;br /&gt;
*[[Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Anorexie Untergruppen|Untergruppen Anorexie]]&lt;br /&gt;
**[[Die Entstehung der Anorexie|Entstehung Anorexie]]&lt;br /&gt;
*[[mediz. Leitlinien Essstörung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Angststörung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Angst]]&lt;br /&gt;
*[[Angststörung]]&lt;br /&gt;
*[[Psychodrama]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biochemie &amp;amp; Gehirn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Biochemie des Gehirns]]&lt;br /&gt;
*[[Das menschliche Gehirn|Gehirn &amp;amp; limb.System]]&lt;br /&gt;
*[[Die exekutiven Funktionen in der Borderline-Störung und im ADHS|exekutive Funktionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlaf und Traum&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Traum Schlaf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Therapie Formen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Die Therapieformen]]&lt;br /&gt;
*[[Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT)|die DBT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drogen &amp;amp; Alkohol&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Drogen]]&lt;br /&gt;
*[[Entstehung der Sucht|Sucht &amp;amp; Entstehung]]&lt;br /&gt;
*[[Ecstacy und Amphetamine]]&lt;br /&gt;
**[[biochemische Wirkung Ecstasy]]&lt;br /&gt;
*[[Kokain und Crack]]&lt;br /&gt;
*[[Halluzinogene]]&lt;br /&gt;
*[[Opiate]]&lt;br /&gt;
*[[Drogen|Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Alkoholismus]]&lt;br /&gt;
**[[kontrolliertes Trinken]]&lt;br /&gt;
**[[A C H T U N G - RÜCKFALLGEFAHREN!|Rückfallgefahren]]&lt;br /&gt;
**[[medi. Leitlinien Alkohol]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 1]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 2]]&lt;br /&gt;
**[[Geschichte 3]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Drogen]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Mediabhängig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begriffe &amp;amp; Medikamente&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Begriffsdefinitionen]]&lt;br /&gt;
*[[Seroxat|SSRI- Seroxat]]&lt;br /&gt;
*[[Neuroleptik]]&lt;br /&gt;
*[[Zopiclon]]&lt;br /&gt;
*[[Valium]]&lt;br /&gt;
*[[med. Leitlinien Medi-Abhängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Alle Seiten]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf Dis-Stress|Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Körperliche Reaktion auf anhaltenden Dis-Stress|Anhaltender Dis-Stress]]&lt;br /&gt;
*[[Was ist ADS/ADHS ??]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Unsere ToDo liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 Anfang 2025 wollen wir alle Seiten migriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2025 soll die Formatierung passen und die Seite somit abgeschlossen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sind einige Seiten von damals nur als PDF/PPP vorhanden. Da müssen wir uns drum kümmern, die Nutzungsrechte zu bekommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Was_ist_ADS/ADHS_%3F%3F&amp;diff=387</id>
		<title>Was ist ADS/ADHS ??</title>
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		<updated>2024-07-23T21:42:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;   Die Aufmerk…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich komme nirgendwo zurecht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich ecke überall an. Immer bin &amp;quot;ich&amp;quot; schuld, weiß aber gar nicht warum.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS) (ADHS), das H steht für das Hyperaktiv) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, (keine Persönlichkeitsstörung) die primär durch starke Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen an begonnen Dingen (sofern sie nicht das Interesse des Betroffenen haben), sowie eine Impulskontrollstörung (bei Hyperaktivität) gekennzeichnet ist. ADS tritt sehr häufig in Kombination mit der (H) Hyperaktivität (ist ein von Betroffenenschwer kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und gesteigertem Tatendrang. Der Betroffene muss ständig etwas tun. Anders gesagt &amp;quot;er dreht den ganzen Tag wie ein Brummkreisel und kommt kaum oder nicht zur Ruhe&amp;quot;) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel tritt das ADS gehäuft bei Frauen und das ADHS bei Männern auf. Dies mag an dem erhötem Testosteronwert der Männer gegenüber den Frauen liegen. Die Ursachen sind bis heute noch nicht, bzw. nur Teilweise geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben das ca. 4% aller Kinder unter die Diagnose ADS oder ADHS fallen. Jungen (das liegt an der Verhaltensauffälligkeit durch die Hyperaktivität) werden dreimal häufiger diagnostiziert als Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktum ist das für ADS wie auch ADHS eine biochemische Störung des Hirnstoffwechsels die Grundlage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute gehen davon aus das ADS/ADHS hauptsächlich ein genetisch bedingtes Störungsbild ist, welches auf neurobiochemischer Ebene unter anderem mit einer striatofrontalen Dysfunktion erklärt wird. Für den Verlauf und die Ausprägung des ADS/ADHS spielen allerdings auch psychosoziale Faktoren eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in der Borderlinestörung ist das Spektrum, d.h. die Ausprägung des ADS/ADHS sehr unterschiedlich. Nicht alle Symptome sind bei jedem ADS-/ADHS-ler gleichermaßen vorhanden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Valium&amp;diff=386</id>
		<title>Valium</title>
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		<updated>2024-07-23T21:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie wirkt der Inhaltsstoff?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Diazepam, ein Benzodiazepin, gehört zur Gruppe der Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird außerdem zur Behandlung von Kram…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wie wirkt der Inhaltsstoff?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diazepam, ein Benzodiazepin, gehört zur Gruppe der Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird außerdem zur Behandlung von Krampfanfällen eingesetzt. Diazepam verstärkt die Wirkung eines Überträgerstoffs (Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn, der die Gehirnaktivität dämpft. Dadurch wirkt das Medikament angstlösend und beruhigend aber auch krampflösend und muskelentspannend und kann so auch bei starken Krämpfen, wie epileptischen Anfällen oder Fieberkrämpfen angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anwendungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Angst-, Erregungs- und Spannungszustände&lt;br /&gt;
*Zur Beruhigung und Angstlösung vor Operationen oder Untersuchungen&lt;br /&gt;
*Zustände mit erhöhter Muskelspannung (z.B. starke Krämpfe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Packungsgrößen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5 Amp. (N1) 2 ml&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Warnhinweise!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.&lt;br /&gt;
*Die langzeitige und hochdosierte Einnahme dieses Medikaments kann zu Abhängigkeit führen. Wird es plötzlich abgesetzt, treten Entzugserscheinungen mit Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Zittern, Schwitzen und die Gefahr von Gehirnkrämpfen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Akute Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukomanfall)&lt;br /&gt;
*Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine&lt;br /&gt;
*Erkrankung der Nerven, die sich in Bewegungsstörungen äußert (Ataxie)&lt;br /&gt;
*Krankhafte Muskelschwäche (Myasthenia gravis)&lt;br /&gt;
*Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit&lt;br /&gt;
*Schwere Leberfunktionsstörungen&lt;br /&gt;
*Vorsicht bei eingeschränkter Atemfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwangerschaft und Stillzeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.&lt;br /&gt;
*Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nebenwirkungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kopfschmerzen&lt;br /&gt;
*Magen-Darm-Beschwerden&lt;br /&gt;
*Sehstörungen&lt;br /&gt;
*Verwirrtheitszustände&lt;br /&gt;
*Überempfindlichkeitsreaktion auf einen Inhaltsstoff&lt;br /&gt;
*Schläfrigkeit&lt;br /&gt;
*Gefühlsstarre&lt;br /&gt;
*Unruhe, Schlafstörungen, Angst (vor allem bei Kindern und älteren Personen)&lt;br /&gt;
*Verminderte Atmung&lt;br /&gt;
*Benommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wechselwirkungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von anderen beruhigenden und Müdigkeit erzeugenden Medikamenten sowie von Alkohol wird verstärkt. Diazepam verstärkt außerdem die Wirkung von Schmerzmitteln und muskelentspannenden Medikamenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von Mitteln die auf das Herz-Kreislauf-System einwirken (blutdrucksenkende Mittel, Betablocker) und von gerinnungshemmenden Medikamenten kann in nicht vorhersehbarer Weise beeinflusst werden. Die Wirkung von Diazepam wird durch bestimmte magensäurehemmende Mittel (Cimetidin) verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diazepam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie wirkt der Inhaltsstoff?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diazepam, ein Benzodiazepin, gehört zur Gruppe der Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird außerdem zur Behandlung von Krampfanfällen eingesetzt. Diazepam verstärkt die Wirkung eines Überträgerstoffs (Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn, der die Gehirnaktivität dämpft. Dadurch wirkt das Medikament angstlösend und beruhigend aber auch krampflösend und muskelentspannend und kann so auch bei starken Krämpfen, wie epileptischen Anfällen oder Fieberkrämpfen angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anwendungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Angst-, Erregungs- und Spannungszustände&lt;br /&gt;
*Zur Beruhigung und Angstlösung vor Operationen oder Untersuchungen&lt;br /&gt;
*Zustände mit erhöhter Muskelspannung (z.B. starke Krämpfe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Packungsgrößen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*5 Amp. (N1)&lt;br /&gt;
*10 Amp. (N2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Warnhinweise!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.&lt;br /&gt;
*Die langzeitige und hochdosierte Einnahme dieses Medikaments kann zu Abhängigkeit führen. Wird es plötzlich abgesetzt, treten Entzugserscheinungen mit Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Zittern, Schwitzen und die Gefahr von Gehirnkrämpfen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Akute Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukomanfall)&lt;br /&gt;
*Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine&lt;br /&gt;
*Erkrankung der Nerven, die sich in Bewegungsstörungen äußert (Ataxie)&lt;br /&gt;
*Krankhafte Muskelschwäche (Myasthenia gravis)&lt;br /&gt;
*Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit&lt;br /&gt;
*Schwere Leberfunktionsstörungen&lt;br /&gt;
*Vorsicht bei eingeschränkter Atemfunktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwangerschaft und Stillzeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.&lt;br /&gt;
*Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nebenwirkungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kopfschmerzen&lt;br /&gt;
*Magen-Darm-Beschwerden&lt;br /&gt;
*Sehstörungen&lt;br /&gt;
*Verwirrtheitszustände&lt;br /&gt;
*Überempfindlichkeitsreaktion auf einen Inhaltsstoff&lt;br /&gt;
*Schläfrigkeit&lt;br /&gt;
*Gefühlsstarre&lt;br /&gt;
*Unruhe, Schlafstörungen, Angst (vor allem bei Kindern und älteren Personen)&lt;br /&gt;
*Verminderte Atmung&lt;br /&gt;
*Benommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wechselwirkungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von anderen beruhigenden und Müdigkeit erzeugenden Medikamenten sowie von Alkohol wird verstärkt. Diazepam verstärkt außerdem die Wirkung von Schmerzmitteln und muskelentspannenden Medikamenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von Mitteln die auf das Herz-Kreislauf-System einwirken (blutdrucksenkende Mittel, Betablocker) und von gerinnungshemmenden Medikamenten kann in nicht vorhersehbarer Weise beeinflusst werden. Die Wirkung von Diazepam wird durch bestimmte magensäurehemmende Mittel (Cimetidin) verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tavor (Lorazepam)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkmechanismus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorazepam wirkt, abhängig von der eingenommenen Wirkstoffmenge, beruhigend, angstlösend, muskelentspannend und krampflösend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dosierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Dosierung wird vom betreuenden Arzt entsprechend dem individuellen Krankheitsbild festgelegt. Hier angegeben sind lediglich Richtwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Angstzustände und psychovegetative Störungen werden 1 3mg pro Tag in 2-3 Einzeldosen mit der Hauptdosis abends eingenommen, z. B. je 0,5mg morgens und mittags und 1mg abends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schlafstörungen werden in der Regel 1mg vor dem Schlafengehen eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem epileptischer Anfall werden 4mg Lorazepam langsam in die Vene gespritzt, gegebenenfalls Wiederholung nach 10 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur genauen und individuellen Art und Dauer der Einnahme oder Anwendung der einzelnen Präparate, die diesen Wirkstoff enthalten, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der jeweils mitgelieferten Fachinformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anwendungshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anwendung von Medikamenten mit diesem Wirkstoff ist eine regelmäßige Überwachung des Krankheitsverlaufs erforderlich. Die langfristige Einnahme und eine eigenständige Dosiserhöhung können zu Abhängigkeit führen. Lorazepam darf nur ausschleichend abgesetzt werden, nicht plötzlich, da es sonst zu Entzugserscheinungen wie Schwäche, Schwindel, Wahrnehmungsstörungen, Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe, Zittern und Krämpfen kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der beruhigenden Wirkung kann es auch am Tag nach einer Einnahme zu länger anhaltender Müdigkeit, einer herabgesetzten Fahrtüchtigkeit und je nach Tätigkeit zu einer Gefährdung am Arbeitsplatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit dürfen Medikamente mit diesem Wirkstoff nicht eingenommen werden. Auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie bei Muskelschwäche (Myasthenia gravis) darf Lorazepam nicht eingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vorsicht angewendet werden sollte Lorazepam bei Suchtkrankheiten, bei Engwinkelglaukom (grüner Star), bei chronischer Bronchitis und Asthma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nebenwirkungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können Verwirrtheitszustände oder sogenannte paradoxe Reaktionen mit Erregungszuständen auftreten. Außerdem kann es zu Muskelschwäche und Gleichgewichtsstörungen kommen. Selten können Atemlähmung und eine Verlangsamung des Herzschlags auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einnahme über einen längeren Zeitraum kann es zu körperlicher und seelischer Abhängigkeit kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeführt wurden hier lediglich die wichtigsten und häufigsten Nebenwirkungen. Jeder Mensch reagiert in anderer Weise und höchst individuell auf Medikamente. Es ist daher nicht vorherzusagen, ob überhaupt und in welchem Ausmaß die oben genannten Nebenwirkungen auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wechselwirkungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorazepam verstärkt die Wirkung von anderen beruhigenden Medikamenten (z. B. Diazepam) sowie von Alkohol. Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die ein bestimmtes Abbausystem in der Leber hemmen, z. B. Medikamente mit Cimetidin (magensäurehemmendes Mittel), Östrogene (zur Verhütung oder Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, z.B. Estradiol), Isoniazid (Mittel gegen Tuberkulose), kann die Wirkdauer von Lorazepam verlängert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeführt sind hier lediglich ausgewählte Beispiele für Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen. Lassen Sie sich in jedem Fall individuell beraten und informieren Sie Ihre behandelnden Ärzte über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, um solche Wechselwirkungen möglichst gering halten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwangerschaft und Stillzeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Schwangerschaft sollten Medikamente mit diesem Wirkstoff nicht eingenommen werden. Bei der Einnahme vor oder während der Geburt sind Nachwirkungen beim Säugling wie Schläfrigkeit und Trinkschwäche möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über, deshalb darf Lorazepam während der Stillzeit nicht eingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kinder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medikamente mit diesem Wirkstoff sollten Kindern und Jugendlichen unter achtzehn Jahren nur nach sehr strenger Nutzen-Risiko-Abwägung gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Medikamente mit diesem Wirkstoff:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
duralozam® 1mg Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
duralozam® 2,5mg Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laubeel® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laubeel® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorazepam-neuraxpharm 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorazepam-neuraxpharm 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorazepam-ratiopharm® 1mg Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorazepam-ratiopharm® 2,5mg Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somagerol® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somagerol® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tavor® 0,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tavor® 1,0 Expidet Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tavor® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tavor® 2,5 Expidet Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tavor® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tavor® Tabs 2,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolid® 1,0 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolid® 2,5 Tbl. (Rezeptpflichtig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese auf den aktuellen Fachinformationen basierende Medikamentenbeschreibung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ersetzt nicht die Informationen auf dem Beipackzettel oder die ausführliche und individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker. Diese Patienteninformation ist objektiv und nicht als Empfehlung oder Werbung für das jeweilige Produkt zu verstehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Geschichte_1&amp;diff=384</id>
		<title>Geschichte 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Geschichte_1&amp;diff=384"/>
		<updated>2024-07-23T20:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Sommer war ins Land gezogen. Die heilende Kraft der Sonne und die Farbenpracht der Natur öffneten die Herzen der Menschen. Der Rhein zeigte sich in einem…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Sommer war ins Land gezogen. Die heilende Kraft der Sonne und die Farbenpracht der Natur öffneten die Herzen der Menschen. Der Rhein zeigte sich in einem faszinierenden Kleid. Wie mit einer Silberfolie überzogen, nahezu geräuschlos, nahm er seinen Weg. Es schien, als sei er ein wenig müde geworden auf seinem langen Weg. Viele Geschichten vermag uns der Rhein zu erzählen. Von Menschen, die ihn besingen und von Menschen, die sich aus Verzweifelung in seine Tiefe stürzen. Aber auch von Menschen, die bei ihm Trost und Entspannung suchen. Unendliche Tränen werden schon mit ihm dahin geflossen sein. Doch all diese Geheimnisse wird er schweigend in sich tragen und unbeirrt seinen Weg fortsetzen. Vorbei an der Stadt, die einst als Siedlung der germanischen Urbier galt und vor mehr als einem halben Jahrtausend als Mitglied der Hanse zu Reichtum und Macht gelangte. Hier in Köln, auf den Stufen zum Dom, saß heute ein junger Mann. Es war Chris. Sein blasses, sorgenvolles Gesicht und die zitternden Hände, waren sichtbare Zeichen einer Krankheit, die er wohl kannte, aber noch nicht für sich akzeptiert hatte. Die Seele weinte und das Herz begann, an Kraft zu verlieren. Das grelle Licht der Sonne ließ seine trüben, graublauen Augen schmerzen. Augen, die längst ihren Glanz verloren hatten. Starr und traurig zugleich schauten sie in eine Welt, die den Frieden pries und den Krieg meinte. Eine Welt, die schon längst ihren einstigen Glanz verloren hatte. Sehnsucht und Ehrfurcht erfüllten Chris, als er auf das Portal des größten Kirchenbaus der deutschen Hochgotik blickte. Durch dieses Portal führt der Weg zu Ruhe und Frieden in einem gigantischen Gotteshaus. Köln, die Großstadt am Rhein war vor mehr als acht Jahren in den Mittelpunkt seines Lebens getreten. Die Geschichte dieser Stadt hatte ihn immer wieder begeistert. Unzählige Male stand er vor den Resten der römischen Stadtmauer. Jede freie Minute nutzte er, um die zahlreichen Museen und Theater zu besuchen. Diese Stadt hatte ihn in ihren Bann gezogen und seinem Leben einen neuen Sinn gegeben. Hier fand er eine neue Partnerin, die ihn aufnahm in einer schmerzlichen Zeit der Trennung von seinen kleinen Kindern. Doch heute schrieb das Leben ein neues Drehbuch für Chris und er spürte, dass er mehr als diese mitreißende Stadt und ihre Bewohner verloren hatte. Tiefe Einsamkeit erfasste ihn. Unsicher schaute er um sich. Da standen fröhliche, junge Leute beieinander. Ihr herzhaftes Lachen und ihr Dialekt ließ sie liebenswürdig erscheinen. Selbstbewusst genossen Sie das Flair ihrer Stadt. Für einen kleinen Moment erwachte in Chris der Wunsch, in ihrer Mitte zu sein. Zogen sie ihn doch in ihre Welt und ließen ihn unbemerkt teilhaben an ihrer Lebensfreude. Bewegt, verlegen und gerührt zugleich, blätterte er in der Tageszeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Was ist nur los mit mir?&amp;lt;&amp;lt; fragte sich Chris, als er begann, über sein Leben nachzudenken. Die Erinnerung entführte ihn in eine längst vergangene Zeit und ließ die Gedanken hin und her springen. Von seinen kleinen Söhnen in die eigene Kindheit und von den jungen Leuten in die Jugendzeit. Freude und Tränen waren Ausdruck dieser wechselhaften Gefühle. &amp;gt;&amp;gt;Warum...&amp;lt;&amp;lt;, flüsterte Chris kaum hörbar, &amp;gt;&amp;gt;...warum lasse ich die schönen Erlebnisse meiner Kindheit und Jugend nicht aufleben, um Kraft für einen Neubeginn zu sammeln?&amp;lt;&amp;lt; Gleichzeitig aber fragte er sich, wie lange er noch ohne die Gegenwart auskommen würde. Gedanken, Gefühle und Erinnerungen bewegten ihn und zurück kam die Lebensangst. Die Ungewissheit aber vor der Zukunft, schien ihn zu erdrücken. Begleitet von Unsicherheit, Selbstmitleid und Trauer erinnerte sich Chris daran, dass er eigentlich dieses Gefühl der Lebensangst gar nicht kannte. Als ihm klar wurde, dass er die Hälfte des Lebens bereits hinter sich hatte, wuchs in ihm der Wunsch, sein Leben zu ändern. Einfach zurück finden in ein Leben voll Heiterkeit und Frohsinn. Aber Chris wusste auch, dass ein schwerer Weg vor ihm lag. Längst hatte er erkannt, dass die heutige Art in Sorgen und Ängsten zu leben, ebenso ein Teil von ihm ist, wie die Zeit der Lebensfreude und des Lebensmutes. Heute aber siegte die Angst und es fehlte ihm der Mut zur Auseinandersetzung mit ihr und mit sich selbst. Chris brauchte Menschen um sich herum, mit denen er lachen und weinen durfte. Freunde, die bereit waren, auch das Leid mit ihm zu teilen. Aber auch Menschen, mit denen er fruchtbringende Gespräche führen konnte. Nicht zuletzt Menschen, die seine Hilfe suchten. Heute, heute vermisste er Freunde, denen er sich hätte anvertrauten können. Freunde, deren Hilfe er so dringend benötigte. Er musste nur wieder auf sie zugehen. Aber dazu hatte er nicht mehr die Kraft, es hinderte ihn auch der Rest an Stolz, den er sich bewahrt hatte. Schließlich fehlte ihm die Anerkennung, die er seit der Sucht suchte. Ein kleines Lob nur zur Stärkung seines Selbstbewusstseins. Wie eine Schlange legten sich quälende Fragen, Zweifel und Ängste um seinen Hals und begannen, ihm die Luft zum Atmen zu nehmen. So beschloss Chris, die Vergangenheit aufleben zu lassen. Sie noch einmal in der Erinnerung zu durchleben. Nur so, glaubte er, könne er sich von den vielen Ängsten befreien. Ängste und Zweifel, die ihn begleiteten, ihn lähmten und vielleicht in die Abhängigkeit trieben. Sie verfolgten ihn Tag und Nacht und ließen ihn nicht mehr ruhen. Sie wühlten in seiner Seele und begannen, ihn lebensuntüchtig zu machen. Dieses engmaschige Netz von Problemen wollte Chris durchtrennen. Oberflächlich schaute er noch einmal in die Tageszeitung. &amp;gt;&amp;gt;Muss ich denn erst sterben, um zu leben?&amp;lt;&amp;lt; rief Chris, ehe er sich auf den Weg in die Gegenwart begab. Der leichte Sommerwind aber trug seine Worte hinaus in die unendliche Weite des Horizontes. Es sollte ein schwieriger, von Rückschlägen gezeichneter Weg werden. Nicht nur zurück in die Gegenwart, sondern auch in eine ungewisse Zukunft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chris hatte kaum Nahrung zu sich genommen. Sein Magen schmerzte, die Hände zitterten. Der Kreislauf hatte an Stabilität verloren und die graublauen Augen waren rot unterlaufen. Die Haut wirkte grau, spröde und ausgetrocknet. Alkohol, Tabletten und Kummer hatten aus einem lebensfrohen, aufgeschlossenen Mann ein nahezu kraftloses Geschöpf gemacht. Körper und Seele waren in großer Gefahr. Auch an diesem lauen Sommermorgen, war der Alkohol seine erste Nahrung. Der täglich wiederkehrende Kampf zwischen Abhängigkeit und Ohnmacht begann. Die Sucht war schleichend und stets bemüht, die Kontrolle über seinen Körper zu übernehmen. Noch spürte Chris die spöttischen Blicke der Menschen um ihn herum. Viele von ihnen warteten, aus welchen Gründen auch immer, auf seinen abgrundtiefen Sturz. Er sah sie wohl, die Tränen seiner zweiten Frau und er hörte sie, die Worte der Ärzte. Doch ändern konnte er nichts. Das tat ihm sehr weh. Der Wirklichkeit war er entflohen. Tag für Tag spielte Chris die gleiche Rolle in einem vom Alkohol inszeniertem Theaterstück, das so kein gutes Ende finden konnte. Auch an seinem Arbeitsplatz sah er den Spott in den Augen der Kollegen. Sie hatten längst sein Problem erkannt. Aber sagen würden sie es nicht. Sie alle spielten mit in einem Schauspiel, in dem Mitleid geheuchelt und Freude empfunden wird. In dem Vertrauen angeboten und Misstrauen gemeint ist. Da stand Chris nun im Mittelpunkt und doch war er längst ins Abseits geraten. Dennoch war er stets für seine Kollegen da. Er half ihnen auf dem Weg zum Erfolg. Zeigte Verständnis für Ihre Ängste und versuchte, sie zu stärken, wenn ihre Kräfte schwanden und die Sorgen des Alltags auf ihren Schultern zu schmerzen begannen. Mittags fuhr Chris in ein nahe gelegenes Restaurant. Unzählige Male hatte er sich gefragt, woran es wohl liegen mag, dass er schon tagsüber den Alkohol braucht. War er einst angetreten, Seelsorger zu werden, so wusste er heute um die Unzufriedenheit in seinem Beruf. Chris fühlte, wie der tägliche Kampf um die Verkaufszahlen und Gewinne, aber auch um Kosten und Verluste an ihm zehrte. Täglich musste er sich diesem Kampf stellen. Stets offen für ein freundliches Gespräch mit Mitarbeitern und Kunden. Offen aber auch für die Bedürfnisse und Wünsche seiner Frau. Erst im Schutz der Dunkelheit verließ Chris das Geschäft. Sein Ziel an diesem Abend war nicht seine Familie, sondern eine kleine Kneipe. Jeder lauschte dort interessiert und bewundernd seinen Geschichten und beherzte dankbar seine Ratschläge. Unaufhaltsam spielte die Sucht ihr falsches Spiel und versuchte, sich tief in Chris hinein zu bohren. Ihre Macht war schleichend und stark. Auf die Schwächen ihrer Opfer lauernd. Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr! Die Ohnmacht wuchs und mit ihr die Angst. Der Alkohol aber linderte sie nicht. Er verdrängte sie in einen Ballon, der jeden Augenblick zu platzen drohte. Angst, dieses herzzerreißende, ungewisse Gefühl der Bedrängnis, beherrschte Chris und Krankheiten nisteten sich in seinem wehrlosen Körper ein. Eines Tages wird der Alkohol seinen Sieg davon tragen. Einen geschundenen Körper wird er zurück lassen. Eine vereinsamte Seele und ein krankes Herz. Die Sucht, sie wird es weiter versuchen. Nicht nur heute. Sie hat Zeit und ein Heer von Verbündeten! &amp;gt;&amp;gt;Bleibe so, wie du bist, Chris!&amp;lt;&amp;lt; Wie oft hatten die Menschen ihm das zugerufen. Damals ebenso, wie heute. Sie alle kannten nur den freundlichen und hilfsbereiten Chris. Damals ebenso, wie heute. Sie sahen nicht die Tränen in der Nacht und kannten nicht seine Sehnsucht nach beruflicher Erfüllung. Niemand hörte den Aufschrei seines Herzens, wenn er an seine Kinder dachte und niemand erkannte die andere Sucht. Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Tag schickte sich an, die Nacht zu verdrängen und die Sonne versuchte, ihre ersten Strahlen auf die noch schlafende Stadt zu senden. &amp;gt;&amp;gt;Es wird wohl ein schöner Sommertag werden&amp;lt;&amp;lt; dachte Chris und entschloss sich, einmal das Erwachen der Stadt zu beobachten. Der Alkohol hatte sein Empfinden getrübt. Grau, trist und verschwommen zeigte sich die Natur. Verloren sein Sinn für ihre Farbenpracht. Leise trug der Sommerwind die Melodie eines Glockenspiels zu ihm herüber. Die Vögel waren die ersten, die mit ihren lauten Gesängen den neuen Tag begrüßten. Langsam bemerkte auch Chris das Erwachen der Blüten im Stadtpark und er hatte den Eindruck, als habe der Rhein ein neues Kleid bekommen. Seine Strömung war kaum zu bemerken. Die feinen Sonnenstrahlen spiegelten sich in dem dunklen Wasser. Die Natur hatte Chris eingeladen. Zu einem Gespräch mit ihr, mit Gott und mit sich selbst. Nicht nur der Alkohol machte ihm in dieser Zeit zu schaffen. Es war der frühe Tod seines Bruders, den er nicht fassen konnte. Doch unter der Trennung von seinen eigenen Kindern schien Chris am meisten zu leiden. Nur die kleinen Wolken dort oben am leuchtend blauen Himmel sahen die Tränen, die Chris in diesen Minuten weinte und sie hörten die Melancholie in der Stimme seines Herzens. Schmerzliche Erinnerungen quälten ihn. Wenige Schritte von hier stand er schon einmal und litt unter der Trennung von seiner jungen Familie. Es war die Zeit, als der Rhein Trauer trug. Von den nahen Kirchtürmen hallte das Geläut der Totenglocken über den Rhein. Die Welt hatte einen großen Staatsmann verloren. Eine Schar kleiner, neugieriger Vögel gesellte sich zu Chris. Es war, als spürten sie seinen Schmerz und Chris war sichtlich bemüht, die kleinen Geschenke der Natur auseinander zu halten. Da glaubte er eine Bachstelze entdeckt zu haben, die sich gern in der Nähe von Wasser, Menschen und Gebäuden aufhält. Ein wenig abseits, auf dem wärmenden Dach eines kleinen Kiosks an der Uferpromenade, saß deutlich erkennbar, ein Hausrotschwanz. Nicht nur unüberhörbar, auch unübersehbar, zeigten sich die Spatzen. Frech und furchtlos, scheu und vorsichtig zugleich. Sie alle wunderten sich wohl, so früh durch den Besucher in ihrem fröhlichen Treiben gestört zu werden und doch erfüllten sie froh ihren Auftrag, die Menschen mit ihrer Vielfalt von schönen Gesängen zu wecken. Noch einmal folgte Christ dem Flug der Möwen und lauschte den Stimmen der Singvögel. Noch einmal wanderten seine Blicke über den Rhein bis hin zum gegenüber liegendem Ufer und noch einmal schaute er hinauf zum Himmel. Hier suchte er die Lösung für sein Problem. Von hier erwartete er Hilfe und Rat und er hat sie angenommen, die Einladung der Natur. Zu einem Gespräch mit Gott und mit sich selbst. Die Sonne entwickelte immer mehr Kraft und ließ langsam aus der Nacht den Tag entstehen. Ihre wohltuende Wärme und ihr strahlendes Licht öffneten nicht nur die Herzen der Menschen. Auch die Blüten in den kleinen Bepflanzungen am Ufer öffneten ihre Kelche und zeigten sich in ihren schönsten Farben. Als die Glocken des Doms mit dumpfem Klang den neuen Tag einläuteten, empfand Chris Glück und Zufriedenheit. Die Stadt erwachte und mit ihr die Sorgen und Nöte so vieler Menschen. Die kleinen Vögel zogen sich zurück und wichen den hektisch dahin eilenden Menschen. Chris aber verweilte noch einen Moment am Ufer des Rheins. Dort, wo er als Junge einmal den Rhein durchschwommen hatte und dort, wo er nach vielen Jahren den Kontakt zu Gott und der Natur wieder fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Abend ging Chris mit seiner Frau durch die kleinen Gassen der Altstadt am Ufer des Rheins. Seine Blicke waren starr und unbeschreibliche Angst begleitete ihn. Immer wieder blieb er stehen und drückte seine Frau fest an sich. &amp;gt;&amp;gt;Die Angst vor einem aussichtslosen Kampf gegen den Alkohol ist es, die mich zu entmutigen scheint.&amp;lt;&amp;lt; Seine Worte klangen traurig und deprimiert. &amp;gt;&amp;gt;Was für ein riesiges, unüberschaubares Heer an Lebensbrutalität hat sich da gegen mich aufgebaut. Wehrlos stehe ich ihm gegenüber! Ich glaube aber, nicht nur der Alkohol machte mir in dieser Zeit zu schaffen. Es war der frühe Tod meines Bruders. Als wenig später auch noch Oma starb, gab ich wohl den letzten Widerstand auf&amp;lt;&amp;lt; Chris schämte sich der Tränen nicht, die er in diesen Minuten weinte. Tiefer Schmerz durchbohrte sein Herz. Trauer, unendliche Trauer überkam ihn. Der ganze Körper bebte, als er begann, über den Tod seines Bruders zu sprechen. &amp;gt;&amp;gt;Mein Bruder hat gekämpft und doch verloren! Einen aussichtslosen Kampf hat er geführt, um den Krebs zu besiegen. Doch der Tod war der Sieger.&amp;lt;&amp;lt; Für einen Augenblick schien es, als versage Chris die Stimme. Die Erinnerung aber war stärker und ließ ihn neue Worte finden. &amp;gt;&amp;gt;Der Sieger über das Leben wird sie schnell vergessen, die Trauer und die Rufe der Kinder nach ihrem Vater. Vergessen wird er auch die Stunden der Angst und den Glauben an die Hoffnung. Vergessen, den verzweifelten Kampf einer Familie.&amp;lt;&amp;lt; Entsetzen und ohnmächtiger Zorn beherrschten die Gefühle von Chris. Er weinte bitterlich. &amp;gt;&amp;gt;Danach fragt der Tod nicht!&amp;lt;&amp;lt; rief er. &amp;gt;&amp;gt;Tiefe, unbeschreibliche Trauer hatte uns erfasst, in jener Zeit, in der wir alle von Hoffnung erfüllt waren.&amp;lt;&amp;lt; Chris war tief erschüttert und der Gedanke, dass ihm von seinem Bruder nur die Erinnerung geblieben ist, ließ ihn keine Ruhe finden. &amp;gt;&amp;gt;Wer ist das, der einer Mutter ihr Kind stiehlt?&amp;lt;&amp;lt; Eine beängstigende Stille lag über den von der Dunkelheit der Nacht verschlungenen Dächern der Altstadt. &amp;gt;&amp;gt;Wer ist das, der zusehen kann, wie einer Mutter das liebende Herz herausgerissen wird?&amp;lt;&amp;lt; Ziellos irrte Chris mit seiner Frau durch die schmalen Gassen. &amp;gt;&amp;gt;Was alles muss ein Mensch noch ertragen, um zu wissen, dass er Mensch ist?&amp;lt;&amp;lt; Es fiel ihm schwer, in diesem Augenblick an die gemeinsame Kindheit zu denken. Die Erinnerung aber führte ihn zurück in die schönen Jahre mit seinem Bruder. Irgendwie wollte er es auch. Ein leichtes Lächeln erhellte sein ernstes und trauriges Gesicht, als er an das Leben mit seinem Bruder dachte. Getragen von den gemeinsamen Stunden kindlichen Glücks und unvergesslicher Erlebnisse. Zurück aber kamen die Tränen, als er an seine Tante dachte. So geduldig, wie sie die Geschwister bei ihren Spielen beaufsichtigte, so geduldig ertrug sie die Last, die ihr das Leben auf die Schultern legte. &amp;gt;&amp;gt;Was für eine Kraft muss meine Tante besessen haben&amp;lt;&amp;lt;, sagte sich Chris. &amp;gt;&amp;gt;Sie hat sich nie beklagt. Sie hat von dem Wenigen was sie besaß, alles gegeben. Sie war schwer krank und versuchte stets, ihre Schmerzen nicht zu zeigen. Schmerzen, die nur mit Morphium zu ertragen waren.&amp;lt;&amp;lt; Wieder blieb Chris stehen und schaute in die unendliche Weite des Nachthimmels. &amp;gt;&amp;gt;Wie dicht nur liegen Glück und Trauer beieinander&amp;lt;&amp;lt;, ergänzte er mit wehmütiger Stimme. &amp;gt;&amp;gt;Sie hat sich so auf die Geburt meines ersten Sohnes gefreut. Wenige Tage vorher verstarb sie, meine Tante Anna.&amp;lt;&amp;lt; Wieder schaute Chris in den sternklaren Himmel und noch einmal nahm er Abschied von seinem Bruder, seiner Großmutter und von seiner Tante. &amp;gt;&amp;gt;Ich habe sie alle sehr geliebt!&amp;lt;&amp;lt; rief er hinaus in die Dunkelheit. Noch einmal an diesem Abend drückte er seine Frau fest an sich und noch einmal wischte sie ihm liebevoll die Tränen ab.&amp;gt;&amp;gt; Ich muss einfach weinen, verstehst du das?&amp;lt;&amp;lt; Das waren die Momente, in denen der Alkohol seinen grausamen Feldzug fortführte. Jeden Augenblick wird Chris wieder Trost in ihm suchen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Alkoholismus</title>
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		<updated>2024-07-23T18:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „__TOC__ ===Einführung===  Über den Umfang von Alkoholismus, also Alkoholmissbrauch, Alkoholabhängigkeit und Alkoholbedingte Folgeschäden, gibt es unterschi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Umfang von Alkoholismus, also Alkoholmissbrauch, Alkoholabhängigkeit und Alkoholbedingte Folgeschäden, gibt es unterschiedliche Zahlen und Statistiken. Unbestritten ist die Tatsache, dass Alkohol die Volksdroge Nummer eins ist. Arend schreibt in seinem Vorwort zu &amp;quot;Alkoholismus - ambulante Therapie und Rückfallprophylaxe&amp;quot;:&amp;quot; In Deutschland hat die Abhängigkeit von legalen und illegalen Drogen mittlerweile epidemische Ausmaße angenommen und ist neben den Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen das drittgrößte Gesundheitsproblem&amp;quot;. Die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) schätzte 1992 die Zahl behandlungsbedürftiger Alkoholabhängiger auf 2,5 Millionen. Dem stehen rund 800.000 Medikamentenabhängige und 1000.000 Abhängige von harten Drogen gegenüber (aus Arend,1993, S1) An den Folgen des Alkoholmissbrauchs sterben in der BRD jährlich rund 40.000 Menschen, bei den harten Drogen sind es rund 1600 jährlich. &amp;quot;Bei rund 20% der Verkehrsunfälle ist Alkohol im Spiel und zahlreiche Verkehrstote sind Opfer des Alkohols&amp;quot; (Fichter/Frick,1992,S.V).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alkohol ist seit Menschengedenken in seinen positiven wie auch negativen Eigenschaften bekannt. Menschen die durch exzessives Trinkverhalten auffielen, wurden und werden bis heute als Säufer, charakterschwach, willenlos, ja sogar kriminell stigmatisiert. 1849 sprach Huss als erster vom Alkoholismus als Krankheit. Aber erst 1915 wurde in Deutschland die Trunksucht per Reichsversicherungsordnung als Krankheit anerkannt. Im Dritten Reich war Alkoholismus ein Grund zur Zwangssterilisation, Alkoholiker wurden interniert und eine unbestimmte Zahl getötet. Erst 1968 wurde in der BRD der Alkoholismus auf Grund eines Gerichtsurteils wieder als Krankheit anerkannt. Die Mehrzahl der deutschen Bevölkerung ist bis heute der Meinung, Alkoholiker sind für ihre Abhängigkeit selbst verantwortlich. Allerdings zeigt sich auch, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung über das wachsende Ausmaß des Alkoholkonsums besorgt ist. Im krassen Gegensatz zur ständig steigenden Zahl behandlungsbedürftiger Alkoholiker steht die Entwicklung eines angemessenen Behandlungssystems, der Forschung und Ausbildung. Für die Forschung wird so gut wie kein Geld bereitgestellt, ein zentrales Suchtforschungsinstitut wird von Fachleuten gefordert, sein Realisierung ist aber ungewiss. Im Verhältnis zur Größe der Problematik, ist das Thema Sucht und Abhängigkeit sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung von geringer Relevanz. &amp;quot;In einer jüngst veröffentlichten Bestandsaufnahme kommt Reuband zu dem Schluss, dass Deutschland im europäischen Vergleich ein Entwicklungsland im Bereich der Drogenforschung ist, und John vermutet gar ein Desinteresse an Suchtforschung in Deutschland (Arend, 1993, S.9). Im Gegensatz dazu ist Prof. Dr. Hanns Hippius in einem Geleitwort zum Buch von Fichtner &amp;amp; Frick schon 1991 der Meinung, &amp;quot;Die Alkoholforschung befindet sich derzeit in einem kräftigen Aufschwung&amp;quot; (Fichtner/Frick, 1992, S.VI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Definition des Alkoholismus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagnostisch-statistische Manual der American Psychiatric Association (DSM III) unterscheidet bei der Definition des Alkoholismus: &lt;br /&gt;
*Alkoholmissbrauch&lt;br /&gt;
*Alkoholabhängigkeit&lt;br /&gt;
*Alkoholbedingte Folgeschäden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Einführung zum Begriff Alkoholismus, sollen im folgenden die aufgeführten Begriffe erläutert werden. Hinzu kommt eine kurze Bemerkung zum Begriff Sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alkoholismus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 hat Huss den Begriff Alkoholismus eingeführt. Seitdem gibt es eine Vielzahl von Definitionen für diesen Begriff. Die WHO hat 1952 Alkoholiker als exessive Trinker definiert, &amp;quot;deren Abhängigkeit vom Alkohol einen solchen Grad erreicht hat, dass sie deutliche Störungen in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit, in ihren mitmenschlichen Beziehungen und in ihren sozialen und wirtschaftlichen Funktionen aufweisen oder Prodrome einer solchen Entwicklung zeigen und deshalb behandlungsbedürftigt sind&amp;quot; (Ernst, 1989, S.11). Im Gegensatz früherer Definitionen, umfasst diese nicht nur die körperlichen Folgeerscheinungen, die mit chronischem Alkoholkonsum verbunden sind. Jellinek grenzte chronischen Alkoholismus und Alkoholsucht voneinander ab. Unter chronischen Alkoholismus versteht er die körperlichen und psychischen Veränderungen durch erhöhten Alkoholkonsum, dass ständige und nicht zu beeinflussende Verlangen nach Alkohol als Sucht. Bei Jellinek hat ein Alkoholiker folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Entzugserscheinungen&lt;br /&gt;
*Toleranz&lt;br /&gt;
*Kontrollverlust&lt;br /&gt;
*Unfähigkeit zur Abstinenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings stellen viele die bislang als allgemein anerkannten Ansichten von Jellinek in Frage, andere sind der Meinung, sie seien bereits widerlegt. Auch besteht Unklarheit darüber, ob Alkoholismus eine Krankheit im klassischen Sinne , Ausdruck einer Krankheit oder ein Ergebnis einer sozialpsychologischen Auswirkung ist. &amp;quot;Einige Lerntheoretiker (z.B. Ullmann, Krasner) lehnen die Behauptung, dass Alkoholismus eine Krankheit sei, völlig ab und versuchen eine Erklärung ausschließlich in Begriffen der Lerntheorie&amp;quot; (Arnold u.a., S 56). Bei Arnold findet sich auch folgende Definition des Alkoholismus von Keller (1958): &amp;quot;Alkoholismus ist eine überdauernde Verhaltensstörung, die sich darin äußert, dass alkoholische Getränke im Exzess konsumiert werden, in einem Ausmaß, das den Gewohnheiten der Gesellschaft, der eigenen Gesundheit und den eigenen, sozialen und ökonomischen Aufgaben zuwiderläuft&amp;quot;. Trotz vieler unterschiedlicher Standpunkte und Meinungen scheint es wichtig zu sein, mehr über die physiologischen, soziologischen und psychologischen Auswirkungen des Alkohols zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internationalen Diagnoseschlüssel von 1980 (ICD 9) wird zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit unterschieden. Beide Definitionen sind sehr weit, mit einem großen Ermessensspielraum für den Beurteilenden gefasst. &amp;quot;Alkoholmissbrauch ist nach ICD 9 definiert als ein &amp;quot;psychischer, manchmal auch körperlicher Zustand, der durch Alkoholgenuss entsteht und durch Verhaltensweisen und andere Reaktionen charakterisiert ist, die immer den Drang einschließen, ständig oder periodisch Alkohol zu sich zu nehmen, um dessen psychischen Effekt zu erleben, Manchmal soll damit auch das Missbehagen bei fehlendem Alkoholgenuss vermieden werden. Toleranz kann vorliegen oder nicht&amp;quot; (Fichtner, S. 1). Als Merkmale von Alkoholmissbrauch gelten im ICD 9:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Exzessiver Alkoholgenuss&lt;br /&gt;
*Alkoholrausch und akute Alkoholintoxikationen&lt;br /&gt;
*wobei keine Abhängigkeitserscheinungen auftreten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der revidierten Fassung des DSM II (DSM III-R) müssen folgende Kriterien für die Diagnose Alkoholmißbrauch erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorliegen von Merkmalen eines pathologischen Alkoholkonsums&lt;br /&gt;
*Kontinuierlicher Alkoholkonsum trotz Gewahrseins (durch den Betroffenen) von alkoholbedingten sozialen oder/und beruflichen Leistungseinbußen&lt;br /&gt;
*Dauer des Konsums bzw. der Beeinträchtigung von mindestens einem Monat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter pathologischen Alkoholkonsum versteht C. Ernst (Ernst, S. 12) folgendes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bedürfnis nach täglichen Alkoholkonsum&lt;br /&gt;
*Kontrollverlust&lt;br /&gt;
*Versuche, durch zeitweilige Abstinenz oder &amp;quot;Trink-Stundenpläne&amp;quot; den Konsum zu reduzieren&lt;br /&gt;
*Trinktouren (mindestens zwei Tage)&lt;br /&gt;
*Black outs nach akuten Alkoholintoxikationen&lt;br /&gt;
*Fortsetzung des Alkoholkonsums trotz eines dadurch verschlimmerten ernsthaften körperlichen Leidens&lt;br /&gt;
*Konsum von denaturiertem Alkohol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Alkoholabhängigkeit versteht C. Ernst das Vorliegen von Alkoholmißbrauch und zusätzlich entweder Toleranz oder Entzugserscheinungen. Toleranz bedeutet, um eine psychische oder körperliche Wirkung zu erreichen, muß immer mehr Alkohol getrunken werden. Unter Entzugserscheinungen leidet der Abhängige nach Absetzen oder Reduktion des Alkohols. &amp;quot;Sie bestehen in grobschlägigem Zittern, Übelkeit und Brechen, orthastischer Hypertonie und Schwächegefühl, in vegetativer Hyperaktivität und in Angst und Depression&amp;quot; (Ernst, S. 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. Feuerlein nimmt Alkoholmissbrauch an, &amp;quot;wenn der Konsum von Alkohol zu Folgeschäden auf körperlichem und/oder psychosozialem Gebiet führt: z.B. zu Alkoholfolgekrankheiten und/oder alkoholbedingten, psychosozialen Schwierigkeiten&amp;quot; (Feuerlein, S. 15). Des weiteren warnt er, Alkoholmissbrauch auf Grund der Trennung der Begriffe Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit zu unterschätzen. Feuerlein ist der Meinung, dass die weitaus größte Zahl der alkoholbedingten Schäden dem Alkoholmissbrauch im oben definiertem Sinne zuzuschreiben sind&amp;quot; (Feuerlein, S. 16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fichtner und Frick findet man die Kriterien für die Diagnose &amp;quot;Alkoholabhängigkeit&amp;quot; nach DSM III-R, die hier wegen ihrer allgemeinen Anerkennung aufgeführt wird. Von den neun Kriterien müssen mindestens drei für die Diagnosenstellung erfüllt sein. Sie müssen entweder wiederholt über einen längeren Zeitraum oder mindestens vier Wochen vorhanden gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Alkoholkonsum in größeren Mengen oder über längere Zeitdauer als die Person intendierte (beabsichtigte).&lt;br /&gt;
#Persistierender Drang oder ein oder mehrere erfolglose Versuche, den Alkoholkonsum zu reduzieren oder den Alkohol in kontrollierter Weise einzunehmen.&lt;br /&gt;
#Viel Aufwand an Zeit für Aktivitäten, die erforderlich sind, Alkoholtrinken zu ermöglichen, oder sich von den Folgen zu erholen.&lt;br /&gt;
#Häufige Intoxikationen oder Entzugssymptome, wenn wesentliche Leistungen in Arbeit, Schule oder zu Hause vom Betreffenden erwartet werden, oder wenn Trinken eine physische Gefahr darstellt.&lt;br /&gt;
#Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden wegen Alkoholtrinkens aufgegeben oder reduziert.&lt;br /&gt;
#Fortwährendes Trinken trotz des Wissens, ein persistierendes oder wiederkehrendes soziales, psychologisches oder körperliches Problem zu haben, welches durch Trinken verursacht oder verstärkt wurde.&lt;br /&gt;
#Ausgeprägte Toleranzbildung gegenüber Alkohol: Bedarf an deutlich erhöhten Alkoholmengen, um Intoxikation oder gewünschte Wirkung zu erzielen oder deutlich verminderte Wirkung bei Konsum derselben Menge.&lt;br /&gt;
#Charakteristische Alkoholentzugssymptome.&lt;br /&gt;
#Häufiger Alkoholkonsum zur Linderung oder zum Vermeiden von Entzugssymptomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein hat sich die begriffliche Differenzierung bewährt. Da der Verlauf der Krankheit sehr unterschiedlich ist, können mit Hilfe der Definitionen auch beginnende Alkoholprobleme erkannt werden, die noch keine somatischen oder hirnorganischen Folgeschäden verursacht haben. Auch soziale Folgeschäden können noch sehr gering sein, bzw. noch bewusst verborgen sein. Allerdings weist auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C. Ernst eindringlich darauf hin, den Alkoholmissbrauch zu verkennen. Er bezieht sich dabei auf Jellinek, der den Konsum mit Gewohnheitscharakter (Beta-Alkoholismus) vom Alkoholismus mit Suchtcharakter abgrenzt. In diesen Fällen können somatische und hirnorganische Schäden auftreten, ohne das die Kriterien von Missbrauch und Abhängigkeit erfüllt worden sind. C. Ernst bezeichnet dies als &amp;quot;schleichenden Alkoholismus&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR hatte der Begriff Sucht eine politisch-ideologische Dimension. Er wurde fast ausschließlich im Zusammenhang mit harten Drogen genannt. Da in der DDR solche Drogen nicht in nennenswerten Mengen verfügbar waren, dienten Meldungen über Drogentote, Berichte über soziale Bedingungen in der Drogenszene, u.ä. Veröffentlichungen dazu, die moralische und soziale Überlegenheit des sozialistischen Systems darzustellen. Da Alkoholismus nicht als Krankheit anerkannt war, waren auch breiten Bevölkerungskreisen davon überzeugt, daß es die Sucht nach Alkohol nicht gibt. Die Stellung der Alkoholiker in der sozialistischen Gesellschaft war dementsprechend. Wer nicht in die Normen dieser Gesellschaft paßte wurde von ihr nicht akzeptiert. In nicht ganz so extrem ausgeprägten Maß erlebt der Alkoholiker die Diskriminierung auch heute noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)wurde der Begriff Sucht schon im Jahre 1964 durch den oben beschriebenen Begriff Abhängigkeit ersetzt. Im Zusammenhang mit nichtstoffgebundenen Süchten erlebt er allerdings in der Gegenwart einen regelrechten Boom. Arend führt folgende Definition von Warnke (1987) an: &amp;quot;Sucht ist ein unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und zerstört die sozialen Bindungen und sozialen Chancen des Individuums (Arend, S. 13). Sucht wird als psychisches Problem mit sozialen und körperlichen Konsequenzen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alkoholbedingte Folgeschäden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alkoholbedingten Folgeschäden umfassen körperliche, psychische und soziale Schäden, welche durch Alkoholkonsum verursacht oder mitverursacht wurden. Die Alkoholabhängigkeit ist danach eine Sonderform eines Folgeschadens. Aber auch im Rahmen einer gelegentlichen Intoxikation treten Folgeschäden auf (Verkehrsunfälle, Gewalttätigkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Psychische Folgeschäden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Die akute Alkoholintoxikation (Alkoholrausch)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rausch ist eine akute exogene Psychose. Bei einem Blutalkoholspiegel (BAS) von 3 Promile tritt er mit Sicherheit ein, ab 4 Promile besteht Lebensgefahr. Allerdings hängt die Reaktion auch vom körperlichen und psychischen Befinden ab. Feurlein und C. Ernst definieren die Stadien der Alkoholräusche unterschiedlich. Während Feuerlein eine dreistufigen Skala bevorzugt, unterteilt Ernst in vier verschiedene Stadien, wobei er den Atypischen Rausch miteinbezieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:a) Leichter Rausch: BAS 1,5 - 2,5 Promile; Benommenheit, psychomotorische Unsicherheit, besonders Gehstörungen, Ablenkbarkeit, euphorische Glücksstimmung oder aggressive Gereiztheit, verminderte Selbstkritik, Enthemmung, später Müdigkeit&lt;br /&gt;
:b) Schwerer Rausch: BAS über 2,5 Promile; Desorientierung, Angst und Erregung, Doppelsehen, Schwindel, Erbrechen, Schädel-Hirn-Trauma&lt;br /&gt;
:c) Alkoholisches Trauma: über 3,5 Promile; Gerötetes Gesicht, Fehlen von Sehnen- und Patellareflex, Fehlen der Pupillenreflexe bedeutet beginnende Atemstörung, eventuell Tod durch Atemlähmung&lt;br /&gt;
:d) Atypischer Rausch: oft schon nach geringem Alkoholkonsum, Desorientiertheit verbunden mit Halluzinationen und Wahnideen oder schwerer Depression, es besteht manchmal akute Suizidgefahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Das Alkoholentzugssyndrom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt bei Unterbrechung oder großer Verminderung des Alkoholkonsums auf. Eine leichte Form ist der sogenannte Kater. In schweren Fällen betrifft es mehrere Organsysteme und ist durch eine Vielzahl von Symptomen charakterisiert. Brechreiz und Durchfälle, Schlafstörungen und Pulsbeschleunigungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen und epileptische Anfälle, Angst, Depressionen und Halluzinationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Die einfache alkoholische Demenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfache alkoholische Demenz ist eine Hirnleistungsschwäche bei der das Gedächtnis nicht auffällig betroffen ist. Kritikunfähigkeit, Konfubulationen und Desorientiertheit sind Merkmale. Demente Alkoholiker gleichen Altershirnkranken. Bei konsequentem Alkoholverzicht ist die einfache alkoholische Demenz reversibel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Das Korsakow-Syndrom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krankheit betrifft 3-5 % der behandelten schweren Alkoholiker. &amp;quot;Im ungünstigsten Fall folgt ein schwerer, bleibender Gedächtnisdefekt, welcher die Korsakow-Psychose kennzeichnet. Bei dieser geht das Frischgedächtnis zum größten Teil verloren und die Merkfähigkeit fällt völlig aus (Ernst, S.73). Bei rechtzeitiger Diagnose kann es einen guten Behandlungserfolg geben (10-20% völlige Heilung) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Das Alkoholdelir&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alkoholdelir wird als schwerste Stufe eines Entzugssyndroms eingeschätzt. Die Symptome des Delirs sind:&lt;br /&gt;
*Desorientiertheit (örtlich, zeitlich, situativ)&lt;br /&gt;
*Optische Halluzinationen (bewegte Gegenstände, Spinnen...)&lt;br /&gt;
*Akustische Halluzinationen (Musik, Geräusche...)&lt;br /&gt;
*Patient sieht oder hört, was man ihm suggeriert&lt;br /&gt;
*Angst, Reizbarkeit aber auch Galgenhumor&lt;br /&gt;
*Psychomotorische Unruhe, ständige Bewegung&lt;br /&gt;
*Grobes Zittern&lt;br /&gt;
*Schwitzen, Schlaflosigkeit&lt;br /&gt;
*Eventuell Fieber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Die alkoholbedingte Persönlichkeitsveränderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übermäßiger Alkoholkonsum erzeugt Angst und Depression und ist für schwere Konflikte, soziales Versagen und Kurzschlusshandlungen mitverantwortlich. C. Ernst gibt folgende Eigenschaften einer durch Alkoholismus veränderten Persönlichkeit an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Willensschwäche&lt;br /&gt;
*Gefühlslabilität&lt;br /&gt;
*Schwanken zwischen Sentimentalität und Brutalität&lt;br /&gt;
*Reizbarkeit&lt;br /&gt;
*Ethische Entdifferenzierung&lt;br /&gt;
*Minderwertigskeitsgefühle&lt;br /&gt;
*Renomiersucht&lt;br /&gt;
*Dissimulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Folgeschäden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Leberschäden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leberschäden sind die bekannteste körperlichen Erkrankungen. Ihre Häufigkeit und Schwere ist abhängig von der Dauer des Alkoholmissbrauchs und der konsumierten Alkoholmenge. In abstinenten Zeiten kann sich die Leber regenerieren. Es werden drei Stufen der Lebererkrankungen unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fettleber: sie kann schon nach relativ geringen Alkoholmengen entstehen, die Leber ist leicht vergrößert, äußert sich in Oberbauchschmerzen, ist bei Abstinenz vollständig reversibel&lt;br /&gt;
*Alkoholhepatitis: ist eine Form der Leberentzündung mit deutlich pathologischeren Laborbefunden als bei der Fettleber, nur vollständige Abstinenz verhindert einen schweren Verlauf oder Weiterentwicklung zur Zirrhose&lt;br /&gt;
*Die alkoholische Leberzirrhose: Sie entsteht in der Mehrzahl aus einer chronischen Hepatitis, die Leber ist vergrößert, es finden sich aber auch Anzeichen einer Zellverfettung, die alkoholische Leberzirrhose ist irreversibel und führt zu Leberinsuffizenz und zum coma hepaticum, durch Abstinenz verlängert sich die Überlebensdauer deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Pankreaserkrankungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltene Krankheit bei Alkoholikern, aber Alkoholismus ist die häufigste Ursache für chronische Pankreatitis. Der Zusammenhang von Alkoholkonsum, Erkrankung und anderen Bedingungen ist weitgehend ungeklärt. Jahrelange Funktionsstörungen finden sich bei vielen Alkoholiker, es kommt aber nur selten zu einer chronischen Erkrankung. Bei Abstinenz besteht eine günstige Prognose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Erkrankungen der oberen Verdauungswege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch chronischen Alkoholkonsum kann die Schleimhaut in der Mundhöhle, der Speiseröhre und dem Magen indirekt geschädigt werden. Direkte Schäden hat meist der Konsum hochprozentigen Alkohols zur Folge. Des weiteren führt chronischer Alkoholkonsum zu einer Reduktion der Speichelsekretion und zu Entzündungen der Schleimhaut von Zunge, Mund- und Rachenraum sowie der Speiseröhre. In Verbindung mit Tabakabusus auch Ursache für Krebserkrankungen in diesem Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alkoholfolgeschäden des Herzens sind Herzrythmusstörungen, Bluthochdruck und Alkohol-Kardiomyopathie. Letzteres ist eine Herzmuskelerkrankung die zur Erweiterung des Herzens führt. Die Folge ist eine ungenügende Herzleistung und eine höhere Herzfrequenz. Die Krankheit ist sehr selten, hat aber eine schlechte Prognose. Feuerlein zeigt aber auch, das geringe Mengen Alkohol täglich das Herzinfarkt-Risiko reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Soziale Folgeschäden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Soziales Umfeld&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Folgeerscheinungen von Alkoholmissbrauch und-abhängigkeit werden im sozialen Bereich sichtbar. Sie betreffen den Konsumenten und sein soziales Umfeld. Im sozialen Umfeld ist als erstes die Familie betroffen. Anfangs nimmt die Familie die Zeichen des beginnenden Alkoholismus nicht wahr, später werden sie heruntergespielt (so schlimm wird es schon nicht sein). Der nörgelnden Kritik folgt aber dass das Fehlverhalten nach außen gedeckt wird. Die Familie werden zu Co-Abhängigen und verstärken den Alkoholismus des Betroffenen noch unbewusst. Schreitet die kritische Phase fort, kommt es meist zur Abwendung der Familie. Die Desintegration der Primärgruppe nimmt ständig zu, es finden Rollenwechsel statt. Der Abhängige ist nicht mehr in der Lage seine Rolle in der Familie auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt häufig zu Gewalttätigkeiten, wobei Frauen und Kinder besonders gefährdet sind. Die Folgen sind entweder die Scheidung oder eine Art Zweck ehe auf dem Niveau alltagsnotwendiger Abläufe. Feuerlein weist aber auch darauf hin, daß die Ehescheidung sowohl Ursache für den Alkoholismus, als auch Ergebnis des Alkoholismus sein kann. Bemerkenswert ist auch, daß die Zahl unverheirateter Alkoholiker mit rund 25% der stationer behandelten unvermutet hoch ist. Die sozialen Auswirkungen auf Kinder werden negativ beurteilt. Entsprechende Untersuchungen mit Kontrollgruppen zeigten, daß es im Kleinkindalter mehr Erziehungsprobleme gibt, später mehr körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Bettnässen auftreten. Dazu kommen schlechte Leistungen im kognitiven Bereich. Ursache für diese Defizite ist aber nicht der Alkoholismus der Eltern, sondern das dadurch gestörte psychosoziale Klima in der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Beruf und wirtschaftliche Situation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chronischem Alkoholmissbrauch wird die Arbeitsleistung beeinträchtigt, im Verhalten gegenüber den Vorgesetzten und Mitarbeitern kommt es zu erheblichen Spannungen. Es kommt zu einer Verlangsamung des Arbeitstempos, Qualitätsmängel, Fehltagen und häufigen Krankschreibungen. Typisch ist auch häufiger Arbeitsplatzwechsel und der völlige Verlust der Arbeit. Aber auch hier sei angemerkt, das die Arbeitslosigkeit sowohl Ergebnis als auch Ursache des Alkoholismus sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Kriminalität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei strafbaren Handlungen unter akuter Alkoholeinwirkung &amp;quot;handelt es sich um provozierte Erregungs- und Enthemmungsdelikte wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Sexualdelikte und Beleidigungen&amp;quot;(Feuerlein, S. 69). Straftaten deren Ursache auch in den oben beschriebenen Persönlichkeitsveränderungen zu suchen sind, sind vor allem Unterschlagungen, Diebstähle, Körperverletzungen, Zechprellerei, Sexualdelikte und Unfallflucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Suizidhandlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Feuerlein sind etwa 25% aller Suizidtoten Alkoholiker. Alkoholismus ist ein Wegbereiter der Suizidität. &amp;quot;Die alkoholbedingte Euphorie schlägt nach ihrem Abklingen oft in eine (durch die pharmakologische Eigenwirkung des Alkohols bedingte) Depression (Alkoholmelancholie) um. In diesem Zustand werden oft Suizidhandlungen begangen&amp;quot;. (Feuerlein, S. 68) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Volkswirtschaftliche Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten die Alkoholkonsum und Alkoholismus verursachen, können nur geschätzt werden. Sie sind aber um ein vielfaches höher anzusehen, als der Staat Einnahmen an direkten und indirekten Steuern durch Produktion und Verkauf von alkoholischen Gütern hat. Getragen werden diese Kosten vom Staat, den Versicherungen und den Alkoholkonsumenten. Bei Feuerlein findet sich eine Kostenberechnung, &amp;quot;die ein mit 45 Jahren vorzeitig pensionierter Suchtkranker der Gesellschaft verursacht: bei durchschnittlicher Rentenleistung und bei Annahme einer verkürzten Lebenserwartung waren dies damals (1974) etwa 400 000 DM&amp;quot; (Feuerlein, S. 70). Demgegenüber lagen die Kosten für eine ambulante Behandlung 1989 bei 1500 bis 7500 DM und für eine sechsmonatige Therapie liegen die Kosten heute bei etwa 40 000 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei C. Ernst findet man eine Berechnung für die Schweiz aus dem Jahre 1972. Danach betrugen die Kosten 1,346 Milliarden Schweizer Franken, eine Hochrechnung für das Jahr 1975 ergab 1,5 Milliarden. Schätzungen in den USA beziffern die Kosten, die alkoholkranke Mitarbeiter im Betrieb verursachen auf 25% des Arbeitslohnes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diagnose der Alkoholabhängigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Bemühungen eine Definition des Alkoholismus zu erstellen, ist die Diagnose sehr schwierig. Nur in Extremfällen gibt es eine sichere Diagnose. In frühen Stadien des Alkoholismus ist die Gefahr einer falsch positiven bzw. falsch negativen Aussage recht hoch. Stütz sich der Urteilende dabei nur auf Beobachtungen, erhöht sich das Risiko, daß Alkoholismus nicht erkannt wird oder es werden fälschlicher Weise bestimmte Verhaltensweisen als Alkoholismus gedeutet. &amp;quot;Es ist erstaunlich, wie lange der Alkoholismus von der Umgebung oft nicht wahrgenommen wird&amp;quot; (Feuerlein, S. 72). Allerdings wird er von der Umgebung oft genauso verdrängt, verharmlost und auch verleugnet, wie vom Betroffenen selbst. Um objektive Ergebnisse zu erhalten, ist man also auf zusätzliche Informationen angewiesen. Feuerlein führt dazu folgende drei diagnostische Wege an (Feuerlein, S.73):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschätzung des abnormen Trinkverhaltens durch Quantifizierung von Trinkmengen und Trinkfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschätzung der Alkoholabhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten beschriebenen Diagnostischen Verfahren versuchen entweder einen oder mehrere dieser Weg zu gehen. Ziel ist eine sichere Globaldiagnose, die auch Fragen der Motivation und der Indikation zur Behandlung zuläßt. Letztendlich ist auch eine Prognose erwünscht, allerdings ist dies wohl der subjektivste Bereich der Diagnose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Labordiagnostik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Allgemeinmedizin ist die Diagnostik das einfachste Verfahren, um an objektive Werte des Patienten zu kommen. Allerdings erweisen sie sich als hoch sensitiv mit geringer Spezifität. Dadurch kann es zu vielen Fehldiagnosen führen. &amp;quot;Insbesondere hat sich das Gamma GT als sehr sensitiv erwiesen&amp;quot; (Arend, S. 15), wird aber häufig in der Praxis als ein sehr wichtiger Indikator aufgeführt. Der Nutzen der Labordiagnostik liegt im wesentlichen darin, einen Verdachtmoment auf Alkoholismus zu erhalten. Ihre Beweiskraft ist auch deshalb eingeschränkt, weil gerade bei jungen Patienten Organschäden noch nicht ausgeprägt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fragebogendiagnostik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragebogendiagnostik ist weit verbreitet. Grundsätzlich gibt es zwei Strategien. Die Items bei der indirekten Methode haben keinen scheinbaren Zusammenhang mit dem Trinkverhalten. Hier wird aus Persönlichkeitsfragebögen versucht, eine Alkoholismusskala zu entwickeln. Der bekannteste Versuch in dieser Richtung ist die Skala von Mc Andrew. Arend ist allerdings der Meinung, diese Methode sei nicht brauchbar. Er bezieht sich dabei auf eine Untersuchung von Küfer&amp;amp;Feuerlein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der direkten Methode beziehen sich die Items auf alkoholbezogende, psychosoziale Schäden und auf das Trinkverhalten. Als Beispiel soll hier ein sehr kurzer Fragebogen aufgeführt werden (Feuerlein, S 75)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CAGE-Test:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie (erfolglos) versucht, Ihren Alkoholkonsum einzuschränken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie wegen Ihres Alkoholkonsums Schuldgefühle?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brauchen Sie schon morgens Alkohol, um &amp;quot;richtig auf Trab zu kommen&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Fragebögen versuchen direkt Trinkmenge und Trinkfrequenz zu erfragen. In dieser Situation ist man aber besonders auf den Wahrheitsgehalt der Antworten angewiesen. Ein umfassender Fragebogen ist der Münchener Alkoholismustest (MALT). Er bezieht sich auf somatische, psychische und soziale Schäden und auf das Trinkverhalten. Er kann sowohl zur Diagnose von Alkoholabhängigkeit als auch zur Absicherung einer Verdachtsdiagnose dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Typologien und Taxonomien===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Alkoholismusforschung, der Diagnose und im klinischen Alltag unterscheidet man grundsätzlich in zwei diskrete Klassen, den Alkoholiker und den Nicht Alkoholiker. Dabei wird von der Uniformitätshypothese ausgegangen, die besagt, daß Alkoholismus ein einheitliches Phänomen sei. Man hat aber schon sehr früh erkannt, daß es den Einheitsalkoholiker nicht gibt und begann mit der Aufstellung von Typologien. Die bekannteste und auch heute noch am weitesten verbreitetste ist die von Jellinek 1961 veröffentlichte. Sie beruht auf eine Befragung von 2000 Anonymen Alkoholikern in den USA. (Aus Feuerlein, S.76):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Alpha-Trinker Trinken aus psychologischen Gründe&amp;lt;/u&amp;gt; (Konflikttrinker)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Beta-Trinker Trinken aus sozialen Gründen&amp;lt;/u&amp;gt; (Gelegenheitstrinker)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Gamma-Trinker Trinken aus innerem Zwang&amp;lt;/u&amp;gt; (Süchtiger Trinker)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Delta-Trinker Regelmäßiges Trinken relativ großer Mengen, meist ohne Berauschung&amp;lt;/u&amp;gt; (Gewohnheits-, Spiegeltrinker)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Epsilon-Trinker Tagelanges exzessives trinken, gefolgt von längeren alkoholfreien Pausen&amp;lt;/u&amp;gt; (Phasentrinker/Quartalstrinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus jüngerer Zeit seien hier noch die Typologie nach Cloninger (1987) und die Typologie nach Lesch (1985) erwähnt. Während Cloninger von der genetischen Disposition des Alkoholismus ausgeht und entsprechend zwei Typen aufstellt setzt Lech den Verlauf des Alkoholismus mit seiner Vorgeschichte in Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhaltensdiagnostik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten diagnostischen Mittel dienen ausschließlich dem Feststellen des Alkoholismus, sie bieten keine Handlungsmöglichkeiten für eine Therapie. Die Verhaltensdiagnostik versucht unter bestimmten Bedingungen das menschliche Verhalten zumessen (verstehen) und zu analysieren. Dabei wird das Verhalten in Abhängigkeit zur Umwelt gesehen. Kanfer hat dem klassischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S -O -R - K - C - Modell drei Dimensionen hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a-Ebene von außen kommenden Einflüsse und situative Bedingungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b-Ebene selbsterzeugte Stimuli, Kognitionen, interne psych. Prozesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c-Ebene biologisch-somatische Variable&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell geht davon aus, dass menschliches Verhalten nur durch ein Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren zu erklären ist. Aus Platzgründen soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden. Arend hat das Modell in seinem Buch auf den Seiten 19 ff beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fragebogen und Meinung der Anonymen Alkoholiker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anonymen Alkoholiker sind die weltweit größte Selbsthilfeorganisation im Bereich des Alkoholismus. In den über sechzig Jahren ihres Bestehens, haben sie eigene Vorstellungen vom Bild des Alkoholismus entwickelt. Geprägt wurde es fast ausschließlich von ihren Erfahrungen aus trockenen und nassen Zeiten. Sie halten bewusst Abstand von wissenschaftlichen Definitionen und Konzepten. Ihr Anteil an den Arbeiten von Jellinek ist unbestritten. Die AA haben sich mit den 12 Schritten und 12 Traditionen ihr eigenes Programm geschaffen. Es trägt durchaus therapeutischen Charakter, auch wenn die AA es nicht gern hören. Für die AA ist Alkoholismus eine Krankheit. Nicht selten hört man von AA, Alkoholismus ist eine dreidimensionale Krankheit, der Alkoholiker ist körperlich, geistig und seelig krank. Die Ursachen selbst interessieren die AA nicht. &amp;quot;Es ist Tatsache, dass die meisten Alkoholiker aus unbekannten Gründen die Kraft verloren haben, zu wählen, ob sie weitertrinken oder nicht. Unsere sogenannte Willenskraft existiert praktisch nicht mehr (Blaues Buch, S. 29). Wichtig für die AA &amp;quot;ist die Beschränkung auf das Hier und Jetzt und die Übernahme der Verantwortung jedes einzelnen für die Gestaltung seines Lebens&amp;quot; (Bock&amp;amp;Weigang, S. 230).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erkennen von Alkoholismus und dessen aktuellem Stadium haben die AA einen Fragebogen herausgegeben, der von Jellinek entwickelt und von der WHO empfohlen wurde (Anhang 1). Er dient der Selbstdiagnose, es ist also jedem selbst überlassen, ob er ihn ausfüllt und wie ehrlich er ihn ausfüllt. Im Gegensatz zu den oben aufgeführten Definitionen, ist der Fragebogen sehr streng gehalten. Bei nur fünf von dreißig Fragen darf mit ja geantwortet werden, ansonsten ist nach Meinung der AA ein Alkoholerkrankung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zusammenfassung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich als Betroffener war die Auseinandersetzung mit der Definition und der Diagnose des Alkoholismus eine Herausforderung. Der Umfang der Arbeit belegt, dass es auf diesem Gebiet weit mehr Meinungen und Ansichten gibt, als es mir bewusst war. Allerdings gibt die Arbeit auch Anlaß zur Besorgnis. Offensichtlich geht in wissenschaftlichen Kreisen die Meinung über den Alkoholismus weit auseinander. Leider hat das qualitativ keine gravierenden Folgen. Es gibt keine erfolgversprechenden Konzepte der Prävention und der Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz sinkenden Alkoholkonsum in Deutschland, steigen die Zahlen behandlungsbedürftiger Alkoholabhängiger immer noch deutlich. Auch scheint mir einigen nicht bewusst zu sein, welche juristischen, krankenkassenrechtlichen und therapeutischen Folgen ein Abweichen vom Krankheitsmodell haben kann und wird. Dabei ist die Situation bei der Finanzierung und deren Folgen von Behandlungen sehr problematisch. Auf Empfehlung des Bundessozialgerichts haben Krankenkassen- und Rentenkassenträger einen Kompromiss zu Ungunsten ihrer Patienten ausgehandelt. &amp;quot;Aus verwaltungstechnischen Gründen teilen sie Suchtbehandlungen in eine somatisch orientierte Entgiftungsbehandlung und eine überwiegend psychosoziale Aspekte berücksichtigende Entwöhnungsbehandlung. Damit wird schon bei der Entgiftung die psychologische Betreuung in einem sehr wichtigen Stadium versäumt. Den gerade in dieser sehr instabilen Lage ist der Patient besonders ansprechbar. Wenn die schlimmsten Entzugserscheinungen vorbei sind, ist die Chance vertan. Auch die Situation der Nachsorge ist äußerst fragwürdig. Den Großteil trägt die Selbsthilfe. Andere Angebote sind Mangelware. &amp;quot;Nur ein Bruchteil des Betrages der Steuereinnahmen aus den Suchtmittelverkauf wird für die Suchtkrankenhilfe aufgewandt&amp;quot; (Bock, Weigang, S. 368), wobei den am schlimmsten betroffenen Personen die wenigste Hilfe zukommt. Gerade in diesem Bereich ist dann die Sozialarbeit gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anhang===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragebogen der Anonymen Alkoholiker.&lt;br /&gt;
Sind Sie Alkoholiker?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorstadium&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. Leiden Sie an Gedächtnislücken nach starkem Trinken?&lt;br /&gt;
:2. Trinken Sie heimlich?&lt;br /&gt;
:3. Denken Sie häufig an Alkohol?&lt;br /&gt;
:4. Trinken sie das erste Glas hastig?&lt;br /&gt;
:5. Haben Sie wegen Ihres Trinkens Schuldgefühle?&lt;br /&gt;
:6. Vermeiden Sie in Gesprächen Anspielungen auf Alkohol?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Kritische Phase&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:7. Haben sie nach den ersten Gläsern ein unwiderstehliches Verlangen, weiterzutrinken?&lt;br /&gt;
:8. Gebrauchen Sie Ausreden, warum Sie trinken?&lt;br /&gt;
:9. Zeigen Sie ein besonders aggressives Benehmen gegen die Umwelt?&lt;br /&gt;
:10. Neigen Sie zu innerer Zerknirschung und dauernden Schuldgefühl wegen des Trinkens?&lt;br /&gt;
:11. Versuchen Sie periodenweise völlig abstinent zu leben?&lt;br /&gt;
:12. Haben Sie ein Trinksystem versucht (z.B. nicht vor bestimmten Zeiten zu Trinken)?&lt;br /&gt;
:13. Haben Sie häufig den Arbeitsplatz gewechselt?&lt;br /&gt;
:14. Richten Sie Ihre Arbeit und Ihren Lebensstil auf den Alkohol ein?&lt;br /&gt;
:15. Haben Sie ein Interesse-Verlust an anderen Dingen als an Alkohol bemerkt?&lt;br /&gt;
:16. Zeigen sie auffallendes Selbst Mitleid?&lt;br /&gt;
:17. Haben sich Änderungen im Familienleben ergeben?&lt;br /&gt;
:18. Neigen Sie dazu, sich ein Vorrat an Alkohol zu sichern?&lt;br /&gt;
:19. Vernachlässigen Sie Ihre Ernährung?&lt;br /&gt;
:20. Wurden Sie wegen Alkoholmissbrauchs in ein Krankenhaus aufgenommen?&lt;br /&gt;
:21. Trinken sie regelmäßig am Morgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Chronische Phase&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:22. Haben Sie mitunter tagelang getrunken?&lt;br /&gt;
:23. Beobachten sie einen moralischen Abbau an sich selbst?&lt;br /&gt;
:24. Wurde Ihr Denkvermögen beeinträchtigt?&lt;br /&gt;
:25. Trinken sie mit Personen, die Weit unter Ihrem Niveau liegen?&lt;br /&gt;
:26. Trinken sie gelegentlich technischen Alkohol (Haarwasser, Brennspiritus)?&lt;br /&gt;
:27. Wurde die Verträglichkeit für Alkohol geringer?&lt;br /&gt;
:28. Beobachten Sie morgendliches Zittern?&lt;br /&gt;
:29. Wurde das Trinken zum Zwang?&lt;br /&gt;
:30. Hatten sie bereits ein Alkoholdelir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie bei ehrlicher&lt;br /&gt;
Selbstprüfung mehr als fünf Fragen mit &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja&amp;quot;&#039;&#039;&#039; beantworten müssen, so besteht die Wahrscheinlichkeit, daß Sie Alkoholiker sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Die_%22Dialektisch-Behaviorale_Therapie%22_(DBT)&amp;diff=382</id>
		<title>Die &quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&quot; (DBT)</title>
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		<updated>2024-07-23T17:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „__TOC__ Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT) wurde von Marsha Linehan zur ambulanten Behandlung von chronisch suizidalen Patientinnen mit Borderlineper…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT) wurde von Marsha Linehan zur ambulanten Behandlung von chronisch suizidalen Patientinnen mit Borderlinepersönlichkeitsstörungen entwickelt. Sie basiert auf einem biosozialen Entstehungsmodell, kognitiv-behavioralen Behandlungsstrategien und spezifischen therapeutischen &amp;quot;dialektischen&amp;quot; Interventionsmethoden. Die Einzeltherapie und das Fertigkeitentraining in der Gruppe ergänzen sich zu einem Gesamtkonzept, dessen Überlegenheit gegenüber unspezifischen Therapieformen empirisch nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Manual ergänzt sie die kognitive Verhaltenstherapie um Elemente aus humanistischen Therapieverfahren, Hypnotherapie und im besonderen aus dem Zen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzeltherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Einzeltherapie werden die Problembereiche hierarchisch im Sinne der Dringlichkeit geordnet. An oberster Stelle stehen suizidales und parasuizidales Verhalten, gefolgt von therapiegefährdendem Verhalten, Beeinträchtigungen der Lebensqualität und der Verbesserung von Verhaltensfertigkeiten. Die Problemfelder werden in dieser Reihenfolge bearbeitet. Wenn notwendig, wird sofort wieder auf eine höhere Ebene zurück gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzeltherapeutin versucht eine Balance zwischen Validierungs- (Verstehen und Wertschätzen des Problems) und Veränderungsstrategien zu finden (&#039;dialektische Strategie&#039;, Linehan, 1996c; aus psychoanalytischer Sicht Lohmer et al., 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten führen eine Tagebuchkarte, in die Medikamenteneinahme, Spannungszustände, Drogenkonsum und dysfunktionale Verhaltensweisen einzutragen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verhaltensanalysen sollen die Betroffenen Einsicht in den Spannungsaufbau erhalten und lernen, das im Fertigkeitentraining Gelernte in Handlungspläne einzubauen. Nach selbstverletzendem Verhalten oder Suizidversuchen werden die Patienten gebeten, solche Analysen selbst anzufertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die eventuelle Bearbeitung eines Traumas in einem zweiten Therapieabschnitt ist, dass die Patienten gelernt haben, emotionale Krisen, Spannungszustände und Dissoziationen durch die gelernten Fertigkeiten selbst zu regulieren. Eine Traumabearbeitung erfolgt durch Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie und durch Expositionsstrategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fertigkeitentraining===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fertigkeitentraining ist der Ton, aus dem die Einzeltherapeutin und Patienten eine Figur modellieren können&amp;quot; (Linehan, 1996a). Gemeint ist, dass die in der Gruppe gelernten Fertigkeiten in der Einzeltherapie in die erarbeiteten Verhaltensanalysen und Handlungspläne eingebaut und zu einem sinnvollen Ganzen verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe wird von zwei Therapeuten/innen geleitet. Der Schwerpunkt liegt auf dem Lehren von Fertigkeiten. Interaktionelle Probleme werden &#039;DBT-mässig&#039; durch das Anwenden von Fertigkeiten gelöst. Kritik und Anregungen seitens der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht, eine experimentell partnerschaftliche Atmosphäre soll entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fertigkeitentraining besteht aus den vier Modulen Innere Achtsamkeit, Umgang mit Gefühlen, Stresstoleranz und Zwischenmenschliche Fertigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innere Achtsamkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Modul &#039;Innere Achtsamkeit&#039; erlernen die Patienten die Fertigkeiten Wahrnehmen, Beschreiben, Teilnehmen sowie ein nicht bewertendes, konzentriertes und wirkungsvolles Denken und Handeln. Hier sind unschwer die Zeneinflüsse zu entdecken. Ziel ist, Bewusstheit im Alltag zu erreichen und mehr Steuerungsmöglichkeiten über sich selbst zu bekommen. Teilnahme und Distanz, Gefühl und Verstand sollen miteinander in Einklang gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwischenmenschliche Fertigkeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Basisfertigkeiten Orientierung auf ein Ziel, Orientierung auf die Selbstachtung und Orientierung auf die Beziehung vermittelt. Faktoren, die eine soziale Kompetenz beeinträchtigen und solche, die sie fördern, werden identifiziert. Förderliche Selbstaussagen werden erarbeitet. Ziel ist, dass die Patienten auf eigene Wünsche, Ziele und Meinungen bestehen können und dabei sowohl von anderen Menschen respektiert werden, als auch die eigene Selbstachtung aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgang mit Gefühlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird vermittelt, dass Gefühle (auch solche, die als unangenehm erlebt werden) eine Funktion und eine Bedeutung haben. Fertigkeiten wie: Beobachten, Beschreiben und Verstehen von Gefühlen, Verwundbarkeit verringern, Schritte in Richtung angenehmer Gefühle tun, emotionales Leiden loslassen und dem Gefühl entgegengesetzt handeln werden besprochen und geübt. Ziel ist, Gefühle in ihren Bedeutungen und Auswirkungen verstehen und akzeptieren zu lernen. Das Vertrauen in die eigene Gefühlswelt soll erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stresstoleranz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patienten erlernen hier, Krisen auszuhalten und Spannung zu reduzieren durch Techniken wie: sich durch starke sensorische Reize (SKILLS) ablenken (z.B. Eiswürfel), durch verschiedene Techniken &#039;den Augenblick verbessern&#039;, &#039;Pro und Contra&#039; (welche Argumente sprechen für selbstverletzendes Verhalten, welche dagegen), Akzeptieren der Realität, Atemübungen, &#039;leichtes Lächeln&#039; und Achtsamkeitsübungen. Ein weiteres Ziel ist, zu lernen, unangenehme Ereignisse und Gefühle zu ertragen, wenn sich die Situation nicht verändern lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden angeleitet, einen individuellen Notfallkoffer einzurichten, in dem wichtige Utensilien für Stresstoleranz Fertigkeiten aufbewahrt werden. Kärtchen, auf denen die hilfreichsten Fertigkeiten eingetragen sind, sollten die Patienten bei sich tragen. Die Patienten erhalten ausserdem Formulare, auf denen die gelernten Fertigkeiten eingetragen sind und protokollieren, welche Fertigkeiten sie mit welchen Erfolg geübt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Telefonkontakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patienten können in suizidalen Krisen oder bevor sie sich selbst verletzen, ihre Therapeuten anrufen. Die telefonische Erreichbarkeit muss mit den Therapeuten vorher geklärt werden und richtet sich auch nach den Grenzen der Therapeuten. Die Telefongespräche sollen nach bestimmten Regeln ablaufen. Die Patienten berichten, warum sie sich in einer Krise befinden und welche Fertigkeiten sie bereits ausprobiert haben. Beide besprechen Fertigkeiten, die die Patienten dann einsetzen sollen. Dazu ist es hilfreich, wenn die Patienten gelernte Fertigkeiten benennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verletzt sich der Patient selbst oder begeht sie einen Suizidversuch, sollte dies nicht durch vermehrte Zuwendung verstärkt werden, was nicht leicht zu realisieren ist. Ziel ist, dass die Patienten im nachhinein Verhaltensanalysen dieser Situationen anfertigen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<id>https://www.borderline-zone.org/index.php?title=Die_Therapieformen&amp;diff=381</id>
		<title>Die Therapieformen</title>
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		<updated>2024-07-23T17:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
Grundsätzlich geht keine Therapie von heute auf morgen. Keine Störung, keine Depression, keine Sucht ist von heute auf morgen entstanden und so kann auch keine Therapie ein Problem in kürzester Zeit beheben. Viele gehen in eine Therapie in dem Glauben ihr Zustand verbessert sich sofort. Diese Annahme ist völlig falsch. Wenn alte Strukturen aufgebrochen werden, man an die Ursachen geht tut es erst einmal weh. Oder wie Goethe es sagte &amp;quot;man muss erst einreißen um neu aufbauen zu können&amp;quot;. Therapie ist wie eine Zwiebel. Je näher Sie dem Kern kommen desto mehr werden Sie weinen. Erst danach kann und wird es Ihnen besser gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die klassische Psychoanalyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Psychoanalyse geht auf Sigmund Freud (1856 - 1939) zurück. Er ging davon aus, dass jeder Mensch ein &amp;quot;Grundmuster&amp;quot; entwickelt hat, das wichtige Eigenschaften und Verhaltensweisen enthält, wie er sich z. B. in Beziehungen und bei Konflikten verhält. Dieses Grundmuster ist im Unterbewusstsein verankert und beeinflusst das Denken, Fühlen und Handeln des Einzelnen. Das bedeutet, dass der Einzelne immer wieder auf dieselbe Weise mit Konflikten umgeht, ohne dass er sich dessen bewusst sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Therapiesitzungen der Psychoanalyse redet der Patient über alles, was er gerade fühlt oder denkt oder wovor er sich fürchtet. Diese Form nennt sich auch &amp;quot;das freie Assoziieren&amp;quot;. Dabei wird er irgendwann einmal ein &amp;quot;Muster&amp;quot; wiederholen, dass den aktuellen Konflikt mit begründet. Damit hat der Therapeut die Chance, dieses Muster aufzugreifen und anzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Psychoanalyse liegt der Patient auf einer Couch. Der Analytiker sitzt hinter dem Patienten, damit der Patient ihn nicht sehen kann. Nur so ist gewährleistet, dass sich Klient und Analytiker nicht gegenseitig ablenken oder beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzungen dauern 45 Minuten und finden, ca. 2 mal in der Woche statt. Durchgeführt werden zwischen 160 und 240 Sitzungen, die auf Antrag von den Krankenkassen bezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Form der Psychoanalyse wird heute nur noch selten durchgeführt. Sie dient mehr der Selbsterkenntnis und wird in der Ausbildung von Therapeuten und Therapeutinnen angewandt. Grund ist das &amp;quot;offene Ende&amp;quot; der Therapie, das bei der Behandlung von krankhaften seelischen Störungen problematisch sein kann. Akute Beschwerden können so nicht schnell genug angegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die analytische Psychotherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die analytische Psychotherapie hat den gleichen Ursprung, wie die Psychoanalyse. Die klassische Psychoanalyse ist aber für viele Erkrankungen ein zu langwieriges Verfahren. Deshalb hat sich in der Praxis das abgewandelte und straffere Verfahren der analytische Psychotherapie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Unterscheid zur Psychoanalyse ist bei der analytischen Psychotherapie die Annahme, dass Kinder in ihrer Entwicklung unterschiedliche Konflikte bewältigen müssen und dadurch reifen. Einige dieser Konflikte bleiben ungelöst und können bis zum Erwachsenenalter im Unterbewusstsein überdauern. Diese ungelösten Konflikte der Kindheit können aber auch in späterer Zeit noch bearbeitet und bewältigt werden. So ist dann die Struktur des Erwachsenen sich von der des Kindes unterscheiden. Das ist ein wesentlicher unterschiedlicher Ansatz als bei der Psychoanalyse, die davon ausgeht, dass kindliche Muster bestehen bleiben und sich nicht verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die analytische Psychotherapie wird meist in Einzelsitzungen durchgeführt. Sie45 Minuten. Pro Wochen werden ca. zwei durchgeführt über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Jahren. Die Krankenkassen bezahlen auf Antrag bzw. nach einem Gutachten bis zu 240 Sitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angewandt wird die analytische Psychotherapie bei Neurosen und Persönlichkeitsstörungen. Psychosen und psychosomatische Störungen können nur begrenzt mit dieser Methode therapiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, denn sie hat die gleichen Wurzeln. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede. Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen psychischen Konflikten aus. Das &amp;quot;Jetzt und Hier&amp;quot; ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene tiefenpsychologische Verfahren beruhen auf diesem Prinzip. Deshalb kann man sagen, dass die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eigentlich ein Sammelbegriff für diese Verfahren ist. Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten (Gegenübertragung). So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Patient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meisten einmal, pro statt. Die Dauer beträgt 45 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die dynamische Psychotherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamische Psychotherapie ist ein Verfahren, das von der Psychologin&lt;br /&gt;
Annemarie Dührssen in den 50er Jahren entwickelt wurde. Sie hat ihre Wurzel in&lt;br /&gt;
der Psychoanalyse ist aber eigentlich ein tiefenpsychologisch fundiertes&lt;br /&gt;
Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamische Psychotherapie geht vom Alltagserleben der Patenten aus. Zusammen mit einschneidenden Erlebnissen können unbewusste seelische Vorgänge auf den Klienten einwirken und zu Fehlentwicklungen führen. Daraus ergeben sich auch die Themen bei der Therapie. Schwerpunkte sind das Erleben der Patienten, ihrer Lebensgestaltung, ihres Selbstwertgefühl und ihrer Beziehungen zur Umwelt. Maßgebliche Formeln, die auf gestörte Verarbeitung von Kindheitserlebnissen beruhen, können z. B. sein: &amp;quot;Keiner liebt mich.&amp;quot; oder &amp;quot;Ich komme allein zurecht.&amp;quot; oder &amp;quot;Das schaffe ich nie.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grundhaltungen können so fest verankert sein, dass sich Ereignisse immer in dieser Form entwickeln. Diese Form nennt sich auch &amp;quot;eine sich selbst erfüllende Prophezeiung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamische Psychotherapie versucht den Patienten zu stützen und das Selbstwertgefühl zu stärken. Das führt zu Erleichterungen im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens wird die dynamische Psychotherapie in Einzelsitzungen durchgeführt. Die Abstände der Sitzungen werden nicht so strikt festgelegt, wie bei vielen anderen Therapien. Sie richten sich auch nach dem Bedarf. Das können mehrere Sitzungen in der Woche sein, oder auch einige Wochen gar keine Sitzungen. Insgesamt werden, je nach Notwendigkeit, 20 bis 60 Sitzungen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt wird die dynamische Psychotherapie bei Neurosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Auch bei Suchttherapie wird sie angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gesprächspsychotherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesprächspsychotherapie hat sich als eigenständige Therapieform entwickelt und wird vielfach sehr wirksam angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Ransom Rogers (1902 - 1987) gilt als Begründer der Gesprächspsychotherapie. Mit seinen Forschungen konnte er belegen, dass der Erfolg einer Therapie nicht ausschließlich darauf beruht, welche Methode angewandt wurde. Wichtig ist vielmehr auch die Art der Verbindung zwischen Patient und Therapeut. Diese sollte von Übereinstimmung (Kongruenz), Offenheit bzw. Akzeptanz und Empathie geprägt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht der Patient und sein Selbst- (Konzept). Ein Mensch hat von sich selbst bestimmte Vorstellungen, wie er ist und wie er sein möchte. Das ist sein Selbstkonzept. Aber nicht immer stimmen die tatsächlichen Erlebnisse und Handlungsweisen des Einzelnen mit seinem Selbstkonzept überein. Ein Mensch, der sich selbst als rücksichtsvoll und entgegenkommend sieht, kann in heftigen Konflikt mit sich selbst geraten, wenn er sich in einer bestimmten Situation plötzlich rücksichtslos und aggressiv verhält. Dann fühlt er sich nicht in Übereinstimmung mit seinem Selbstkonzept, er ist &amp;quot;nicht echt&amp;quot; bzw. inkongruent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gesprächspsychotherapie wird versucht, solche Widersprüche im Selbstkonzept des Patienten herauszufinden und offen zu legen. Dabei steht nicht die Vergangenheit, sondern die aktuelle Problematik im Vordergrund. Probleme werden in einem offenen Gespräch herausgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Therapeut versucht, den Klienten zu verstehen und vor allem auch, das Verstandene wiederzuspiegeln. In dieser akzeptierenden und einfühlenden Atmosphäre kann der Patient seine eigene Wirklichkeit akzeptieren und von da aus versuchen, sein Selbstkonzept so zu verändern, dass er größere Selbstachtung und Akzeptanz seiner eigenen Persönlichkeit entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesprächspsychotherapie hat zum Ziel, die Wahrnehmung und das Erleben des Patienten so zu verändern, dass er seinen Konflikt erkennt und daraus ein anderes Verhalten entwickeln kann. Die Beschwerden und Symptome des Patienten werden so praktisch indirekt, über ein verändertes Verhalten des Patienten, beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsorientierte Verfahren [[Die &amp;quot;Dialektisch-Behaviorale Therapie&amp;quot; (DBT)|(z.B. DBT)]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den handlungsorientierten Verfahren spielen das Unterbewußte oder auch&lt;br /&gt;
Konflikte aus der Kindheit eine untergeordnete Rolle. Ziel ist das konkrete&lt;br /&gt;
aktuelle Problem und seine Bewältigung. Dazu werden spezielle Übungen&lt;br /&gt;
absolviert, die den Betroffenen trainieren sollen, sein Verhalten so zu verändern,&lt;br /&gt;
dass sie Störung nicht mehr auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der handlungsorientierten Verfahren ist das lerntheoretische Konzept des Behaviorismus. Der Behaviorismus geht davon aus, das jedes Verhalten eines Individuums, auch komplexes Verhalten, durch eine Reiz-Reaktions-Verknüpfung erklärt werden kann. Es gibt immer eine Ursache und eine Wirkung. Der Behaviorismus wendet dieses Erklärungsmodell auch auf komplexes menschliches Verhalten an. So werden bei den handlungsorientierten Verfahren ganz bewusst Verhaltensstrategien geübt, die auf einen bestimmten Reiz hin ablaufen sollen. Wird dieses neue Verhaltensmuster lange genug geübt, so entsteht eine neue Reiz-Reaktions Verknüpfung, die es einem Betroffenen ermöglicht, seine aktuelle Lebenssituation besser zu bewältigen. Eines der wichtigste handlungsorientierte Verfahren, das heute Anwendung findet, ist die Verhaltenstherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verhaltenstherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verhaltenstherapie steht die Erkenntnis im Vordergrund. In der Theorie geht man davon aus, dass Gefühle und Verhalten durch die erkenntnisbasierte (kognitive) Verarbeitung von Ereignissen und Wahrnehmungen entstehen. Bei &amp;quot;gestörtem&amp;quot; Verhalten versucht man deshalb, die Bedingungen und Umstände, die zu diesem Verhalten führen, herauszufinden. Auch die Mechanismen, die einen Menschen dazu bringen, ein gestörtes Verhalten immer weiterzuführen, werden untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei steht nicht die Aufklärung bzw. Aufdeckung des zugrundeliegenden Konfliktes im Vordergrund. Vielmehr wird versucht, durch Aneignung veränderter Einstellungen, Haltungen oder Handlungsschemata das bestehende &amp;quot;gestörte&amp;quot; Verhalten zu verlernen bzw. zu verändern. Häufig können durch ein solches Vorgehen schnell aktuelle Probleme, z. B. Ängste, abgebaut oder sogar ganz überwunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage ist das Erlernen von Selbstkontrolle. Ob man &amp;quot;Nichtraucherverhalten&amp;quot; erlernen will, Ängste abbauen möchte, Anfällen von Essattacken kontrollieren lernt, notwendig ist in allen Situationen die Fähigkeit zur Selbstkontrolle durch den Betroffenen. So können negative Denkschemata erkannt und verändert und langfristig eine positive Handlungsalternative erlernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgeführt werden kann die Verhaltenstherapie in Einzel- oder Gruppensitzungen. Durchschnittlich werden 25 bis 40 Sitzungen veranschlagt. Dabei können unterschiedliche Behandlungstechniken zu Anwendung kommen. &lt;br /&gt;
*Angstbewältigungstraining: Betroffene lernen durch Entspannung aufkommende Ängste zu kontrollieren. Die frühe Wahrnehmung von Spannung und Erregung, die auf aufkommende Ängste hinweisen, wird erlernt.&lt;br /&gt;
*Exposition und Reizkonfrontation: Betroffene werden ihren Ängsten direkt ausgesetzt. Verhalten wird analysiert und schrittweise verändert. Bei der Reizüberflutungstechnik werden Betroffene solange einer Angstsituation ausgesetzt, bis die Situation für sie erträglich wird. Dabei ist eine Flucht bzw. Vermeidungsverhalten nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
*Systematische Desensibilisierung: Betroffener lernen zunächst Entspannungstechniken. In entspanntem Zustand werden sie dann nach und nach mit ihren Ängsten konfrontiert, zunächst nur in der Vorstellung, später auch real. Durch den entspannten Zustand wird eine rückwirkende Abschwächung der Angst bewirkt.&lt;br /&gt;
*Rollenspiele: Besonders soziale Ängste werden mit dieser Methode abgebaut. Selbstsicherheit, positive Selbstwahrnehmung und das Üben von sozialen Fertigkeiten bewirkt eine Verhaltensänderung.&lt;br /&gt;
*Problemlösungstraining: Hier werden grundlegende Fertigkeiten zur Lösung von Konfliktsituationen erlernt, z. B. Problemerkenntnis, alternative Lösungen oder Auswahl der günstigsten Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===das katathymes Bilderleben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das katathyme oder gefühlsmäßige Bilderleben geht davon aus, dass Bilder und Vorstellungen, die während des Tages in unseren Gedanken ablaufen, unbewusste Konflikte und Gefühle widerspiegeln. Das ist bei Tagträumen genau so, wie bei Nachtträumen. Allerdings bleiben die Bilder des Tages meistens unbewusst. In Zusammenarbeit mit einem Therapeuten wird versucht, bewusst Tagträume hervorzurufen, die unter einem bestimmten Thema stehen. Die dabei entstehenden Bilder werden dann zusammen mit dem Therapeuten gedeutet. Oft entschlüsseln Klienten aber die Symbolik der Bilder auch ganz allein. Damit sich aber innere Einstellungen verändern können, ist das Gespräch mit dem Therapeuten notwendig. Zu Beginn einer Behandlung werden ausführliche Gespräche üben die Lebensgeschichte und die aktuellen Beschwerden des Patienten geführt. Der Patient muss genau darlegen, welche Hilfe er erwartet. Das ist sehr wichtig, denn nur so kann der Therapeut auf die individuellen Bedingungen seines Patienten eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzung beginnt mit einer Eingewöhnungs- bzw. Entspannungsphase. Dann gibt der Therapeut ein Bild vor (Haus, Berg, Wiese u.a.) und der Patient füllt das Bild nach seinen eigenen Vorstellungen. Auch freies &amp;quot;Bildern&amp;quot; ohne Vorgabe ist möglich. Nach der Vorstellungsphase beschreibt der Patient genau, was er gesehen hat. In diesem Gespräch werden dann unbewusste Gefühle bewusst gemacht. Der Therapeut bietet dem Patienten Interpretationsmöglichkeiten an, die es ermöglichen, dass der Patient lernt, besser mit seiner Persönlichkeit umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetz wird das katathyme Bilderleben, oft auch Bilderreise genannt, in der Kurztherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Behandlung von Krisen, Depressionen, psychosomatischen Beschwerden, Zwangsneurosen und bei psychisch bedingten Sexualstörungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Standardmotive der Grundstufe und ihre häufigsten Bedeutungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wiese: Das Motiv der Wiese weckt Bilder von Leben, Ruhe, Fruchtbarkeit, Begegnung. Es gilt als günstiges Eingangsmotiv zu Beginn der Sitzung. Probleme zeigen sich als verdorrte oder eng umzäunte Wiese. &lt;br /&gt;
*Bach: Frist ein Motiv der Persönlichkeit und bedeutet Ursprung, Veränderung, freier Fluß, Rückkehr zur Quelle. Probleme zeigen sich als Stauungen, Überschwemmungen, Trübung des Wassers. &lt;br /&gt;
*Berg: Der Berg steht für Autorität und Rivalität und bedeutet Ausblick und Weitsicht. Probleme zeigen sich als Schwierigkeiten beim Besteigen des Berges. &lt;br /&gt;
*Haus: Das Haus ist oft Symbol der eigenen Person. Je nach Größe und Einrichtung weist es darauf hin, wie sich die Patienten selbst einschätzen. &lt;br /&gt;
*Waldrand: Er hat die Bedeutung, an der Grenze zum Unbewussten zu stehen. Die Lebewesen des Waldes, Lichtungen, Dunkelheit, das Verhalten der Patienten am und im Wald deuten auf ihr Verhältnis zu den Schattenbereichen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Standardmotive der Mittelstufe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Partner: Die Begegnung mit realistisch oder in Tiergestalt erscheinenden wichtigen Bezugspersonen gibt Aufschluss über den Umgang der Patienten mit Nähe, Kontakt, Berührung und über die Einstellung zum Partner.&lt;br /&gt;
*Sexualität: Die Einstellung zur Sexualität soll sich aus den &amp;quot;Bildern&amp;quot; zu folgenden Anfangsszenen erschließen lassen: Männer sollen sich vorstellen, von einem Rosenbusch eine Rose abzupflücken; Frauen sollen sich die Szene ausmalen, dass neben ihnen ein Auto anhält und der Fahrer sie auffordert einzusteigen.&lt;br /&gt;
*Aggressivität: Das Bild vom Löwen und seinem Verhalten gibt Aufschluss darüber, wie Patienten zur Aggressivität stehen und wie sie damit umgehen.&lt;br /&gt;
*Ich-Ideal: Ohne nachzudenken, sollen Männer einen männlichen und Frauen einen weiblichen Vornamen aussprechen und sich dazu eine Person vorstellen: sie sollen imaginieren, was diese Person an Besonderem, Begehrenswertem und was sie an Abzulehnendem hat. Dieses Motiv hilft, Identitätsprobleme zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Standardmotive der Oberstufe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Höhle: Noch stärker als das Motiv des Waldrandes ruft das Bild der Höhle Verdrängtes und Unbewußtes hervor. Patienten stellen sich die Höhle vor, warten ab, was aus ihr hervorkommt, spüren, ob sie hineingehen möchten, erleben in der Höhle etwas. Häufig verbindet sich dieses Bild des Eintretens in das Erdinnere mit sexuellen Assoziationen. In der Höhle werden verdrängte Wunschwelten erlebt.&lt;br /&gt;
*Sumpfloch: Es wird eine Beziehung zwischen Schlamm und Schmutz und &amp;quot;dunklen Kräften&amp;quot; unterstellt. Patienten stellen sich einen Sumpf vor, imaginieren, was aus ihm hervorkommt, ob sie hineingezogen werden und welche Gefühle dabei auftreten. Daraus schließen KB Therapeuten auf das Unbewusste.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<updated>2024-07-22T12:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „__TOC__ Grundsätzlich geht keine Therapie von heute auf morgen. Keine Störung, keine Depression, keine Sucht ist von heute auf morgen entstanden und so kann…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
Grundsätzlich geht keine Therapie von heute auf morgen. Keine Störung, keine Depression, keine Sucht ist von heute auf morgen entstanden und so kann auch keine Therapie ein Problem in kürzester Zeit beheben. Viele gehen in eine Therapie in dem Glauben ihr Zustand verbessert sich sofort. Diese Annahme ist völlig falsch. Wenn alte Strukturen aufgebrochen werden, man an die Ursachen geht tut es erst einmal weh. Oder wie Goethe es sagte &amp;quot;man muss erst einreißen um neu aufbauen zu können&amp;quot;. Therapie ist wie eine Zwiebel. Je näher Sie dem Kern kommen desto mehr werden Sie weinen. Erst danach kann und wird es Ihnen besser gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die klassische Psychoanalyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Psychoanalyse geht auf Sigmund Freud (1856 - 1939) zurück. Er ging davon aus, dass jeder Mensch ein &amp;quot;Grundmuster&amp;quot; entwickelt hat, das wichtige Eigenschaften und Verhaltensweisen enthält, wie er sich z. B. in Beziehungen und bei Konflikten verhält. Dieses Grundmuster ist im Unterbewusstsein verankert und beeinflusst das Denken, Fühlen und Handeln des Einzelnen. Das bedeutet, dass der Einzelne immer wieder auf dieselbe Weise mit Konflikten umgeht, ohne dass er sich dessen bewusst sein muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Therapiesitzungen der Psychoanalyse redet der Patient über alles, was er gerade fühlt oder denkt oder wovor er sich fürchtet. Diese Form nennt sich auch &amp;quot;das freie Assoziieren&amp;quot;. Dabei wird er irgendwann einmal ein &amp;quot;Muster&amp;quot; wiederholen, dass den aktuellen Konflikt mit begründet. Damit hat der Therapeut die Chance, dieses Muster aufzugreifen und anzusprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Psychoanalyse liegt der Patient auf einer Couch. Der Analytiker sitzt hinter dem Patienten, damit der Patient ihn nicht sehen kann. Nur so ist gewährleistet, dass sich Klient und Analytiker nicht gegenseitig ablenken oder beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzungen dauern 45 Minuten und finden, ca. 2 mal in der Woche statt. Durchgeführt werden zwischen 160 und 240 Sitzungen, die auf Antrag von den Krankenkassen bezahlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische Form der Psychoanalyse wird heute nur noch selten durchgeführt. Sie dient mehr der Selbsterkenntnis und wird in der Ausbildung von Therapeuten und Therapeutinnen angewandt. Grund ist das &amp;quot;offene Ende&amp;quot; der Therapie, das bei der Behandlung von krankhaften seelischen Störungen problematisch sein kann. Akute Beschwerden können so nicht schnell genug angegangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die analytische Psychotherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die analytische Psychotherapie hat den gleichen Ursprung, wie die Psychoanalyse. Die klassische Psychoanalyse ist aber für viele Erkrankungen ein zu langwieriges Verfahren. Deshalb hat sich in der Praxis das abgewandelte und straffere Verfahren der analytische Psychotherapie entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Unterscheid zur Psychoanalyse ist bei der analytischen Psychotherapie die Annahme, dass Kinder in ihrer Entwicklung unterschiedliche Konflikte bewältigen müssen und dadurch reifen. Einige dieser Konflikte bleiben ungelöst und können bis zum Erwachsenenalter im Unterbewusstsein überdauern. Diese ungelösten Konflikte der Kindheit können aber auch in späterer Zeit noch bearbeitet und bewältigt werden. So ist dann die Struktur des Erwachsenen sich von der des Kindes unterscheiden. Das ist ein wesentlicher unterschiedlicher Ansatz als bei der Psychoanalyse, die davon ausgeht, dass kindliche Muster bestehen bleiben und sich nicht verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die analytische Psychotherapie wird meist in Einzelsitzungen durchgeführt. Sie45 Minuten. Pro Wochen werden ca. zwei durchgeführt über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Jahren. Die Krankenkassen bezahlen auf Antrag bzw. nach einem Gutachten bis zu 240 Sitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angewandt wird die analytische Psychotherapie bei Neurosen und Persönlichkeitsstörungen. Psychosen und psychosomatische Störungen können nur begrenzt mit dieser Methode therapiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, denn sie hat die gleichen Wurzeln. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede. Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen psychischen Konflikten aus. Das &amp;quot;Jetzt und Hier&amp;quot; ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene tiefenpsychologische Verfahren beruhen auf diesem Prinzip. Deshalb kann man sagen, dass die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eigentlich ein Sammelbegriff für diese Verfahren ist. Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten (Gegenübertragung). So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Patient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meisten einmal, pro statt. Die Dauer beträgt 45 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Seite ist noch nicht Fertig.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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		<title>Traum Schlaf</title>
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		<updated>2024-07-22T11:49:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LukasW: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traum:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Ganz ist das Thema bzw. Rätsel Traum noch nicht gelöst und wird vielleicht auch nie gelöst werden. Sicher ist das er sehr eng mit den Schlafph…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Traum:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ist das Thema bzw. Rätsel Traum noch nicht gelöst und wird vielleicht auch nie gelöst werden. Sicher ist das er sehr eng mit den Schlafphasen verknüpft ist, die wiederum einen starken Einfluss auf Ihr Befinden haben. Bedingt durch Ihren jetzigen Zustand, (Trennung) Überreizung des vegetativen Nervensystems (Symphatikus/Parasymphatikus), sind diese Schlafphasen natürlich auch nicht mehr &amp;quot;normal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Traum selbst gibt es viele Theorien und Wege der Deutung. Fakt ist das wenn Sie träumen der Seelenmüll weggeräumt wird. Ihr Unterbewusstsein arbeitet und zwar sehr aktiv. Nicht verarbeitete Dinge, Erlebnisse, werden verarbeitet und rücken ins Bewusstsein. Auch viele Dinge aus dem Kurzeitspeicher werden in den Langzeitspeicher geschoben. Man nimmt auch an das erlebte Dinge, noch nicht verarbeitete Dinge, mit ähnlichen Situationen die bis in die jüngste Vergangenheit reichen (Kleinkind), an welche wir uns bewusst nicht mehr erinnern können, verglichen und zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Traum (nicht Tagträume) ist somit ein sehr wichtiger Bestandteil der seelischen Verarbeitung von Erlebten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlaf:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits gesagt gehört der Schlaf zu den 3 Grundtrieben des Menschen. Er ist der Trieb der bei Nichtbefriedigung als zweites zum Tode führt. Er ist somit überlebensnotwendig. Der Schlaf an sich teilt sich in 5 verschieden Phasen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Schlafens durchläuft der Mensch normalerweise 2-5 mal diese Phasen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# der entspannte Wachzustand (dies ist der Punkt an dem Sie in Ihrer jetzigen Situation (Trennung) Herzstolpern, Schweißausbrüche, Unruhe, Angst verspüren da Ihr Symphatikus überreizt ist)&lt;br /&gt;
# leichter Schlaf, Einschlafen&lt;br /&gt;
# Leichtschlafphase&lt;br /&gt;
# mittlere Schlaftiefe&lt;br /&gt;
# die Tiefschlafphase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2-4 bezeichnet die REM - Schlafphase (Rapid Ey Movement), bezeichnet nach den schnellen Augenbewegungen in diesen Phasen. In diesen Phasen träumen Sie. Obwohl es sich um den leichtesten Schlaf handelt können Sie schwerer geweckt werden als in den Tiefschlafphasen. Deshalb wird dieser Abschnitt auch als &amp;quot;paradoxer Schlaf&amp;quot; bezeichnet. Die nicht REM - Phasen werden als &amp;quot;orthodoxer Schlaf bezeichnet. Werden Sie nun am träumen gehindert (REM - Phasen) z.B. durch Ihren nervlichen Zustand, Alkohol oder andere suchterzeugende Mittel, dazu gehören auch gewisse schlaferzwingende Schlafmittel, verschieben sich die Schlafphasen. Der &amp;quot;paradoxe Schlaf&amp;quot; wird irgendwann nachgeholt und der &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; verkürzt. Nun nimmt man an das der &amp;quot;paradoxe Schlaf&amp;quot;, da Sie träumen, sehr wichtig für die Seele/Psyche ist, der &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; dagegen rein für die körperlichen Energien. Werden also dies Schlafphasen verschoben können Sie sich selbst beantworten wie Sie sich nach einiger Zeit fühlen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LukasW</name></author>
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